„Wenn ich in eine neue Mannschaft komme, bin ich erstmal der Ruhige – für drei Tage.“ Luca Marseiler hat keine lange Anlaufzeit gebraucht, um sich bei den Lilien als Stimmungskanone in der Kabine einen Namen zu machen. Und auch auf dem Feld ihat der 27-Jährige den Sprung von der dritten in die zweite Liga relativ schnell gemeistert. Zwar seien das Tempo und die individuelle Klasse einzelner Spieler in der neuen Spielklasse ein wenig höher, jedoch sorge alleine das tägliche Training bereits dafür, dass man sich an diese Qualitäten in recht kurzer Zeit gewöhnen könne.
Auch beim kommenden Heimspiel gegen den SSV Ulm möchte Marseiler seinen Teil dazu beitragen, um nach dem Erfolg gegen Köln erneut drei Punkte einfahren zu können. Ulm nennt der Neuzugang dabei ein „starkes Team“, vor dem sich die Lilien aber „nicht verstecken müssen.“
Grinsend fügte der Offensivspieler hinzu, dass am Sonntag vielleicht auch die Zeit für seinen Premierentreffer gekommen sei. Ob in der Startelf oder als Einwechselspieler, das macht für Marseiler keinen Unterschied. „Viele Spiele werden erst in der zweiten Halbzeit entschieden. „Und die zurückliegenden Partien haben bereits bewiesen, welchen Impact der gebürtige Münchener auch von der Bank aus haben kann.