Duijvestijn verstärkt Offensivbereich
Kreativität und Torgefahr für das offensive Mittelfeld des SV 98: Die Lilien haben Lance Duijvestijn verpflichtet. Der 27 Jahre alte Niederländer wechselt von Sparta Rotterdam nach Südhessen.
Zum Personal. Zum kommenden Gegner. Zum Auswärtsspiel gegen den 1. FC Union Berlin. Auf der Pressekonferenz am Freitagmittag (26.1.) sprach Cheftrainer Torsten Lieberknecht vor der Partie bei den Eisernen (28.1./15.30 Uhr) über genau diese Themen. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengestellt.
Mathias Honsak musste das gestrige Training abbrechen. Wie es ausschaut, hat er sich eine Muskelverletzung in der Wade zugezogen. Bartol Franjic ist gestern vorsichtshalber rausgegangen, weil ein wenig Müdigkeit in der Muskulatur verspürt hat. Ich gehe aber davon aus, dass er am Sonntag einsatzfähig ist. Fraser Hornby, Aaron Seydel und Braydon Manu stehen uns weiter nicht zur Verfügung. Marvin Mehlem ist in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, hat einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und stellt somit eine Option für Sonntag dar. Er könnte eine Option für den Sonntag sein. Zudem haben wir zwei Neuzugänge, die unseren Kader aufgewertet haben. Auch Gerrit Holtmann ist eine Option für den Sonntag. Er hat gute körperliche Voraussetzungen aus der Türkei mitgebracht. Er wirkt sehr frisch und fit. Jetzt fehlen ihm noch die Spielminuten. Und wir gucken, dass wir ihm diese verpassen.
Union Berlin ist eine physisch starke Mannschaft. Sie haben zuletzt zwischen zwei Grundordnungen gewechselt – mal haben sie im 4-1-4-1 gespielt, dann mal mit Dreierkette im 3-5-2-System. Insgesamt haben sie einen guten Mix in ihrem Spiel aus spielerischen Momenten und tiefen, langen Bälle auf ihre physisch starken Stürmer. Es wird eine emotionale Kiste. Vor allem physisch wird uns viel abverlangt werden.
Die Kraft, die wir aus Frankfurt gezogen haben, haben wir mit in die Trainingswoche reingebracht. Gerade was das Physische betrifft, wollen wir am Sonntag dagegenhalten. Das Spiel gegen die Eintracht hat zudem gezeigt, dass wir uns nie zufriedengeben und immer dranbleiben. Ich glaube an meine Mannschaft. Ich glaube an jeden Einzelnen. Wir sind in der Lage, dieses Spiel zu gewinnen. Doch dafür brauchen wir eine Top-Leistung. Wir hatten in dieser Saison schon Auswärtsspiele, in denen wir gepunktet haben. Wir wollen am Sonntag einen Dreier gegen einen direkten Konkurrenten holen. Wobei sich „direkter Konkurrent“ schon komisch anhört, wenn man weiß, dass die Unioner in dieser Saison in der Champions League gespielt haben… Wir wollen dreifach punkten – wohlwissend, dass es eine hohe Intensität bedarf, um diese drei Punkte zu holen.