FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Parallelen zur Vorsaison sind augenscheinlich: Erneut treten die Lilien in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals bei einem Ligakonkurrenten an. Erneut ist der Gegner ein Zweitliga-Neuling und erneut wird der SV 98 sofort vor eine große Herausforderung gestellt. Spätestens beim angestrebten Ergebnis soll das Déjà-Vu für die Darmstädter aber enden. Im Vorjahr scheiterten die Darmstädter zum Auftakt am SSV Jahn Regensburg, in diesem Jahr möchte Dirk Schuster mit seinem Team die hohe Hürde Magdeburg erfolgreich überwinden. Zumal der Cheftrainer im DFB-Pokal viel mehr als nur eine Abwechslung zum Ligaalltag sieht.
"Wir nehmen den Pokal mit 100 Prozent an und werden alles daran setzen, um am Freitag als Sieger vom Platz zu gehen", verdeutlichte der 50-Jährige auf der Pressekonferenz, bevor er diesen Ehrgeiz weiter konkretisierte: "Wir wollen so weit kommen, wie es irgendwie möglich ist. Das sollte in jedem Wettbewerb das Ziel eines Sportlers sein."
"Mit das härteste Los"
In diesen angestrebten Weg stellt sich mit dem 1. FC Magdeburg eine Mannschaft in den Weg, die Schuster als „mit das härteste Los“ bezeichnete, das seinem Team in der ersten Runde zugewiesen werden konnte. Zwecks optimaler Vorbereitung nahm der Übungsleiter die Elbstädter am vergangenen Spieltag in Aue noch einmal persönlich in Augenschein und teilte seine Erkenntnisse mit den anwesenden Medienvertretern: "Magdeburg ist laufstark, aggressiv und kampfstark und kann darüber hinaus guten Fußball spielen. Ich rechne mit einem intensiven und kampfbetonten Spiel, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen."
Umrahmt werden dürfte dieses Duell von einer ganz besonderen Atmosphäre, die Schuster auch dank eigener Erfahrung als Profi in Magdeburg vorausahnen kann: "Schon damals war die Stimmung sehr gut, aber im neuen Stadion ist es noch bedeutend lauter. Magdeburg hat fantastische Fans, die richtig Alarm machen. Es wird uns ein Hexenkessel erwarten."
"Wollen eine Runde weiterkommen"
Die Atmosphäre dürfte den Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgabe weiter anheben, dennoch zeigte sich der gebürtige Chemnitzer optimistisch hinsichtlich eines erfolgreichen Ausganges: "Wir sind der Meinung, dass wir diese Aufgabe lösen können, wenn wir bereit sind, alles abzurufen und über die Leistungsgrenze hinausgehen."
Welche Startelf dieses Vorhaben angehen wird, das ließ Schuster am Mittwoch naturgemäß offen, deutete aber an, dass es zu Veränderungen kommen könnte: "Es gibt Gedankenspiele, personell etwas umzustellen. Vielleicht den ein oder anderen Reiz zu setzten."
Unabhängig davon, welchen Ausgang die Gedankenspiele des Trainerteams finden werden, das übergeordnete Ziel bleibt unabhängig des Personals bestehen: "Wir wollen eine Runde weiter kommen."
Begleitet werden die Lilien von rund 500 Lilienfans, vor Ort wird es zudem eine Tageskasse für den Gästebereich geben. Erhältlich sind ausschließlich Stehplätze.