FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 3:1-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden zusammengefasst.
Rüdiger Rehm:
„Wir sind natürlich extrem enttäuscht. Wir sind sehr gut reingekommen und gehen mit der ersten Aktion nach einem sehr guten Spielzug in Führung. Dann hatte ich das Gefühl, dass wir uns nicht trauen, weiterzumachen. Das 1:0 hat uns nicht die Sicherheit gegeben, sondern es gab 2,3 brenzlige Momente, speziell beim Elfmeter. Wir hatten zwar Kontersituationen, haben es aber insgesamt nicht geschafft, dem Gegner ein paar Körner und Energie zu nehmen. Das 1:0 zur Pause war sicherlich glücklich, trotzdem nimmt man das natürlich mit. Dann fällt in einer ganz miesen Phase der Ausgleich, die Darmstädter haben nochmal Kräfte freigesetzt und wir konnten uns nicht mehr so wehren, wie wir es uns gewünscht hätten.“
Dimitrios Grammozis:
„Wir haben eine sehr intensive Partie gesehen. Es ist so gekommen, wie wir es uns im Vorfeld gedacht haben. Wehen hat alles raushgehauen und ich fand, dass sie die ersten 10, 15 Minuten sehr gut im Spiel waren. Sie haben uns das Leben schwer gemacht mit ihrer Aggressivität und Zweikampfstärke. Aber über das ganze Spiel gesehen, geht der Sieg in Ordnung. Die Jungs haben einmal mehr eine tolle Moral gezeigt und ich bin sehr stolz, dass sie alles reingeworfen haben und mir in meinem letzten Heimspiel einen Sieg schenken konnten. Wir haben immer das Ziel, die Spiele zu gewinnen und wollten unsere Heimserie fortsetzen. Wir mussten uns den Erfolg heute hart erarbeiten, aber die Jungs haben wieder großen Charakter gezeigt.“
Felix Platte:
„Wir haben uns darauf eingestellt, dass es ein schweres Spiel wird. Wenn man gegen Wiesbaden dann noch 0:1 zurückliegt, ist es umso schwerer. Trotzdem hatten wir heute die nötige Geduld. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir genug Chancen. Daher wussten wir, dass irgendwann der Ball reingehen wird. Mit 3:1 war es am Ende dann doch noch deutlich. Es ist etwas positives, wenn man sich viele Chancen erarbeitet. Wir haben genug Leute in der Mannschaft, die den Ball eindrücken können. Und das haben wir dann zum Glück auch gemacht. Es ist trotzdem ein komisches und auch trauriges Gefühl, dass wir den Heimsieg heute nicht mit den Fans hier am Bölle feiern können. Alle Lilienfans haben uns aber sicherlich wieder vor den Fernsehern unterstützt.“
Serdar Dursun:
„Wiesbaden musste hier gewinnen und geht dann auch noch direkt mit dem ersten Angriff in Führung. Danach hatten wir aber so viele und so klare Torchancen. Es war eine Frage der Zeit, bis wir das 1:1 machen. Wir wussten, dass Wiesbaden ins Wanken kommt, wenn wir so früh wie möglich den Ausgleich erzielen. Zum Glück machen wir dann das 1:1. Zusammen mit Felix hat es heute gut funktioniert, durch ihn habe ich mehr Freiräume gehabt. Natürlich bin ich glücklich, dass ich mein 15. Saisontreffer schießen konnte. Doch auch danach haben wir weiter nach vorne gespielt und mit dem 2:1 war das Spiel dann auch fast entschieden. Bei 3:1 spielt Ensar mit mir einen Doppelpass und sieht vor dem Torhüter dann auch noch Heller. Es war ein sehr schönes Tor. Insgesamt haben wir heute eine gute Leistung gezeigt und schon wieder einen Rückstand gedreht. Trotzdem tut es mir natürlich Leid für Wiesbaden. Schade ist auch, dass die Fans heute nicht mit dabei sein konnten. Ich hoffe aber, dass sie so schnell wie möglich wieder hier am Bölle sein können und wir sie vor den Fernsehern glücklich machen konnten.“