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23.10.2019 / Allgemein

„Wird Geduld brauchen, einen solchen Gegner zu bespielen“

Im heutigen Mediengespräch (23.10) gab Cheftrainer Dimitrios Grammozis Auskunft über die momentane Stimmung im Team sowie den aktuellen Stand bei den Verletzten. Der Cheftrainer blickte mit Vorfreude auf das kommende Heimspiel und äußerte sich zum kommenden Gegner.

Grammozis über…

… die aktuelle Stimmung:
„Wir sind mit einem sehr positiven Gefühl in die neue Woche gegangen, was verständlich ist nach dem Spiel gegen St. Pauli. Wir haben lange gebraucht, um dieses Gefühl wieder mitnehmen zu können. Die Stimmung war dementsprechend sehr gelöst. Das haben sich alle verdient. Wir alle und auch die Fans, die uns wieder fantastisch unterstützt haben, waren sehr erleichtert. Nichtdestotrotz geht es jetzt weiter, denn wir wissen, dass wir wieder ein schweres Spiel vor der Brust haben. Wir freuen uns darauf, wieder zu Hause zu spielen, nehmen die Euphorie mit und wollen gegen Erzgebirge Aue ein gutes Spiel abliefern, um im besten Fall die nächsten drei Punkte mitzunehmen.

… die Personallage:
„Felix Platte befindet sich im individuellen Training und macht Fortschritte. Sein Gefühl im verletzten Muskel wird immer besser und er befindet sich schon im Lauftraining. Das versuchen wir nun peu á peu zu steigern. Bei Braydon Manu ist die Situation weitgehend unverändert. Auf dem Laufband hat er leichte Fortschritte gemacht. Es geht aber weiter schleppend voran und wir müssen geduldig bleiben. Ansonsten sind alle Mann an Bord.“

… das vergangene Spiel und Tobias Kempe:
„Natürlich ist Tobias Kempe eine Option für uns. Das Spiel am Samstag hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig der ganze Kader ist. Er hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass am Ende das Ergebnis so zu Stande gekommen ist. Ich möchte aber nochmal wiederholen, dass es eine Top-Teamleistung war. Wenn ich sehe, wie sich alle Jungs reingehauen haben, um dieses Ergebnis zu erzwingen, dann kann man nur von einer tollen Mannschaftsleistung sprechen.“

… das Verwerten von Torchancen:
„Wir müssen dahin kommen, solche Chancen besser zu nutzen und vor dem Tor weniger nachzudenken. Bei Mathias Honsak hatte ich das Gefühl, dass umso näher er dem Abschluss kam desto größer wurden seine Gedanken, welche Entscheidung er jetzt treffen solle. Wir haben gestern beispielsweise in der Champions League gesehen, dass Spieler Tore erzielen, ohne vorher groß drüber nachzudenken. Wir müssen dahin kommen, dass die Spieler die trainierten Abläufe so verinnerlichen, dass sie vor dem Tor nicht mehr groß nachdenken müssen. Das wollen wir weiter forcieren. Mit den drei Punkten im Rücken ist das Selbstvertrauen wieder mehr da, das merkt man auch im Training. Ich hoffe, dass wir gegen Erzgebirge Aue wieder unsere Chancen kreieren. Dann werden wir auch Tore erzielen.“

… die mögliche Aufstellung:
„Das hat oftmals nicht nur mit der Leistung der Jungs zu tun, sondern auch mit der Art und Weise, wie wir gegen den kommenden Gegner agieren wollen. Es gibt Spiele, in denen wir mehr Ballbesitz haben und andere, in denen wir mehr über die Geschwindigkeit kommen wollen. Das variiert von Woche zu Woche. Generell wollen wir aber die Mannschaft aufstellen, die uns im Training oder im letzten Spiel überzeugt hat.“

… den kommenden Gegner:
„Beim letzten Spiel gegen Nürnberg konnte man gut erkennen, was Aue auszeichnet. Sie haben eine tolle Moral und versuchen, in den neunzig Minuten alles rauszuholen. Selbst bei Rückständen halten sie an ihrem Spiel fest und glauben bis zum Schluss an ein gutes Ergebnis. Das macht es für ihre Gegner so herausfordernd. Wir müssen voll fokussiert und wach sein. Gegen Aue darf man keinen Moment nachlassen. Sie haben zudem in der Offensive sehr gefährliche Spieler mit Jan Hochscheidt, Pascal Testroet und Dimitrij Nazarov, der auch schon fünfmal getroffen hat. Das sind Jungs, die immer wieder Tore erzielen können, teilweise sogar aus dem Nichts. Insgesamt stehen sie sehr kompakt und machen es ihren Gegnern schwer, Torchancen zu kreieren. Sie sind zudem sehr aggressiv in den Zweikämpfen. Es wird daher viel Geduld brauchen, einen solchen Gegner zu bespielen. Diese Kompaktheit gilt es mit unserer Art und Weise aufzubrechen.“

… Dirk Schuster:
„Für mich spielt er für das Spiel am Freitag keine besondere Rolle. Für einige Jungs schon eher, da er einige Spieler zu Darmstadt geholt hat und mit ihnen zudem Erfolge feiern konnte. Für Dirk Schuster selbst ist es natürlich auch ein besonderer Anlass, wieder hierher zu kommen, weil er hier sehr gute Arbeit abgeliefert und Erfolge gefeiert hat. Bei seinem neuen Verein erkennt man auch, dass er an erfolgreiche Zeiten anknüpft. Es wird daher eine schwierige Aufgabe für uns werden, dennoch freuen wir uns drauf.“

Die Pressekonferenz gibt es hier in voller Länge.

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