FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Ein Update zum Personal, der Blick auf den kommenden Gegner und die wenigen zugelassenen Fans am Bölle: Torsten Lieberknecht stand auf der heutigen Pressekonferenz (4.2.) vor dem Heimspiel der Lilien gegen den Hamburger SV (6.2./13.30 Uhr) den online zugeschalteten Journalisten als Gesprächspartner zur Verfügung. sv98.de fasst die wichtigsten Aussagen des Darmstädter Cheftrainers zusammen.
… zum Personal:
Lasse Sobiech ist angeschlagen und wird nicht zum Einsatz kommen. Er hat immer noch Sprunggelenksprobleme, seine Rückkehr wird sich noch länger ziehen. Klaus Gjasula steigt heute wieder ins Mannschaftstraining ein. Ein kleines Fragezeichen steht aber noch hinter ihm, weil wir nicht wissen, wie er die beiden Einheiten heute und morgen verkraftet. Dennoch macht er gute Fortschritte. Ansonsten ist Ensar Arslan aktuell auf Vereinssuche. Alle anderen sind fit und einsatzbereit.
… zur Vorbereitung in der Länderspielpause:
Die Mannschaft hat die Zeit in den letzten Wochen sehr gut genutzt, um sich körperlich richtig gut für die kommenden Herausforderungen in Schuss zu bringen. Wir sind so fit, dass wir wortwörtlich bis zum Ende des Jahres durchspielen könnten (lacht). Wir hatten dann in dieser Woche noch ein ordentliches Testspiel mit einer sehr engagierten Leistung. Nun brennen die Jungs auf das Spiel gegen den HSV.
… zum bevorstehenden Duell mit dem HSV:
Es macht gar nicht so viel Sinn, über Favoritenverhältnisse zu sprechen. Wir als ambitionierter Zweitligist wollen uns nicht mit dem HSV vergleichen oder uns mit den Hamburgern auf eine Höhe stellen. Trotzdem wollen wir am Sonntag aggressiv spielen und wieder zeigen, dass wir Offensivfußball können. Daher werden wir uns gut auf die große Herausforderung vorbereiten, wollen einen mutiger Auftritt hinlegen und das Spiel gewinnen. Es wird viele unterschiedliche Phasen innerhalb der 90 Minuten geben. Wir werden auch mal tief verteidigen müssen. Schließlich kann der HSV einen Gegner immer gut bespielen. Die Hamburger wissen aber auch, dass wir in der Lage sind, aus einer ordentlichen Defensive heraus unsere brutale Stärke in Umschaltaktionen zu zeigen. Insgesamt wird dieses Spiel viele Facetten haben. Wir brauchen eine außergewöhnliche Leistung in allen Mannschaftsteilen, um an diesem Tag zu bestehen. Gleich gilt aber auch für den HSV.
… über die Torausbeute in dieser Saison:
Entscheidend ist, dass wir vor der Saison das Toreschießen auf mehrere Spieler verteilen wollten. Aktuell gehören wir zu den Top-Fünf der Liga, was die Vielzahl an unterschiedlichen Torschützen betrifft. Wir haben mit Tietz und Pfeiffer zwei Jungs, die extrem viel getroffen haben und auch wieder treffen werden. Zudem haben wir aber auch viele andere, die Tore schießen können.
… über die Lust auf Zweitliga-Fußball:
Bei uns ist eine große Lust spürbar, jedes Zweitliga-Spiel mit seinen Reizen anzugehen. Ingolstadt vorzubereiten, macht genauso viel Bock und ist eine genauso große Herausforderung wie jetzt der HSV. Meine Mannschaft verkörpert einen Mix aus Spaß, Freude und der Tatsache, immer angreifen und nicht nur verteidigen zu wollen. Wir haben Lust darauf, aktuell ein gewichtiger Teil der 2. Bundesliga zu sein.
… zur Zuschauerzahl am kommenden Sonntag:
Es stimmt mich traurig, dass nur 1.000 Zuschauer am Sonntag dabei sein können und nur so wenige Teil auf unserer Reise sein dürfen. Gerade wenn man sieht, dass es in anderen Bundesländern möglich ist. Die Fans sind für jeden Klub das Salz in der Suppe und für jeden Verein das wichtigste Sprachrohr. Sie sind ein ganz wichtiger Teil des Spieltags. Daher ist die Situation einfach sehr traurig. Trotzdem mussten wir auch in der Vergangenheit bereits damit umgehen – ob auswärts oder zuhause. Wir haben schon gezeigt, dass wir sehr professionell und fokussiert bleiben können. Aber natürlich tut es mir für jeden einzelnen Fan leid, der nicht live im Stadion dabei sein kann. Ich denke, der Fußball ist in einer sehr tristen Corona-Zeit der Aufheller für viele Menschen.