Isac Lidberg verlässt Darmstadt
Isac Lidberg wechselt in die Bundesliga. Der SV 98 und Borussia Mönchengladbach haben sich auf einen Transfer des schwedischen Angreifers verständigt.
Auch die Lilien können dem Spitzenreiter keine Niederlage verpassen. Seit nun 29 Pflichtspielen ist Bayer Leverkusen ungeschlagen und siegte auch im Merck-Stadion am Böllenfalltor mit 2:0. Dabei hielt der SV Darmstadt 98 ordentlich dagegen und investierte viel. Doch für Zählbares reichte es gegen den Tabellenführer der Bundesliga nicht. Wie ordnen die beiden Cheftrainer die Partie ein? Was sagen die Darmstädter Spieler zum Duell mit der Werkself. Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.
„Glückwunsch an Leverkusen zum Sieg. Wir haben eine gute Leistung gebracht, haben aber keine Punkte. Wir haben uns Torchancen herausgespielt und mit dem ersten Angriff eine Wucht entwickelt. Aber wir hatten insgesamt nicht den Punch, den Ball so zu treffen, dass er ins Netz reingeht. Wir wollten uns nach dem Spiel in die Augen schauen und uns fragen: Haben wir alles, was in unserer Macht steht, getan? Diese Frage wollten wir mit „Ja“ beantworten. Wir hatten heute viele gute Situationen und taktische Dinge, die mir gefallen haben. Ich werde daher kein schlechtes Wort über meine Mannschaft verlieren. Sie hat alles in die Waagschale geworfen. Wir haben heute gegen den vielleicht neuen Deutschen Meister verloren. Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht, dass wir nichts Zählbares geholt haben. Wir bleiben aber optimistisch und beharrlich.“
„Für uns war es ein sehr guter Sieg und natürlich auch ein gutes Ergebnis. Es ist nicht einfach, in diesem Stadion zu gewinnen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und hatten eine gute Kontrolle, wobei Darmstadt in den ersten 20, 25 Minuten zu viele Räume hatte. Das haben wir dann korrigiert und es insgesamt besser gemacht. Es war heute eine seriöse Leistung von uns. Die Einstellung war gut. Daher sind wir sehr zufrieden. Ich wünsche Darmstadt und Torsten nur das Beste für die restliche Saison.“
„Es war ein schwieriges Spiel gegen einen guten Gegner. In der ersten Halbzeit hatten wir trotzdem schon das Gefühl, dass etwas möglich ist. Es war nicht unsere Idee, uns hinten reinzustellen. Das hat man gerade in der ersten Hälfte gesehen, in der wir immer wieder gute Ballgewinne hatten und gut vors Tor gekommen sind. Aber an so einem Tag hätten wir gegen so eine Mannschaft einfach noch mehr überstehen und vorne die Dinger, die wir hatten, besser nutzen müssen. Insgesamt hat man heute wie schon wie die ganze Saison über natürlich die Qualität von Bayer Leverkusen gesehen, die eine Topmannschaft sind. Doch haben wir kein so schlechtes Spiel gemacht, uns aber nicht belohnt. Sowohl hinten als auch vorne hätten wir die ein oder andere Situation einfach besser lösen müssen. Das war heute aber nicht der Fall. Trotzdem werden wir nicht aufhören und nächste Woche in Gladbach weitermachen.“
„Es ärgert uns, dass das Ergebnis schlussendlich so standesgemäß aussieht. Am Ende ist es auch so gewesen, weil Leverkusen es gut runterspielt, aber das ist nicht die komplette Wahrheit des Spiels. In der ersten Halbzeit hatten wir gute Möglichkeiten. Aber um Punkte zu holen, müssen wir natürlich aus wenig unsere Tore machen. Leider waren die Abschlüsse zu zentral, trotzdem haben wir gute Chancen kreiert. Zudem würde es helfen, wenn wir zumindest mit dem 0:0 in die Pause gehen, weil dann Leverkusen im Laufe des Spiels immer mehr kommen müsste. Dementsprechend ärgerlich war es, einem Rückstand hinterherzulaufen. Nach dem 0:2 sieht man dann natürlich die Qualität bei Leverkusen, speziell im Ballbesitzfußball.“