FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga bestreitet der SV Darmstadt 98 letztmals in dieser Saison ein Heimspiel im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Es geht am Sonntag (21.6./15.30 Uhr) gegen den SV Wehen Wiesbaden. Vor der Partie hat Dimitrios Grammozis wie gewohnt über das Personal für die anstehende Begegnung gesprochen. Außerdem thematisierte der Cheftrainer die besondere Bölle-Atmosphäre und die Ziele im Saisonendspurt.
… zum Personal:
Tobias Kempe hatte Probleme am Sprunggelenk, weshalb wir ihn nicht mit nach Bielefeld nehmen konnten. Wir wollten nichts riskieren. Wir müssen schauen, wie er das heutige Training verkraftet. Ich hoffe aber, dass ihm und seinem Gelenk die zwei Tage Pause gut getan haben. Mathias Honsak hatte die letzten beiden Tage ebenfalls pausiert. Auch bei ihm müssen wir das heutige Training abwarten. Ansonsten sind alle Jungs dabei. Was mich zudem besonders freut: Immanuel Höhn hat in der letzten Woche schon einige Teile des Mannschaftstraining mitgemacht. Er steigert sich Schritt für Schritt.
… über den kommenden Gegner:
Wehen Wiesbaden ist mittendrin im Abstiegskampf und hat definitiv noch ein Wörtchen mitzureden, wenn es um den Klassenerhalt oder den Relegationsplatz geht. Daher werden sie motiviert bei uns auftreten. Ihr Trainer, Rüdiger Rehm, leistet gute Arbeit in Wiesbaden. Gegen brutal effiziente Nürnberg mussten sie zwar eine deutliche Niederlage hinnehmen. Aber es hätte auch in die andere Richtung laufen können. Davor haben sie außerdem in Kiel gewonnen. Das zeigt, dass die Mannschaft lebt und Bock darauf hat, den Klassenerhalt zu schaffen. Wir müssen uns auf eine gute Mannschaft inklusive einem sehr guten Torjäger einstellen und fokussiert bleiben. Aber wir spielen hier zuhause und wollen uns mit einem Dreier am Bölle verabschieden.
… zum letzten Heimspiel am Böllenfalltor:
Es ist ein besonderes Spiel – auch für mich. Ich hoffe, dass wir gegen Wiesbaden ein positives Ergebnis erzielen werden. In den anderthalb Jahren, in denen ich Trainer der Lilien sein durfte, haben wir nur ein Spiel in der Meisterschaft sowie eines im DFB-Pokal hier am Böllenfalltor verloren. Ansonsten sind wir zuhause ungeschlagen geblieben. Das ist eine großartige Leistung. Die Jungs haben in den meisten Spielen am Bölle super performt. Aber das war nicht der einzige Grund. Unsere Fans haben uns hier unglaublich unterstützt. Das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und Fans, die uns auch in den schwierigen Spielen geholfen haben, war überragend. Und auch für mich persönlich war es immer ein absolutes Highlight, zum Bölle zu fahren. Ich kann mich nur bei den Fans für die tolle Unterstützung bedanken. Es war eine sehr emotionale Zeit und ich habe mich echt in dieses Böllenfalltor mit diesen überragenden Fans verliebt. Daher finde ich es natürlich schade, dass ich diese Atmosphäre beim letzten Heimspiel nicht nochmal aufsaugen kann.
… über das mögliche System:
Beide Formationen sind denkbar – Dreier- oder Viererkette. Wir haben gezeigt, dass wir auch mit dem neuen System den Gegnern Probleme bereiten können. Wir machen uns natürlich vor jedem Spiel Gedanken, welche Grundformation am besten zum Gegner passt. Dass wir die letzten beidenn Partien mit Dreierkette agiert haben, heißt aber nicht, dass wir es vorher mit der Viererkette nicht gut gemacht hätten. Der sportliche Erfolg in dieser Saison hängt schließlich auch mit der Viererkette zusammen. Aber wir wollten den Jungs für die letzten Spiele nochmal Input geben und sie in gewisser Weise anschieben, noch einmal etwas Neues zu probieren. Ob die Dreierkette auch für morgen die optimale Formation ist, werde ich mir heute anschauen und dann entscheiden.
… zur Motivation in den letzten Spielen:
Ich tue mich schwer mit der Aussage, dass es für uns um nichts mehr geht. Wir sind alles Voll-Profis. Die Mannschaft hat in keinster Weise gezeigt, dass sie auch nur irgendein Spiel in die Saison herschenken möchte. Arminia Bielefeld war eine gutes Beispiel dafür, dass man im Profifußball keine Geschenke bekommt. Unser Ziel ist es, den fünften Platz zu halten. Dafür werden wir alles tun und Gas geben. Jetzt sollte im Vordergrund stehen, was die Jungs bis hierhin in dieser Saison geleistet haben. Wir sollten stolz auf die Spieler sein. In den letzten beiden Spielen wollen wir die maximale Punkteausbeute holen. Wir wissen, was auf uns gegen Wiesbaden und in Stuttgart zu kommt. Wir wollen niemanden helfen, noch wollen wir jemanden einen reindrücken. Wir sind Profis und wollen jedes Spiel gewinnen.