Lilien siegen standesgemäß in Arheilgen
Der SV Darmstadt 98 hat den ersten Test der Vorbereitung deutlich für sich entschieden. Beim Gruppenligisten SG Arheilgen siegte der SV 98 mit 12:0 (4:0).
Die Lilien empfangen die SV Elversberg. Beide Teams konnten nach der Winterpause noch keinen Sieg einfahren. Am Samstag (8.2./13 Uhr) bietet sich den Mannschaften im Merck-Stadion am Böllenfalltor die nächste Chance, um erstmals in 2025 dreifach zu punkten. Weitere interessante Zahlen & Fakten zum zweiten Rückrunden-Heimspiel des SV 98 haben wir für Euch in der Rubrik „Top Facts“ zusammengetragen.
In den letzten zwölf Spielen vor Weihnachten traf der SV Darmstadt 98 33-mal ins gegnerische Tor und stellten die zweitbeste Offensive der Hinrunde. In der Rückrunde stehen die Lilien bislang nur bei zwei Treffern, beide gegen Fortuna Düsseldorf. Kein Team in der 2. Liga traf in 2025 seltener als der SV 98.
Nach der Hinrunde besaß die SV Elversberg die drittbeste Defensive der Liga. Nach der Winterpause ist Horst Steffens Team aber bislang alles andere als defensivstark aufgetreten. Acht Gegentore musste die SVE bereits in der Rückrunde hinnehmen, allein fünf davon gegen Magdeburg. Damit kassierten sie seit dem Re-Start im Januar die meisten Gegentore der 2. Bundesliga.
Eine 2:0-Führung wird von den Cheftrainern als eines der gefährlichsten Ergebnisse in einem Spiel gesehen. Während die SVE in der Hinrunde gegen den SV 98 diesen Vorsprung zu einem 4:0-Sieg ausbaute, sieht es nach der Winterpause anders aus. Gegen den 1. FC Magdeburg (2:5) und den Karlsruher SC (2:2) verspielte die Mannschaft von Horst Steffen gleich zweimal eine 2:0-Führung. Zudem fielen alle acht Rückrunden-Gegentore in der zweiten Halbzeit. Auffällig: Sowohl die SVE als auch die Lilien kassierten bereits acht Treffer in der Schlussviertelstunde (ohne Nachspielzeit). Allein Jahn Regensburg musste in diesem Zeitraum mehr Gegentore hinnehmen.
Zwar trafen die Lilien in der Rückrunde ausschließlich durch Standards, in der Hinrunde erzielten sie jedoch 32 ihrer 36 Tore aus dem laufenden Spiel heraus. Bei der SV Elversberg führten erst drei Elfmeter und ein Freistoß zu Standardtreffer. Ihre 125 Eckbälle, die sie in dieser Saison getreten haben, führten nicht ein einziges Mal zu einem Torerfolg. Die restlichen 31 Tore in dieser Saison gelangen ihnen immer aus dem Spiel heraus.
Isac Lidberg erzielte im Trikot der Lilien in 14 Spielen neun Tore und ist damit der torgefährlichste Akteur auf Darmstädter Seite. Zuletzt fehlte der Stürmer allerdings verletzungsbedingt. Mit ihm in der vorderen Reihe holten die Darmstädter 24 Punkte in 14 Spielen. Auf Seiten der SV Elversberg fehlte gegen den Karlsruher SC ihr Topscorer Fisnik Asllani gelbgesperrt. Zuvor verbuchte der Torgarant zehn Treffer und fünf Vorlagen. Wenn die Leihgabe von der TSG Hoffenheim traf, holten die Saarländer im Schnitt 2,3 Punkte pro Spiel. Blieb er jedoch ohne Torerfolg, erzielten sie im Durchschnitt nur einen Punkt.
Lang ist es her, dass Luca Pascal Schnellbacher das blau-weiße Trikot mit der Lilie auf der Brust trug. Bis 2012 spielte er in der Jugend des SV Darmstadt 98, bevor er zum Nachbarn Eintracht Frankfurt wechselte. Der Stürmer kommt damit am Samstag (8.2./13 Uhr) zurück nach Südhessen, jedoch um Tore für die SV Elversberg zu erzielen.
| Spiele | Siege | Unentschieden | Niederlagen | Tore | |
| Heim | 9 | 4 | 3 | 2 | 15:9 |
| Auswärts | 8 | 2 | 1 | 5 | 8:13 |
| Gesamt | 17 | 6 | 4 | 7 | 23:22 |