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17.09.2023 / Profis

„Eine emotionale Achterbahnfahrt“

Eine wilde Achterbahnfahrt im Merck-Stadion. Die Lilien brachten eine furiose erste Halbzeit auf den Rasen, in langer Überzahl kamen die Gäste dann schlussendlich zum Ausgleich. Entsprechend gab es nach Abpfiff einige Dinge zu besprechen. Wir haben für Euch alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Foto: SV 98
Torsten Lieberknecht:

„Es war heute sichtbar, dass wir uns gut auf den Gegner vorbereitet haben. Wir haben eine fantastische erste Halbzeit gespielt. Wir wollten den Dreier unbedingt holen und hatten in der ersten Halbzeit sogar Möglichkeiten, mit einer noch klareren Führung in die Pause zu gehen. Danach kam dann die Situation, in der wir eine sehr harte Entscheidung gegen uns bekommen haben. Speziell die zusätzliche Rote Karte wirkt extrem hart. Nach dem Spiel hat man ein wenig das Gefühl einer Niederlage, es ist aber keine Niederlage. Es war auf jeden Fall mehr als angebracht, dass die Mannschaft heute mit viel Applaus verabschiedet worden ist.“

Gerardo Seoane:

„Wir waren in der ersten Halbzeit chancenlos. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat nicht geklappt. Wir hatten überhaupt keinen Zugriff und lagen auch in der Höhe verdient zurück. Die Rote Karte war dann die Schlüsselszene, die lange Überzahl hat uns in die Karten gespielt. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie es dann gespielt hat. Wir haben viele Chancen erspielt, aber nach so einer ersten Halbzeit und der etwas glücklichen Entscheidung für uns, wäre mehr als dieser Punkt nicht gerecht gewesen.“

Fabian Holland:

„Wir hatten vor der Pause alles im Griff, hätten sogar noch höher führen können. Wir waren respektloser als zuvor, ekliger und sind mit einer enormen Wucht ins Spiel gekommen. Die erste Halbzeit war schon unglaublich. Mit dem Elfmeter und der Roten Karte dreht sich dann das Spiel. Direkt nach dem Abpfiff tut es schon ein wenig weh, es war einfach ein wildes Spiel. Der Schiedsrichter hat gesagt, dass Matej den Ball mit Absicht und einer Bewegung zum Ball weggespielt hat, dann ist ein Elfmeter wohl in Ordnung. Aber jetzt habe ich die Szene gesehen und finde diese Entscheidung der Doppelbestrafung schwer zu akzeptieren. Mich persönlich ärgert es aber am meisten, dass wir die Chance zum 4:3 habe liegen lassen.“

 

Matej Maglica:

„Es war eine emotionale Achterbahnfahrt. Wir haben in der ersten Halbzeit ein super Spiel gemacht, leider kommt es dann zu der Situation, in der ich den Platzverweis nicht nachvollziehen kann. Mir wurde vom Schiedsrichter gesagt, dass ich den Ball aktiv mit der Hand mitgenommen habe, das habe ich nicht so empfunden und ich finde auch nicht, dass die Bilder es zeigen würden. Insgesamt ging die erste Halbzeit klar an uns, die zweite an Gladbach. Aber dazu konnte es aus meiner Sicht nur kommen, weil wir in Unterzahl spielen mussten. Über mein erstes Tor in der Bundesliga freue ich mich natürlich und schlussendlich nehmen wir auch unseren ersten Punkt heute mit.“

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