Jens Stage. Ein Spieler in der wohlmöglich Form seines Lebens. Der dänische Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen erlebt aktuell eine herausragende Saison in der Bundesliga und hat bislang fünf Tore auf seinem Konto. Allein drei erzielte er dabei beim spektakulären Comeback der Werderaner in Hoffenheim, als sie nach 0:3-Rückstand noch 4:3 gewannen. Eine beachtliche Bilanz zudem, besonders für einen zentralen Mittelfeldakteur. „Ich habe immer gesagt, dass ich Tore machen muss. In meiner Karriere habe ich immer Tore erzielt. Nicht viele, aber die Anzahl ist okay. Für mich ist es wichtig, erst einmal in die richtigen Situationen zu kommen. Mit Selbstvertrauen macht man dann auch die Tore,“ erklärte Stage in einem vereinsinternen Interview.
Seine starken Leistungen im Werder-Dress blieben auch auf internationaler Ebene nicht unbemerkt. Im Oktober wurde der 28-Jährige nach drei Jahren ohne Nominierung wieder in die dänische Nationalmannschaft berufen – und zwar für die Nations-League-Spiele gegen Spanien und die Schweiz. Während er gegen den amtierenden Europameister Spanien noch nicht zum Einsatz kam, durfte Stage gegen die Schweiz sein zweites Länderspiel für die A-Nationalmannschaft bestreiten. Der Däne träumt in der Zukunft von weiteren Einsätzen im Trikot seines Heimatlandes: „Mein Ziel ist, wie für jeden Fußballer, dort zu spielen. Ich weiß, dass ich im Verein hart arbeiten und gute Leistungen zeigen muss. Ich versuche erst einmal für Werder mein Bestes zu geben und weiß, wenn ich die richtigen Momente finde, wird die Chance größer, für die Nationalmannschaft zu spielen.“