FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Der SV Darmstadt 98 trifft im letzten Heimspiel des Jahres am Samstag (19.12., 13 Uhr) auf die Würzburger Kickers. Zuvor fand am Merck-Stadion am Böllenfalltor das obligatorische Mediengespräch mit Markus Anfang statt. Der Cheftrainer der Lilien gab ein Personalupdate und sprach über die eigene Spielvorbereitung sowie die Herangehensweise.
… zum Personal:
Lars Lukas Mai ist gelb-rot-gesperrt. Victor Palsson und Mathias Wittek fehlen uns nach wie vor. Auch Braydon Manu ist weiterhin angeschlagen und wird uns am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Bei Nicolai Rapp und Fabian Schnellhardt müssen wir schauen, wie wir bei ihnen die Belastung steuern. Patrick Herrmann ist nach seiner Sperre wieder dabei. Auch Matthias Bader steht uns zur Verfügung. Er ist am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen und hat auch die Einheit heute mitgemacht. Allerdings müssen wir bei ihm aufpassen, da er aus einer Verletzung kommt.
… zur eigenen Spielvorbereitung:
Wir haben in dieser Englischen Woche unsere Abläufe durchgezogen, haben ein taktisches- sowie ein Abschlusstraining gemacht. Die Jungs sind fokussiert. Wir wollen da weitermachen, wo wir gegen Fürth aufgehört haben. In der Spielvorbereitung haben wir hauptsächlich das Augenmerk auf uns gelegt – auf unsere Spielweise und die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen. Das ist für uns das Entscheidende. Die Herangehensweise des Gegners können wir nicht beeinflussen. Wir haben daher alles dafür getan, um uns perfekt auf das Spiel vorzubereiten.
… über die Würzburger Kickers:
Ich habe absolutes Verständnis für den Ärger der Würzburger. Wenn man nicht alle Spieler zur Verfügung hat, ist das für eine Spielvorbereitung nicht optimal. Würzburg kann man daher als „angeschlagenen Boxer“ bezeichnen. Für uns wird es daher überhaupt nicht leichter. Wir haben selbst genug eigene Aufgaben: Wir müssen nachlegen, unsere Heimspiele gewinnen und auch mal in zwei Partien hintereinander dreifach punkten. Es wird eine große Herausforderung – unabhängig davon, welches Personal morgen bei den Kickers aufläuft. Zuletzt haben sie mit drei Spielern im vorderen Bereich agiert, die sehr torgefährlich und schwierig zu verteidigen sind. Gegen den Ball hat die Mannschaft eine gute Kompaktheit und verteidigt aggressiv. Wir brauchen daher eine hundertprozentige Konzentration in allen Bereichen und müssen uns vor allem in der Restverteidigung gut aufstellen. Aber dafür sind wir vorbereitet.
… zur eigenen Herangehensweise:
Wir haben keinen Einfluss auf das Personal des Gegners. Wir haben nur Einfluss auf unser Spiel. Deswegen ändert sich an unserer Herangehensweise gar nichts. Wir wollen das Spiel gewinnen und dafür werden wir alles geben. Die Rahmenbedingungen können wir nicht beeinflussen. Deswegen konzentrieren wir uns nur auf uns. Und es gibt niemanden in meiner Mannschaft, der auch nur annährend einen Prozentpunkt weniger raushauen wird. Es wäre fahrlässig, wenn wir das Spiel anders angehen würden. Würzburg ist wie ein angeschlagener Boxer. Dieser kann wahnsinnig gefährlich sein. Wer das Spiel jetzt schon abschreibt, macht einen großen Fehler. Daher werden wir das auch nicht tun. Stattdessen werden wir alles dafür tun, um die drei Punkte hier am Bölle zu behalten. Wenn wir das fortsetzen, was wir gegen Fürth gespielt haben, dann bin ich überzeugt davon, dass wir morgen gewinnen werden.