FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Cheftrainer Markus Anfang sprach am Freitagvormittag (29.1.) über das Personal, die Herangehensweise seiner Mannschaft sowie das kommende Spiel. sv98.de fasst alle Aussagen des Liliencoaches aus dem Mediengespräch vor dem Duell des SV 98 beim SSV Jahn Regensburg (30.1., 18.30 Uhr) zusammen.
… zum Personal:
Thomas Isherwood hat sich vor dem Spiel gegen Sandhausen am Syndesmoseband verletzt. Er muss den Fuß schonen. Die Ausfallzeit steht noch nicht zu einhundert Prozent fest, beläuft sich aber auf ca. sechs Wochen. Das ist sehr ärgerlich. Thomas hatte sich rangekämpft und wir hatten gehofft, dass wir ihn in den Englischen Wochen einsetzen können. Mathias Wittek macht immer mehr Inhalte im Training mit, arbeitet aber gleichzeitig noch individuell mit Athletiktrainer Kai Peter Schmitz. Alle anderen sind im Mannschaftstraining. Wir müssen aber schauen, wie wir die Belastung steuern und die Spielzeiten einteilen. Victor Palsson hat hart trainiert und könnte ungefähr 45 Minuten spielen. Aber bei ihm müssen wir abwarten, wie er sich fühlt und seine Muskulatur die Belastung verkraftet.
… zur Herangehensweise:
Alle Spieler haben gezeigt, dass wir uns unten rauskämpfen müssen. Es geht nicht nur mit schönem und attraktiven Fußball. Das wissen wir. Wir müssen viel Leidenschaft an den Tag legen und genau diesen Willen, den wir auch gegen Sandhausen gezeigt haben. Mit viel Intensität, Wille und Leidenschaft müssen wir die kommenden Spiele angehen. Die drei Punkte gegen Sandhausen taten richtig gut. Aber dafür bekommen wir jetzt schon nichts mehr. Wir nehmen das Positive mit, doch das Spiel liegt in der Vergangenheit. Wir konzentrieren uns nur auf das nächste Spiel. Die Mannschaft glaubt weiter an das, was sie spielen kann. Trotzdem tun Erfolgserlebnisse natürlich gut. Dass wir jetzt einmal gewonnen haben, reicht uns nicht. Wir wollen eine bessere Rückrunde spielen. Dafür brauchen wir Ergebnisse. In Regensburg wollen und müssen wir nachlegen.
… zum kommenden Spiel:
Regensburg agiert sehr intensiv, dementsprechend müssen wir in die Zweikämpfe gehen. Der Jahn spielt mit zwei Stoßstürmern plus Max Besuschkow dahinter, der sich immer wieder fallen lässt und auf die Zehnerposition gehen kann. Wir müssen überlegen, ob wir mit Viererkette spielen oder zur Dreierkette zurückkehren. Doch egal wie wir aufstellen: Am Ende steht und fällt es damit, wie wir das System mit Leben füllen. Es wird ein intensiver Abnutzungskampf, den wir von der ersten Minute an annehmen müssen. Sie spielen viele lange Bälle auf ihre großen Spieler vorne rein. Entscheidend wird daher sein, wie wach wir sind. Es wird nicht nur körperlich intensiv werden, sondern vieles wird von der Konzentration abhängen. Wir müssen permanent aufmerksam sein. Ein Spiel gegen Regensburg musst du über den Kampf für dich entscheiden.
… zu den Standardsituationen:
Wir trainieren und besprechen Standardsituationen. Gegen Sandhausen haben wir ca. 17 Standards gegen uns bekommen, von denen wir 13 oder 14 gut verteidigt haben. Doch zunächst einmal müssen wir solche Situationen gegen uns minimieren. Und dann müssen wir auch im Verteidigen dieser besser werden. Wir werden es permanent weiter trainieren. Dennoch muss ich auch betonen, dass wir mit Blick auf die statistischen Werte selbst in der Offensive nach Standardsituationen offensiv sehr gefährlich sind.