FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Dimitrios Grammozis hat im heutigen Mediengespräch vor dem kommenden Duell beim SV Wehen Wiesbaden (08.12./13.30 Uhr) den Gegner analysiert sowie über die Wichtigkeit und den Reiz des Hessen-Duells gesprochen. Zudem fasste der Lilien-Coach die aktuelle tabellarische Situation zusammen.
… zum Personal:
Wir hatten eine gute Trainingswoche. Was mich außerdem freut, ist, dass die verletzten Spieler immer näher an die Mannschaft heranrücken. Felix Platte und auch Braydon Manu können immer mehr Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Sie können schon wieder, zwar noch als neutrale Spieler, am Positionsspiel teilnehmen. Ich hoffe, dass sie in der kommenden Woche noch mehr Teile des Trainings durchführen können. Darüber hinaus hat Fabian Schnellhardt heute einen Kontrolltermin. Aber auch er ist auf einen guten Weg. Das freut mich natürlich, dass die Jungs wieder dabei sind. Ognjen Ozegovic hat im Training hat langen Schritt gemacht und das Bein überstreckt. Er hat heute einen MRT-Termin. Danach wissen wir mehr.
„Für uns gilt es, Ruhe zu bewahren – wie schon in den letzten Wochen“
… über den Reiz des Hessen-Duells:
Das Duell mit Wehen Wiesbaden ist sehr reizvoll für unsere Fans. Wenn man sieht, wie viele uns nach Wiesbaden begleiten, um uns zu unterstützen, dann weiß man nicht nur um die geografische Nähe sondern auch um die Bedeutung dieses Spiels für unsere Fans. Außerdem ist es das erste Mal, dass die beiden Mannschaften in der zweiten Liga aufeinandertreffen. Ich bin davon überzeugt, dass es ein interessantes Spiel wird. Wir wollen natürlich gut aussehen, auch wenn es nicht einfach wird. Aufgrund der Kulisse werden wir die Partie wie ein Heimspiel angehen und mit viel Selbstvertrauen auftreten.
… zum kommenden Gegner:
Vor allem in der Offensive ist Manuel Schäffler ein sehr dominanter Spieler, der Wehen Wiesbaden mit seinen Toren wichtige Punkte eingebracht hat. Doch nicht nur seine Torausbeute, sondern auch seine Präsenz ist entscheidend. Er ist jemand, der die Bälle sehr gut festhält, um die anderen Spieler nachrücken zu lassen. Mit dem Blick auf die Ergebnisse hat Wiesbaden aus den letzten acht Spielen nur zwei Duelle verloren – gegen Kiel und Dresden. Gerade letzte Woche haben sie in Nürnberg unter Beweis gestellt, dass sie Tore zu jeder Zeit schießen können und vor allem haben sie gegen Stuttgart gewonnen und gegen Hamburg gepunktet. Wir wissen, dass wir eine Mannschaft vor der Brust haben, die uns alles abverlangen wird und zu Hause natürlich gewinnen will. Aber auch in der Defensive sind sie eine große Herausforderung, weil sie aggressiv zur Sache gehen, sehr kompakt stehen und gut kontern können. Für uns wird es daher darauf ankommen, Lösungen zu finden, um die kompakte Defensive zu durchbrechen.
„Es ist ein Spiel, das uns Luft geben kann, wenn wir gewinnen“
… zur tabellarischen Situation:
In dieser Saison liegen die Teams in der Tabelle sehr nah beieinander. Mit zwei Siegen ist man zum Beispiel gleich auf Platz sieben oder acht. Gleichzeitig begibt man sich mit ein oder zwei Niederlagen direkt wieder in Abstiegsgefahr. Für uns gilt daher, Ruhe zu bewahren – wie schon in den letzten Wochen. Meine Mannschaft ist sehr stabil. Auch wenn das Ergebnis gegen Bielefeld nicht positiv war, haben die Jungs aber eine gute Leistung gebracht. Diese wollen wir auch in Wiesbaden wieder zeigen. Es ist ein Spiel, das uns Luft geben kann, wenn wir gewinnen. Das ist ganz klar unser Bestreben. Wir werden alles daransetzen, aus Wiesbaden drei Punkte mitzunehmen.
… über individuelle Fehler:
Durch zahlreiche Gespräche, Videosequenzen und Trainingseinheiten wollen wir diese Fehler abstellen. Häufig ist das Problem nicht nur, dass Gegentore entstehen, sondern dass die gute Leistung der Spieler einfach dadurch untergeht. Die Ergebnisse spiegeln aktuell nicht die gezeigten Leistungen auf dem Spielfeld wider. Das ist vor allem schade für die Spieler, die zuletzt einen guten Job gemacht haben. Wir müssen daher die letzten Prozentpunkte herauskitzeln und diese Fehler vermeiden. Offensive müssen wir dagegen so gefährlich sein, dass die Tore, die wir erzielen, den Sieg bringen.
… zum Ablauf:
Wir werden am Abend zuvor anreisen, die Abläufe bleiben wie bisher. Der Unterschied ist, dass wir später anreisen als sonst, damit der Tag im Hotel für die Jungs nicht zu lang ist. Ich bin ohnehin ein Freund davon, so wenig wie nötig im Hotel zu sein. Die Spieler denken nur ans Spiel und wollen raus. Deswegen werden wir später anreisen, um am kommenden Tag frisch zu sein.
Die Pressekonferenz gibt es hier in voller Länge.