FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Geschlossen machten sich die Lilien nach Abpfiff auf den Weg zum Gästeblock, um sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung über die gesamte Spieldauer zu bedanken. Genau wie die Anhänger hatten die Lilien über 90 Minuten alles investiert, um mit einem Erfolgserlebnis von der Bielefelder Alm zurückzukehren. Dass dieser Aufwand von allen Seiten nicht belohnt wurde, sorgte dafür, dass sich in diesem Moment auch vereinzelte Enttäuschung und Frust in die zum größten Teil Aufmunterungen der Lilienfans mischten. Nachvollziehbare Emotionen, die schlussendlich aber wieder in anfeuernden Rufen mündeten, mit denen die Spieler in die Kabine begleitet wurden. Und die zeigten, dass bereits am Mittwoch gemeinsam der nächste Anlauf gestartet wird.
"Merken, dass Fans weiter hinter uns stehen und an den Klassenerhalt glauben. Genau wie wir.“
„Es ist klar, dass viele Fans enttäuscht sind“, äußerte Fabian Holland wenig später vollstes Verständnis für die eigene Anhängerschaft, ergänzte aber auch: „Wir merken, dass sie weiter hinter uns stehen und an den Klassenerhalt glauben. Genau wie wir.“
Auch Romain Bregerie versetzte sich in die Gefühlswelt der mitgereisten Supporter, die ihn und seine Mitspieler in Bielefeld erneut von der ersten Minute an unterstützt hatten: „Für sie ist es extrem frustrierend. Sie machen so viele Kilometer und sehen uns immer wieder ohne Punkte. Sie pushen uns, obwohl die letzten Monate schlecht gelaufen sind. Das Minimum ist, dass wir von Anfang bis Ende 100 Prozent geben. Und das haben wir heute gemacht.“
"Ergebnis tut weh, aber sind weit vom Aufgeben entfernt"
An dieser Aussage des Franzosen herrschte kein Zweifel. Bis zum entscheidenden 0:2 der Bielefelder in der Nachspielzeit versuchten die Spieler im Lilien-Dress alles, um den unglücklichen Rückstand noch irgendwie in einen Zähler zu wandeln. Selbst Bregerie und Nebenmann Aytac Sulu tummelten sich nur noch im gegnerischen Strafraum, in den in der Schlussviertelstunde eine Vielzahl an Hereingaben gebracht wurde. Einzig, der Ball wollte nicht über die Linie.
Und so blieben die Hände der Darmstädter zum dritten Mal in Folge leer. „Das tut uns extrem weh“, gab Bregerie zu, ohne sich von den jüngsten Ergebnissen runterziehen zu lassen: „Wir müssen es trotzdem hinter uns lassen. Natürlich wird es enger, aber wir glauben an unseren Weg. Wir sind weit vom Aufgeben entfernt.“
"Fokus liegt darauf, Kaiserslautern zuhause zu schlagen"
Dieser Weg hält bereits am Mittwoch die nächste Station für den SV 98 parat. Den nächsten Anlauf, um sich selbst für den betriebenen Aufwand zu belohnen. Dementsprechend schnell richtete Bregerie den Blick auf das Nachholspiel gegen den 1. FC Kaiserlautern. „Wir haben keinen ‚Joker‘ mehr, also kein Spiel, wo es vielleicht nur um Bonuspunkte geht. Wir müssen in dieses Spiel gehen, um drei Punkte zu holen.“
Ähnliche Worte nutzte auch Tobias Kempe, der sich nach dem Auslaufen am Sonntag bereits nur noch mit den „Roten Teufeln“ beschäftigten wollte: „Wir dürfen nicht zurückschauen. Es ist weiterhin alles möglich und alles drin für uns. Es ist ein wichtiges Spiel am Mittwoch. Der Fokus liegt darauf, Kaiserslautern zuhause zu schlagen.“
Ziel: Hexenkessel am Mittwoch
Darüber hinaus machte der 28-Jährige klar, dass der ersehnte Heimsieg gegen die Pfälzer nur als große Einheit erreicht werden kann: „Wir müssen alle zusammenhalten im Verein. Und mit den Fans, die uns wieder prächtig unterstützt haben und uns auch nach dem Spiel Anfeuerungen mit in die Kabine gegeben haben. Für sie werden wir uns die Lunge zerreißen.“
Auf die erneute Unterstützung von den Rängen baut auch Bregerie, der zunächst aber die Mannschaft in der Pflicht sieht: „Wir brauchen die Fans, das Bölle muss brennen. Und wir müssen dafür sorgen, dass es auf den Tribünen brennt.“
Es geht nur gemeinsam. Auch am Mittwoch.