Nürnberger bleibt in Darmstadt
Der SV 98 kann weiterhin auf die Dienste von Fabian Nürnberger bauen. Die Lilien haben den auslaufenden Vertrag mit dem bulgarischen Nationalspieler verlängert.
Die Lilien wollen erstmals seit 1987 ins Viertelfinale des DFB-Pokals einziehen. Doch dafür müssen die Darmstädter die große Herausforderung bei Werder Bremen meistern - dem wohlgemerkt sechsmaligen DFB-Pokalsieger. Am Dienstagabend (3.12./20.45 Uhr) duellieren sich beide Teams im Weserstadion. Wir blicken vorab in unseren Top Facts auf die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Spiel.
Das sind die Stationen des SV Darmstadt 98 in der aktuellen Pokalrunde 2024/25. In Runde eins mussten die Lilien auswärts beim Regionalligisten Teutonia Ottensen ran. Kai Klefisch brachte die Darmstädter im Millerntorstadion, wo die Partie ausgetragen wurde, mit einem sehenswerten Traumtor in Führung, Fabian Nürnberger und Oscar Vilhelmsson sorgten für weitere Lilien-Treffer und einen schlussendlich verdienten 3:1-Sieg gegen Ottensen. In der zweiten Pokalrunde dann deutlich mehr Spektakel! Auswärts bei Dynamo Dresden entwickelte sich ein regelrechter Pokalkrimi, der nach 90 Minuten und einem 2:2 in die Verlängerung ging. Aleksandar Vukotic und Tobias Kempe hatten in der regulären Spielzeit für den SV 98 getroffen, Isac Lidberg machte den 3:2-Sieg gegen den Drittligisten dann in der Verlängerung perfekt.
Von der Weser an die Spree. Für Werder Bremen ging es in der ersten DFB-Pokalrunde zum Auswärtsspiel bei Energie Cottbus. Im Stadion der Freundschaft nahmen die Werderaner die Hürde des Drittligisten. Mit 3:1 setzten sich die Grün-Weißen gegen die Brandenburger durch. Drei Treffer des aktuell verletzten Keke Topp sorgten dafür, dass der SVW in die zweite Runde einzog. Dort mussten die Bremer erneut auswärts ran. Beim SC Paderborn sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner dank eines 1:0-Erfolgs das Ticket fürs Achtelfinale. Den entscheidenden Treffer besorgte Marvin Ducksch.
Bayern München ist mit 20 Titeln der deutsche Rekordpokalsieger. Dahinter auf Platz zwei befindet sich bereits der kommende Lilien-Gegner. Werder Bremen konnte sechsmal einen Triumph im DFB-Pokal feiern – bei zehn Endspiel-Teilnahmen. Zuletzt streckten die Werderaner den goldenen Pokal im Jahr 2009 in den Berliner Nachthimmel. Zuvor kürten sich die Grün-Weißen sowohl 2004 als auch 1999, 1994, 1991 und 1961 zum Pokalsieger.
Was für eine lange Zeit. Gute 20 Jahre arbeitete Florian Kohfeldt bei Werder Bremen – erst als Spieler bei den grün-weißen Amateuren, dann als Trainer. Als Chefcoach betreute der heute 42-Jährige von 2017 bis 2021 insgesamt 142 Pflichtspiele der Werder-Profis. Zuvor fungierte er ein Spiel lang als Interimstrainer und von 2016 bis 2017 als Coach der zweiten Werderaner Mannschaft. Weitere Jobs hatte Kohfeldt als Co-Trainer von Viktor Skrypnyk inne – unter ihm arbeitete er bei den Profis sowie in der Jugend und der zweiten Mannschaft des SVW.
Für Werder Bremen kickte einzig Tobias Kempe aus dem Kader des SV Darmstadt 98. Der Mittelfeldspieler wechselte 2006 in die Jugend der Grün-Weißen. Dort spielte er für die U18 und U19 des SVW. Anschließend sammelte er von 2008 bis 2010 insgesamt 48 Einsätze im Trikot der zweiten Werderaner Mannschaft samt vier Toren und elf Assists.
Peter Niemeyer trug von 2015 bis 2018 das Trikot des SV Darmstadt 98. Mit den Lilien kickte der gebürtige Nordrhein-Westfale sowohl in der 1. als auch in der 2. Bundesliga. Insgesamt bestritt der frühere defensive Mittelfeldspieler 55 Pflichtspiele für die Mannschaft vom Böllenfalltor. Nach Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitete Niemeyer dann bei Twente Enschede sowie bei Preußen Münster. Seit Juni diesen Jahres ist der 41-Jährige zurück an der Weser. Einst lief er von 2007 bis 2010 selbst für Werder Bremen auf, heute fungiert er als Leiter des Lizenzspielerbereichs.
| Spiele | Siege | Unentschieden | Niederlagen | Tore | |
| Heim | 7 | 4 | 2 | 1 | 16:9 |
| Auswärts | 8 | 0 | 3 | 5 | 7:23 |
| Gesamt | 15 | 4 | 5 | 6 | 23:32 |