FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die ersten Punkte eingeheimst! Mit einem leidenschaftlichen, kämpferischen Leistung ringen die Lilien am 2. Spieltag den SV Sandhausen nieder. Wegbereiter war eine spielerisch starke erste Hälfte, auf die ein zweiter Durchgang folgte, in der sich beide Teams lange behakten. Weil Mehlem und Manu mit einer schönen Kombination den Siegtreffer eintüten, reist der SV 98 mit Rückenwind nach Ingolstadt zum Pokalspiel. So ordneten die Protagonisten den Flutlichtfight ein.
Alois Schwartz:
„Es macht Spaß am Bölle zu spielen, weil hier eine positiv aggressive Grundstimmung herrscht. Das wollten wir auf- und in unser Spiel mitnehmen. Aber wir sind nur hinterhergelaufen und bekommen nach einer Missstimmung das Gegentor. Wenn du so auswärts ins Spiel kommst, wird es schwer. Wir haben es überhaupt nicht geschafft, richtig anzulaufen. Trotzdem machen wir aus dem Nichts das 1:1 und hatten auch danach noch zwei gute Möglichkeiten durch Bachmann. Nach der Pause sind wir besser angelaufen, konnten den Gegner vom Tor weghalten und den Dampf von Darmstadt rausnehmen. Doch genau in der Phase kriegen wir das 1:2. In den letzten 20 Minuten haben wir nach dem Viererwechsel mehr Bewegung reingebracht. Doch letztendlich waren wir heute nicht fleißig genug, um noch belohnt zu werden. Die Niederlage geht daher in Ordnung.“
Torsten Lieberknecht:
„Für die Mannschaft war es ganz wichtig, zu gewinnen und somit ein gutes Gefühl zu haben. Es war ein Arbeitssieg, den wir richtig einschätzen müssen: Wir müssen aktuell sehr viel arbeiten und haben zudem viele Verletzte zu beklagen. Insgesamt haben wir uns gut auf den Gegner eingestellt und bis zum 1:1 ein sehr ordentliches Spiel gemacht – gerade was das Positionsspiel betrifft. Mit der Chance von Tietz sind wir auch gleich sehr gut in die Partie gekommen. Wir gehen dann in Führung, bekommen den Ausgleich aber aus dem Nichts. Nach der Halbzeit sind uns die Sandhäuser so angelaufen, wie wir es vermutet hatten. So konnten sie uns besser unter Druck setzen. Sandhausen kommt eben mit viel Selbstvertrauen aus vielen Siegen. Sie sind dann schwer zu verteidigen, doch wir haben es in vielen Situationen sehr ordentlich gemacht. Beim 2:1 spielen wir dann sehr gut in die Spitze. Es freut mich für Marvin, dass er seinen läuferischen Aufwand auch offensiv mit dem Tor krönen konnte.“
Braydon Manu:
„Es war ein schöner Sieg, bei jedem einzelnen hat die Leistung gestimmt. Die drei Punkte waren wichtig für die Köpfe, gerade nach der Niederlage letzte Woche. Wir haben heute die Zweikämpfe angenommen und auch überwiegend gewonnen. Ich habe heute Stürmer gespielt, weil es der personellen Situation geschuldet war. Aber ich habe mich wohlgefühlt dort vorne. Und ich denke, ich kann mit meiner Leistung zufrieden sein. Bei meinem Tor habe ich nicht viel nachgedacht, sondern den Ball einfach draufgehauen. Beim zweiten Tor macht Marvin einen tollen Laufweg in die Tiefe, dann war für mich klar, dass ich mit ihm Doppelpass spiele.“
Marvin Mehlem:
„Wir wussten, dass es ein ekliges und kampfbetontes Spiel wird. Die Partie hat super begonnen mit dem 1:0, dann haben wir uns ein blödes Gegentor nach einem Standard gefangen – davor hatten wir überhaupt nichts zugelassen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit so weiterspielen wie im ersten Durchgang, erzielen dann das 2:1 und haben hintenraus super gekämpft bis zum Schluss. Bei meinem Tor hat es Braydon überragend vorbereitet, mein Beinschuss war dann gewollt und ich war froh, dass er geklappt hat. Schöner Freitagabend!“
Fabian Holland:
„Unser erstes Heimspiel wollten wir unbedingt gewinnen. Und das hat man auch von Beginn an gesehen. Wir haben die Sandhäuser, die sehr eklig in den Zweikämpfen sind, hinten reindrücken können und uns in der ersten Halbzeit viele klare Aktionen herausgespielt. Dennoch kriegen wir ein ganz komisches Gegentor. Im zweiten Durchgang hätten wir uns gewünscht, noch mehr spielerische Lösungen zu finden und die Situationen klarer auszuspielen. Dennoch sind wir heute viel besser angelaufen und waren effektiver als noch in der letzten Woche. Hintenraus wurde es dann nochmal knapp, doch wir haben es gut wegverteidigt und bis zum Schluss dagegengehalten. Insgesamt war es in der zweiten Halbzeit viel Kampf – vielleicht ein bisschen zu viel. Doch am Ende war es wichtig, diesen Sieg nach Hause zu bringen. So ein Arbeitssieg ist auch drei Punkte wert und diese tun sehr gut.“