FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de fasst alle Stimmen zum 4:3-Auswärtssieg des SV Darmstadt 98 beim Karlsruher SC zusammen.
Markus Anfang:
Es war ein intensives Spiel, nach dem wir erleichtert sind, dass wir es für uns entscheiden konnten. Wir sind gut reingekommen, haben eine Viertelstunde richtig guten Fußball gespielt, sind in Führung gegangen und hatten noch eine weitere sehr gute Möglichkeit. Nach den 15 Minuten ist es abgerissen und wir haben viele Zweikämpfe verloren. Karlsruhe hat sich ins Spiel reingearbeitet und ist zurecht in Führung gegangen. Kurz vor der Pause haben wirdann sogar das Quäntchen Glück, dass wir nicht noch das dritte Gegentor bekommen. In der Halbzeit ist es dann auch lauter geworden. In der zweiten Halbzeit haben es die Jungs dann ganz anders gemacht und sehr leidenschaftlich Fußball gespielt. Insgesamt hatten wir im zweiten Durchgang deutlich mehr Spielanteile. Nachdem wir die Partie gedreht hatten, mussten wir aber einen abermaligen Nackenschlag einstecken. Nachdem es in letzter Zeit nicht so der Fall war, sind wir glücklich, diesmal am Ende das Quäntchen Glück auf unserer Seite gehabt zu haben. Wohlwissend, dass die Jungs eine Englische Woche in den Knochen haben. Aufgrund der zweiten Halbzeit und der ersten Viertelstunde geht der Sieg in Ordnung, allerdings hatten wir in dem Spiel auch eine Phase, in der Karlsruhe das Spiel hätte zumachen können.
Christian Eichner:
Darmstadt ist besser ins Spiel gekommen und folgerichtig mit 1:0 in Führung gegangen. Meine Mannschaft hat sich kurz geschüttelt und hat dann die nötigen Tugenden ins Spiel gebracht. Wir waren unangenehm, eklig und haben viele Bälle gewonnen. Wir waren insgesamt gieriger, mit dem Ball besser als Darmstadt und gehen somit verdient mit einer 2:1-Führung in die Pause. Das 3:1 haben wir sowohl kurz vor der Halbzeit als auch kurz nach Wiederanpfiff auf dem Fuß. Machen wir das Tor, wird es für den Gegner aufgrund dessen Englischer Woche sehr schwer. Auf Strecke hat sich dann aber die enorme fußballerische Qualität und die Klasse der einzelnen Spieler der Darmstädter durchgesetzt. Dennoch haben wir die Standards völlig naiv verteidigt. Das hat mir insgesamt nicht gefallen. In Summe hatten wir zu viele technische Fehler in unserem Spiel und haben zu viele Umschaltmomente weggegeben.
Marvin Mehlem:
Wir sind froh, dass wir endlich drei Punkte geholt haben – auch wenn wir es mal wieder unnötig spannend gemacht haben. In der ersten Halbzeit waren die ersten 15 Minuten sehr gut von uns. Nach dem Tor haben wir aber den Faden verloren und nicht mehr das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Wie wir Karlsruhe ins Spiel kommen lassen haben, kann ich mir nicht erklären. Wir haben nach der Führung alles ein bisschen auf die leichte Schulter genommen. Doch in der Pause haben wir uns nochmal neu eingestimmt und dann ein gutes Spiel abgeliefert. Wir schon gegen Nürnberg und Magdeburg lagen wir auch heute wieder hinten, haben aber guten Fußball gespielt. Wir haben nie an uns gezweifelt, sondern unser Spiel durchgezogen. Durch den Fußballgott wurden wir heute fürs Kämpfen belohnt.
Tobias Kempe:
Was für ein Spiel. Unglaublich. Wir sind gut reingekommen und in Führung gegangen, aber danach haben wir ein wenig den Faden verloren und Karlsruhe stark gemacht. Wir wussten, dass sie eine robuste und kampfstarke Mannschaft sind, die über die Zweikämpfe kommt. Davon haben wir vor der Pause in den entscheidenden Situationen zu viele verloren. Es war absolut unnötig, dass wir zur Halbzeit 1:2 in Rückstand liegen. In der Halbzeitansprache wurde es dann etwas lauter, das musste auch sein. Hut ab davor, wie die Mannschaft dann in der zweiten Halbzeit gekämpft und nie aufgegeben hat. Wir haben immer weiter Gas gegeben, einer für den anderen. Wir waren effektiv und haben uns belohnt. Das zeigt die Moral der Mannschaft. Trotzdem haben wir natürlich zu viele Gegentore bekommen.