FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Schon am kommenden Mittwoch (26.10.) reist der SV Darmstadt 98 zum VfL Osnabrück. Anstoß ist um 18.30 Uhr. Vorab fand am Böllenfalltor das obligatorische Mediengespräch mit Cheftrainer Markus Anfang statt. Der Liliencoach gab das gewohnte Personalupdate, blickte auf den Gegner und lieferte Einblicke zum Ablauf und zu den Corona-Testungen vor dem Spieltag.
… zum Personal: Wir haben gestern regeneriert. Da waren keine größeren Blessuren aus dem Spiel gegen St. Pauli dabei. Wir müssen aber genau gucken, wie wir in der Englischen Woche die Belastung verteilen. Aber ich denke, das wird uns gut gelingen. Wir werden wohl auf der einen oder anderen Positionen reagieren. Insgesamt können wir aus den Vollen schöpfen. Wir müssen daher immer mit Blick auf den nächsten Gegner schauen, wen wir mitnehmen und wer uns am ehesten helfen kann. Danach bauen wir den Kader zusammen.
… zum kommenden Gegner: Wir werden auf eine richtig gute Mannschaft treffen, die bislang gezeigt hat, dass es sehr schwer ist, sie zu schlagen. Sie sind immer in der Lage, Tore zu machen und Punkte zu holen. Der VfL hat ein Team, das sehr leidenschaftlich verteidigt, sehr intensiv Fußball spielt und mit unterschiedlichen Grundordnungen agieren kann. Aber die Jungs kennen das und kennen auch die Lösungsmöglichkeiten. Es wird eine intensive Begegnung. In Osnabrück zu bestehen, ist immer schwierig. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber ich hoffe, dass in den verbleibenden Einheiten gut trainieren und dann packen wir es an.
… zur Englischen Woche: Ich habe als Spieler Englische Wochen sehr gern gespielt. Dort kannst du in kürzester Zeit beweisen, dass du das besser kannst, was du im ersten Spiel nicht hundertprozentig hinbekommen hast. Ich bin froh, dass wir am Mittwoch wieder spielen. Auch wenn die Rahmenbedingungen ein bisschen erschwert sind. Eine optimale Spielvorbereitung können wir nicht absolvieren.
… zur Chancenauswertung: Es ist ärgerlich, weil es uns schon die ganze Saison begleitet. Wir haben uns bisher in jedem Spiel viele Chancen erspielt. Auch nach der Partie gegen St. Pauli haben wir uns alle geärgert. Die Jungs sitzen in der Kabine und sind enttäuscht darüber. Aber wir bekommen die Chancen und erspielen sie uns. Nur müssen wir vorm Tor noch konsequenter damit umgehen. Wir werden am Ende daran gemessen, ob wir uns belohnen. Klar ist auch, dass wir uns nicht in jeder Partie so viele Möglichkeiten herausspielen werden. Bisher ist uns das aber sehr häufig gelungen. Ich hoffe, dass das so weitergeht. Wir glauben weiter an uns, die Jungs glauben weiter an sich. Nur müssen wir zulegen, wenn wir uns belohnen wollen. Und es wird langsam wieder Zeit, dass wir uns dafür belohnen – so wie wir es in Nürnberg zuletzt getan haben.
… zum Ablauf: Wir müssen morgen früh um 6 Uhr einen Test machen und dann die Testergebnisse abwarten. Damit gehen wir sicher, dass wir die Corona-Regularien einhalten. Aber das gehört dazu, das sind die Rahmenbedingungen. Wir sind froh, dass wir überhaupt spielen können und wir am Mittwoch wieder ein Spiel haben. Erst wenn wir die Ergebnisse haben, können wir morgen trainieren. Im Idealfall sollte es so laufen, dass wir mit negativen Ergebnissen mit allen früh trainieren können, um uns dann frühzeitig gemeinsam in den Bus zu setzen und nach Osnabrück zu fahren. Es war aber auch schon einmal vor dem Spiel in Magdeburg so, dass mein Testergebnis noch nicht da war und ich nicht im Bus mitfahren, sondern allein im Auto hinterherfahren musste. Aber selbst das ist kein Problem. Es ist nur alles etwas anders. Aber nicht nur bei uns, es ist bei allen Vereine so.
… zu den Corona-Testungen: Wir geben die Tests ab und können nicht erwarten, dass wir in irgendeiner Form bevorzugt werden. Wir hoffen, dass es schnell geht. Darum testen wir früh – in der Hoffnung, dass wir auch die Ergebnisse früh bekommen. Sollten wir schon vorher trainieren – ohne die Ergebnisse zu kennen – und steigen in den Bus, haben aber einen positiven Fall, dann haben wir ein Problem. Diese Problematik haben aber nicht nur wir. Das ist ein Problem insgesamt. Das soll aber keine Kritik sein, davon bin ich weit entfernt. Ich beschreibe nur das, womit alle Vereine arbeiten müssen. Und wir sind froh, dass wir damit arbeiten können. Denn wir müssen die Hygienevorschriften einhalten, um den Spielplan durchziehen zu können. Alle arbeiten dabei auf Hochtouren – die Gesundheitsämter, die Labore. Alle versuchen, es bestmöglich hinzubekommen.