FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 2:0-Heimsieg gegen Kiel zusammengefasst.
Andre Schubert:
Herzlichen Glückwunsch an Darmstadt. Ich denke, das Spiel ist heute relativ schnell erzählt. Über weite Stecken haben wir im Aufbau gravierende Fehler gemacht. Wir machen zwei krasse individuelle Fehler, die wir nicht machen dürfen. Auf diesem Niveau bestraft das der Gegner natürlich. Durch das frühe Gegentor konnte Darmstadt sich zurückziehen und kontern. Wir hingegen haben den Gegner im Spielaufbau eingeladen. Das hatten wir uns heute natürlich anders vorgenommen. Am Ende hatten wir 70 Prozent Ballbesitz, davon können wir uns aber nichts kaufen, daraus müssen wir mehr machen. Wir haben den Gegner mit individuellen Fehlern eingeladen, trotzdem hat Darmstadt sich das heute verdient, weil sie richtig dafür gefightet haben. Wir hatten selbst auch gute Chancen und wenn wir das Tor machen, kann das Spiel noch mal kippen.
Dimitrios Grammozis:
Es war ein sehr intensives Spiel. Wir mussten kurzfristig auf der Torhüter-Position umstellen. Florian Stritzel hat das sehr gut gemacht und sich ein Kompliment von uns allen verdient, das zeigt aber auch, dass wir zwei sehr gute Torhüter haben. Wir wussten, dass wir auf einen spielstarken Gegner treffen, und es war schwer Zugriff zu bekommen. Kiel spielt mit vielen Positionswechseln, deshalb wollten wir das Kombinationsspiel im letzten Drittel nicht zulassen, was uns ganz gut gelungen ist. Einziger Kritikpunkt ist, dass wir die Konter in der zweiten Hälfte nicht konsequent zu Ende gespielt haben. Trotzdem ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die mit viel Leidenschaft gegen einen sehr guten Gegner 2:0 gewinnen konnte und kein Gegentor zugelassen hat. Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte.
Marcel Heller:
Wir haben viel investiert heute, sind viel gelaufen, aber am Ende hat es sich gelohnt. Wir mussten heute tiefer stehen, Kiel hat guten Fußball gespielt und uns teilweise hinten rein gedrängt. Wir haben leidenschaftlich verteidigt, kaum etwas zugelassen, waren im Strafraum sehr präsent. Die Defensivleistung heute war sicher der Schlüssel, wir haben in Hamburg schon gut gestanden, da haben wir heute weiter fortgeführt. Ich kann mich an kaum eine richtig große Chance erinnern, außer den Schuss von Lee in der ersten Hälfte, den hält Strille dann herausragend. Daher haben wir sehr gut verteidigt, und darauf haben wir in der Vorbereitung auch sehr viel Wert gelegt. Wir wollten als Team arbeiten und in Kontersituationen kommen, dieser Plan ist aufgegangen!
Florian Stitzel:
Für mich persönlich ist es ein tolles Gefühl. Ich durfte meinen Heim-Einstand geben und dann mit einem Zu-Null-Sieg, da könnte ich nicht glücklicher sein. Ich war positiv aufgeregt, es hat gekribbelt vor Anpfiff und dann hieß es nur ‚Leinen los und Vollgas‘. Offensiv waren wir heute brutal effektiv. Kiel kam entweder nicht an der Viererkette vorbei oder sie mussten hohe Flanken schlagen. Da war ich zum Glück zur Stelle und konnte meinen Job erledigen. Vorne haben wir vier Chancen und machen zwei rein. Das hat mich enorm gefreut. Ich hatte wenig Raum, weil Kiel sehr hoch stand und viel Verkehr im Strafraum war, aber ich habe zum Glück die nötige Größe, um da Bälle zu pflücken, ansonsten haben meine Vorderleute einen klasse Job gemacht.
Tim Skarke:
Es ist natürlich ein tolles Gefühl, dass ich heute erneut treffen konnte. Wir wollten diese Bälle hinter die Kette der Kieler spielen, der Ball von Marvin ist natürlich super, umso schöner, dass ich ihn auch verwerten konnte. Wir haben es defensiv als Mannschaft heute wieder sehr ordentlich gemacht, es war auch unser Plan, kompakt zu stehen. Die Jungs haben alles rausgeholt und alles abgerissen, was abzureißen war. Wir wollten nicht ganz so tief stehen, wie es teilweise der Fall war, aber daran arbeiten wir und das bekommen wir auch noch hin. Die Gegengerade sorgt wirklich für ein besonderes Flair, ich durfte ja eine Halbzeit direkt vor ihr spielen, das pusht noch einmal ungemein.