FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Schenken werden sich die Teams sicher nichts, eine besinnliche Atmosphäre auf dem Spielfeld ist am Nikolaustag auch nicht unbedingt zu erwarten. "Wir werden wieder alles investieren und hart um die drei Punkte kämpfen", kündigte Dirk Schuster vor dem Heimspiel am Samstag (6.12./13.00 Uhr) gegen die SpVgg Greuther Fürth an.
Heimstärkstes Team der Liga bleiben, Serie von mittlerweile sechs ungeschlagenen Spielen ausbauen: Die Lilien wollen sich zu Nikolaus selbst beschenken. Dafür müsse man "wieder all unsere Tugenden in die Waagschale", so Schuster bei der Pressekonferenz am Donnerstag.
Die Favoritenrolle sieht der 46-Jährige bei den Fürthern: "Ich lasse mich nicht von einem dritten Tabellenplatz blenden. Greuther Fürth gehört mittlerweile zum Inventar der Zweiten Liga, war sogar vor Kurzem ganz oben." Am Ende der vergangenen Jahre belegten die Fürther jeweils einen Platz im oberen Tabellendrittel und verpassten in der Vor-Saison den Wiederaufstieg denkbar knapp in den Relegationsspielen gegen den Hamburger SV.
Und so zollt Schuster dem Gegner gehörigen Respekt: "Es ist eine spielstarke Mannschaft, gespickt mit technisch guten Spielern, die fußballerisch nach Lösungen sucht." Die Mittelfranken, derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, hinken ihren Erwartungen zwar etwas hinterher, befinden sich allerdings nach zwei Unentschieden gegen Spitzenteams auf dem aufsteigenden Ast.
Diesen Trend wollen die Lilien stoppen. Für dieses Unterfangen fehlt allerdings der gesperrte Jerôme Gondorf. Der Spielmacher sah gegen den Karlsruher SC nach einem taktischen Foul Gelb-Rot. "Anhand dieser Aktion erkennt man, dass der Teamgeist vorne ansteht. Er hat es zum Wohle der Mannschaft getan", sagte Schuster.
Fragezeichen stehen zudem noch hinter Maurice Exslager, Hanno Behrens und Fabian Holland (alle muskuläre Probleme). Indes kehrt Marcel Heller nach seiner Gelb-Sperre in den Kader zurück. "Wir haben vielfältige Möglichkeiten", so Schuster: „Es gibt daher mehrere Gedankenspiele bei uns.“
Für all diejenigen Eltern, die sich noch Gedanken über ein kleines Nikolausgeschenk machen: Steckt Euren Kindern doch eine Eintrittskarte für das Spiel gegen Greuther Fürth in den Stiefel. Bei bislang rund 10.500 verkauften Karten sind noch ausreichend Tickets vorhanden.