FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Vor dem Heimspiel am Sonntag (15.9) gegen den 1. FC Nürnberg blickte Trainer Dimitrios Grammozis in der heutigen Pressekonferenz auf das Training während der Länderspielpause zurück. Zudem äußerte sich Grammozis zu den beiden Neuzugängen Seung-ho Paik und Ognjen Ozegovic.
Grammozis über…
… die vergangenen Trainingswochen:
„Trotz der Niederlage in Sandhausen sind wir mit einem positiven Gefühl in die Woche gestartet. Wir haben versucht, die guten Sachen weiter zu verstärken. Wir haben sehr intensiv mit den Jungs am Kreieren von Chancen und an den Abschlüssen gearbeitet. Von daher haben wir die Inhalte mit dem Testspiel gegen Sandhausen gut abgeschlossen und haben uns diese Woche gut auf Nürnberg eingestellt.“
… Neuzugang Paik:
„Paik ist vorgestern erst zurückgekommen. Er hatte noch ein, zwei Sachen auf den Ämtern zu erledigen und war ein bisschen müde von der ganzen Reise. Ich glaube, ihm hat der Tag gestern ganz gutgetan, um eine Pause zu bekommen. Wir werden uns das heute im ersten richtigen Training anschauen und freuen uns, dass er mit dabei ist. Er ist auf jeden Fall auch eine Option fürs Wochenende.“
… Neuzugang Ozegovic:
„Er ist total offen, was den Umgang mit den Jungs angeht. Wir haben mit Dario Dumic auch jemanden, der ihm beim Übersetzen zur Seite steht. Sein Englisch ist aber perfekt und er versteht alles. Er hat direkt den Kontakt mit den Jungs gesucht und ist ein Typ, der glaube ich, in der Mannschaft gut ankommt. Die Eingewöhnung war daher sehr gut.“
… einen möglichen Einsatz beider Neuzugänge am Sonntag:
„Ich hätte keine Bauchschmerzen, auch beide spielen zulassen. Es sind ja keine Anfänger und sie waren beide im Spielbetrieb. Paik war bei der Nationalmannschaft und Ozegovic war bei Partizan Belgrad, einem Klub, bei dem sehr viel Druck herrscht. Das sind Jungs, die beide wissen, wie es geht. Wir hätten sie auch nicht geholt, wenn wir nicht wüssten, dass sie uns qualitativ verstärken. Von daher hätte ich kein Problem, jeden Spieler im Kader einzusetzen.“
… den kommenden Gegner:
„Der 1. FC Nürnberg gehört allein vom Etat zu den Top vier Teams der Liga. Sie haben sich sehr gut verstärkt dieses Jahr und haben viele individuell starke Spieler, die auch mal ein Spiel entscheiden können. Die bisherige Punkteausbeute war nach ihrem Anspruch nicht ganz optimal, aber man konnte bereits im letzten Spiel gegen Heidenheim sehen, dass es eine Mannschaft ist, die das Spiel weitestgehend kontrolliert. Sie haben gute Jungs, die jeder Zeit Tore erzielen können. Ob das ein Dovedan ist oder selbst ein Geis, der sehr wichtig bei Standards ist und auch aus der Ferne gefährlich sein kann. Sie können aber auch mit langen Bällen spielen, sodass dann auch mal auf den zweiten Ball gespielt wird. Sie sind von daher eine flexible Mannschaft. Wie jedes Team in der zweiten Liga sind die Nürnberger aber auch zu schlagen. Natürlich sind sie eine gute Mannschaft, aber wir spielen zu Hause vor unseren Fans und wollen die drei Punkte hierbehalten.“
…das Ende der Torlosserie:
„habe es aber den Jungs gesagt und wir haben es auch in der Analyse besprochen, dass wir Torchancen hatten. Schwieriger wäre es gewesen, wenn wir nach dem letzten Spiel festgestellt hätten, dass wir gar keine Torchancen gehabt hätten. Wir hatten genug Torgelegenheiten gegen Sandhausen und hätten auch in Führung gehen müssen. Dann läuft auch ein solches Spiel ganz anders. Wir haben versucht, die Jungs zu sensibilisieren, konsequenter vor dem Tor zu agieren. Die letzte Konsequenz muss noch mehr da sein. Wie der Ball dann am Ende reingeht, ist uns letztendlich egal. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass wir wieder Torchancen gegen Nürnberg bekommen werden. Da müssen wir einfach eiskalt zu schlagen.“