FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 0:0 gegen Dynamo Dresden zusammengefasst.
Cristian Fiel:
Gebt mir bitte kurz zwei Sätze zu dem Vorfall: Ich weiß nicht genau was passiert ist, offensichtlich hat sich ein Fan verletzt und wird jetzt zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ich hoffe, es ist nicht all zu schlimm und ich wünsche eine gute Besserung.
Zum Spiel: Wir sind heute nicht gut ins Spiel gekommen, haben zu viele Fehler gemacht, hatten schlechte Kontrolle über den Ball, viele Ballverluste und so wurde Darmstadt immer wieder gefährlich. Da müssen wir uns bei Broll bedanken, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Ab der 25. Minute waren wir dann da, hatten mehr Kontrolle, haben besser nach vorne gespielt und unsere Chancen bekommen. In der zweiten Halbzeit hatte ich ein ähnliches Gefühl, doch Darmstadt hatte auch immer wieder Möglichkeiten durch Konter und da hat Darmstadt Qualitäten. Wenn sie mich fragen, ob ich mit dem Punkt zufrieden bin: Der erste Gedanke ist, dass man mit einem Punkt in Darmstadt zufrieden sein kann. Mit dem Pfostentreffer schnuppert man natürlich an mehr, wir nehmen den Punkt mit.
Dimitrios Grammozis:
Ich möchte auch dem Fan von Dresden alles Gute und schnelle Genesung wünschen und hoffe, dass es nicht zu schlimm ist.
Ich bin nach dem Spiel am Montag mit dem Ergebnis heute komplett zufrieden. Kompliment an meine Mannschaft, denn ich weiß, wie das nach so einer Klatsche ist. Da kann es gegen eine starke Dresdner Mannschaft extrem schwer werden. Wir haben heute alles reingeworfen, kompakt gestanden und immer wieder versucht, vor das Tor zu kommen. Das ist uns in den ersten Minuten auch gut gelungen, leider haben wir jedoch etwas zu überstürzt gespielt und den letzten Pass nicht sauber gespielt. Trotzdem war ich mit den ersten 25 Minuten sehr zufrieden. Es war klar, dass wir dem Gegner dem Ball überlassen werden müssen, Dresden hat viele gute Spieler, die auf engem Raum Lösungen finden können. Wir haben das über weite Strecken gut verteidigt. Mit etwas Pech kassiert man bei dem Pfostentreffer ein Tor, mit etwas Glück geht aber auch ein Konter von uns ins Tor. Ich bin insgesamt absolut zufrieden mit dem Punkt.
Victor Palsson:
Es war heute sehr wichtig, dass wir nach dem „Scheiß-Spiel“ von Osnabrück die Null gehalten haben. Wir mussten zurückkehren zu unseren Basics, damit es wieder schwierig ist, gegen uns Tore zu machen. Das 0:0 ist ein insgesamt faires Ergebnis. Dresden hatte natürlich eine gute Chance, die wir mit Glück überstanden haben. Dennoch haben wir es hinten sehr gut gemacht, wie schon in drei von unseren vier bisherigen Spielen. Osnabrück am Montag war ein Ausrutscher, das haben wir heute zeigen können. Wir haben gut gekämpft, waren gut organisiert und haben die wichtige Null gehalten. Darauf können wir aufbauen für Sandhausen. Wir haben natürlich offensiv Luft nach oben, werden das morgen analysieren und unsere Arbeit gut machen. Heute war es wieder schwer gegen uns zu spielen, das ist die Philosophie, so werden wir unsere Punkte holen. Wir haben gut gearbeitet und defensiv gut gestanden, so kommt dann auch das Selbstvertrauen nach dem Osnabrück-Spiel zurück. Das 0:0 ist okay, weiter geht’s!
Yannick Stark:
Es ist ein leistungsgerechtes Unentschieden. Beide Teams hatten nur Chancen nach jeweiligen Fehlern des Gegners, es war eine typische Zweitliga-Partie auf Augenhöhe. Man muss sich in diesem Spiel mit dem Punkt zufrieden geben. Wir hatten ein, zwei Situationen, wo wir Fehler gemacht haben und das Glück bemühen mussten, ansonsten war alles recht ausgeglichen. Unsere Möglichkeiten waren leider nicht so zwingend, wir haben ein paar falsche Entscheidungen getroffen, so ist es für mich leistungsgerecht. Wir mussten nach Montag eine Defensivreaktion zeigen. Deshalb haben wir uns logischerweise vorgenommen, hinten dicht zu machen. Allgemein basiert unser Spiel auf einer stabilen Defensive. Die zweite Liga ist ausgeglichen und da ist es eine gute Basis, defensiv sicher zu stehen, darauf können wir dann aufbauen, besonders weil es uns Montag nicht gelungen ist. Wir können auch spielerische Lösungen finden, aber in engen Spielen liegt unser Augenmerk auf der Verteidigung. Mit unseren schnellen Spielern wollen wir schnelle Konter fahren und uns dann auch in Zukunft spielerisch weiterentwickeln.
Tim Skarke:
Wir haben defensiv gut gestanden, die Null hinten war wichtig für uns, speziell nach dem Osnabrück-Spiel. Das wir nach vorne mehr machen können, ist auch klar. Wir haben es Dresden schwer gemacht und auf Konter gelauert, die wir dann besser ausspielen müssen. In der zweiten Halbzeit hatten wir nochmal eine gute Phase, danach dann aber auch Glück bei dem Pfostentreffer. Wir wollten unbedingt kompakt stehen, das ist gelungen. Nach vorne arbeiten wir weiter an Laufwegen und daran, die Aktionen besser auszuspielen. Das hat in den ersten Spielen gut funktioniert, da wollen wir wieder hinkommen.