FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Saisonauftakt bedeutet immer auch Standortbestimmung. Und so trugen die Lilien auf Ihrer Ehrenrunde durch das Merck-Stadion nicht nur das Gefühl des Erfolges mit sich, sondern auch das Wissen, angekommen zu sein. Angekommen in der neuen Spielklasse. Eine Erkenntnis, die als Grundlage für die ganze Saison dienen wird.
„Willkommen in der zweiten Liga“, bilanzierte Peter Niemeyer bereits wenige Minuten nach Abpfiff und ergänzte, „das war ein ganz hartes Stück Arbeit heute.“
Auf diese Arbeit hatten sich der 33-Jährige und seine Teamkollegen während der 40-tägigen Vorbereitung eingestellt, den eigenen Leistungstand konnte die Mannschaft aber erst nach dem Auftakterfolg gegen die Franken genauer einordnen: „Natürlich überlegt jeder Spieler, wo die Mannschaft im Vergleich zum Gegner steht und da waren wir schon sehr gespannt darauf, welche Erkenntnisse uns die Partie liefern würde. Deswegen ist das erste Spiel ein ganz besonderes.“
Ähnlich äußerte sich auch der Aytac Sulu, der mit seinem Treffer dafür sorgte, dass die Erkenntnisse des ersten Spieltages auch mit drei Punkten veredelt werden konnten: „Beide Teams wussten noch nicht genau, was in ihnen steckt. Das hat uns ein wenig gehemmt, aber für den Kopf ist es sehr gut mit einem Erfolg zu starten.“
Sulus Tor in der 56. Minute bezeichnete Cheftrainer Torsten Frings als „Dosenöffner“. Für die Funktionalität sorgte ein Duo, dass diese Rolle in der Vergangenheit schon des Öfteren eingenommen hat. Einen Freistoß von Tobias Kempe verwertete Sulu per Direktabnahme und die Zuschauer im ausverkauften Heimbereich am Böllenfalltor fühlten sich an viele Szenen dieser Art erinnert. Und auch der Vorbereiter blickte Sonntag mit einem Schmunzeln auf die spielentscheidende Situation zurück: „Es ist schon fast unglaublich, dass ich Aytac schon wieder gefunden habe. Ich bring die Dinger rein und er soll sie einfach reinhauen. Es freut uns einfach, dass es direkt im ersten Spiel funktioniert hat.“
Doch neben dem Gefühl des Erfolges waren sich alle Akteure in der Erkenntnis einig, dass bei den Lilien noch Steigerungspotenzial besteht und dass sie „besser Fußball spielen können“, wie Aytac Sulu anmerkte.
Die nächste Chance dazu bietet sich dem SV 98 bereits am kommenden Freitag, wenn um 20.30 Uhr das erste Auswärtsspiel der Saison in Kaiserslautern ansteht. „Auf dem Betzenberg unter Flutlicht, da freuen wir uns natürlich drauf“, blickt Niemeyer bereits nach vorne. Mit der Erkenntnis, angekommen zu sein, lässt es sich auch leichter auf die kommende Aufgabe vorbereiten.