FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Ein besonderer Abend. Erstmals seit knapp zwei Jahren bestritten die Lilien wieder ein Flutlichtspiel vor Fans am Böllenfalltor - und die hatten nach Abpfiff zusammen mit der Mannschaft mächtig Grund zum Feiern. Weil der SV Darmstadt 98 auch die bis dato ungeschlagenen Nürnberger mit 2:0 bezwang, packten die Lilien die nächsten Heimzähler aufs Konto. Es war bereits der fünfte Erfolg vor heimischem Publikum in Folge sowie das vierte Heimspiel in Serie ohne Gegentor. Die stabile Defensivleistung, die torgefährliche Offensive sowie eine insgesamt richtig starke Mannschaftsleistung waren die Gründe für den Erfolg, wie die blau-weißen Protagonisten nach Abpfiff an den Mikrofonen feststellen. sv98.de fasst alle Stimmen zum Spiel zusammen.
Robert Klauß:
„Glückwunsch an Darmstadt. Wir haben zwei sehr ähnliche Halbzeiten gesehen: Darmstadt macht zweimal früh das Tor, wir dagegen laufen an, machen unsere Chancen aber nicht rein. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir zwei große Möglichkeiten. Wir haben alles investiert und viele Sachen richtig gemacht. Wir hatten viel Ballbesitz – auch in den Zonen, in denen es gefährlich ist. Zudem hatten wir immer wieder Situationen um den Strafraum herum, haben diese aber zu selten zu Ende gespielt. Wir können uns nicht viel vorwerfen lassen, auch wenn wir hier gerne etwas mitgenommen hätten.“
Torsten Lieberknecht:
„Es war ein insgesamt verdienter Sieg, weil wir die besseren Torchancen hatten. Direkt in der ersten Minute haben wir eine große Möglichkeit, mussten dann im Laufe der ersten Halbzeit zwei brenzlige Situationen überstehen. Gegen eine bärenstarke Nürnberger Mannschaft, der wir großen Respekt zollen müssen, mussten wir sehr viel Energie auf den Platz bringen. Wir haben aber auch taktisch einen guten Job gemacht. Zudem verteidigen wir zwar nicht immer perfekt, aber dennoch richtig gut unseren eigenen Sechzehner. Das ist eine Qualität, die sich die Jungs erarbeitet haben. Das ist eben wichtig, dass hinten alle bereit sind, intensiv zu verteidigen. Entscheidend war zudem auch, dass wir uns Torchancen gegen eine Mannschaft erspielt haben, die in dieser Saison bislang sehr wenige Gegentore bekommen hat. Wenn wir dann in den Strafraum kommen, sind wir brandgefährlich.“
Emir Karic:
„Das Gesamtfazit fällt nach einem 2:0-Erfolg natürlich positiv aus. Es war eine durchweg starke Mannschaftsleistung. Es war vielleicht nicht so glanzvoll wie in einigen anderen Spielen in dieser Saison, aber Fußball funktioniert auch immer über Arbeit und wir haben heute richtig gut gearbeitet und unsere Chancen genutzt. Man muss auch sagen, dass Nürnberg ein richtig gutes Spiel gemacht hat, für uns war es überhaupt nicht einfach. Insgesamt hatten wir aber die besseren Chancen und haben hinten richtig stark verteidigt. Jetzt genießen wir den Moment. Es fühlt sich einfach geil an, wir schauen von Spiel zu Spiel und freuen uns auf jede Woche. „
Zur Kulisse:
„Ich komme aus der ersten Liga in Österreich und kenne so eine Kulisse überhaupt nicht. Die Stimmung war schon beim Einlaufen überragend. Flutlicht, 13.000 Zuschauer, alles hat gepasst. Meine Eltern waren heute zum ersten Mal hier im Stadion. Ich bin gerade der glücklichste Mensch der Welt.“
Tobias Kempe:
„Es war ein sehr intensives Spiel gegen einen richtig starken Gegner. Nürnberg hat den Ball sehr gut laufen lassen, die Räume gut besetzt, aber wir haben gut dagegengehalten. Unsere Führung fällt nach einer Umschaltaktion, genau das hatten wir uns vorgenommen. Das frühe Tor hilft natürlich gegen einen Gegner, der unter der Woche 120 Minuten gehen musste. Insgesamt war es eine super Mannschaftsleistung, bei uns kämpft jeder für den Erfolg. Das ist wirklich geil und kann gerne so weitergehen. Aktuell haben wir die Momente oft auf unserer Seite, wir sind eiskalt und belohnen uns für die Leistungen. Dazu kommt die Kulisse, ich hatte einmal mehr Gänsehaut, die Fans haben uns wieder in jeder einzelnen Aktion gepusht.“