Nürnberger bleibt in Darmstadt
Der SV 98 kann weiterhin auf die Dienste von Fabian Nürnberger bauen. Die Lilien haben den auslaufenden Vertrag mit dem bulgarischen Nationalspieler verlängert.
Nächster Heimsieg, die nächsten drei Punkte: Der SV Darmstadt 98 gewinnt zum dritten Mal in Folge und bleibt weiter in der Erfolgsspur. Gegen den SC Paderborn setzten sich die Lilien mit 2:1 durch und packten sich somit die Zähler 56, 57 und 58 aufs eigene Punktekonto. Dementsprechend glücklich und zufrieden zeigten sich die Darmstädter Protagonisten nach dem Spiel an den Mikrofonen. Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.
„Wir wussten schon vor dem Spiel, dass wir einen harten Arbeitstag hinten uns bringen müssten, wenn wir hier als Sieger vom Platz gehen wollen. Wir mussten zudem Mut mitbringen und sowohl in der Defensive als auch in der Offensive ein gewisses Risiko fahren. In beide Richtungen hatten wir es in der ersten Halbzeit gut im Griff. Nach dem 1:0 hatten wir sogar die Chance, das 2:0 nachzulegen. Stattdessen hatten wir nach dem Elfmeterpfiff und dem Ausgleich sogar noch einen brenzligen Moment zu überstehen. In der Pause mussten wir uns neu sortieren und haben nach dem Seitenwechsel erneut gemerkt, welche Qualität die Paderborner haben. Beim 2:1 hat Braydon Manu das Näschen sowie die Sprintgeschwindigkeit, um solche Fehler zu erahnen und den Ball zu erlaufen. Insgesamt brauchten wir heute Leidenschaft und mussten viel für diese drei Punkte tun.“
„Glückwunsch an den SV Darmstadt 98 und an Torsten! Für uns ist es sehr bitter, dass wir aus den beiden Spielen gegen Darmstadt gar keinen Punkt mitnehmen konnten. Das entspricht nicht ganz den Verhältnissen während der insgesamt 180 Minuten. Doch uns fehlte es ans Cleverness, Reife und auch an dem Quäntchen Glück an der einen oder anderen Stelle. In der ersten Halbzeit waren wir in der Arbeit gegen den Ball zu passiv. Mit dem Ball waren wir dagegen zu inaktiv, weshalb uns Darmstadt gut wegverteidigen konnte. Das Beste war dann aber das 1:1 zur Halbzeit. In der Pause habe ich die Jungs wachgerüttelt. Denn sie sollten mutig spielen, das war unser Plan. Das haben wir in der zweiten Halbzeit dann auch getan. Die ersten 20, 25 nach dem Seitenwechsel waren sehr gut. Doch bekommt Darmstadt das 2:1 von uns geschenkt. Danach wurde es schwer, Darmstadt einen einzuschenken. Insgesamt bin ich aber stolz auf die zweite Halbzeit, auch wenn wir als Verlierer vom Platz gehen.“
„Wir haben erneut gezeigt, dass mit Leidenschaft und Willen einiges möglich ist. Paderborn hat es uns taktisch sehr schwer gemacht, ihre Sechser standen breit, der Raum für den Zehner wurde dadurch automatisch größer. Das war schwer zu verteidigen, insgesamt haben wir das aber richtig gut gelöst. Alle hatten die Bereitschaft, diese Löcher wieder zuzulaufen. Es war sicherlich ein schweres Spiel, da ist man natürlich erleichtert über die drei Punkte. Es sind noch sieben Spiele zu gehen und wir schauen schon auf Düsseldorf, wo wir wieder drei Punkte holen möchten.“
Zu seinem Tor:
„Ich brauche nicht zu lügen, das war so nicht gewollt. Es war eine missglückte Flanke, die hinten reingefallen ist. Ich habe gesehen, dass der Verteidiger einen Schritt macht, deswegen habe ich den Ball etwas mehr in Richtung Tor gelupft, als es eigentlich gewollt war.“
„Wir wussten schon vorher, was das heute für ein dickes Brett wird. Es war ähnlich hart wie im Hinspiel. Wir sind überglücklich, das Ding heute über die Zeit gebracht zu haben. Das ist uns mit extremer Leidenschaft und großem Einsatz gelungen. Wir mussten viele Räume zuzulaufen, haben diese Wege aber gemacht. Zu solchen Siegen gehört viel Arbeit und auch ein Quäntchen Glück – das wollen wir gar nicht abstreiten. Wir haben in den richtigen Momenten zugeschlagen, danach viel verteidigt und unser letztes Hemd gegeben. Wir haben jetzt drei Spiele in Serie gewonnen, das gibt ein gutes Gefühl für die Reise nach Düsseldorf. Das wird das nächste extrem harte Spiel.“
„Es war ein sehr intensives Spiel, das auch in beide Richtungen hätte kippen können. Das 1:0 ist sicherlich etwas glücklich, danach haben beide Teams jeweils einen individuellen Fehler bestraft. Wir geben den Elfmeter her, beim 2:1 nutzen wir ein ungenaues Zuspiel. Ansonsten war es auch ein Abnutzungskampf. Und wir sind sehr glücklich über die drei Punkte gegen eine wirklich gute Paderborner Mannschaft.“