Seit Beginn der Kooperation engagieren sich HBRS und SV Darmstadt 98 gemeinsam dafür, Menschen mit Behinderung stärker in den organisierten Sport einzubinden, insbesondere im Fußball. Im Fokus stehen dabei inklusive Projekte sowie die gezielte Förderung verschiedener Fußballformen wie vor allem Fußball ID und Inklusions-Fußball. Diese Angebote sollen auch künftig weiter ausgebaut und durch neue gemeinsame Maßnahmen ergänzt werden.
Ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit ist ein inklusives Spieltagscamp: Einmal pro Saison findet im Rahmen eines Heimspiels der Profimannschaft ein besonderes Trainingsevent für 25 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung statt. Die Teilnehmenden erhalten ein Trikotset der „Lilien“, erleben einen gemeinsamen Trainingstag mit Verpflegung und besuchen im Anschluss ein Heimspiel der Profimannschaft im Stadion.
„Die Verlängerung dieser Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt, um Inklusion im Sport langfristig zu verankern und weiter voranzutreiben“, betont Michael Trippel, Sportlicher Leiter des HBRS. Auch Markus Pfitzner, Präsident des SV Darmstadt 98, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit und ergänzt: „Wir blicken mit großer Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit. Ziel bleibt es, den inklusiven Sport in Hessen weiter zu stärken und noch mehr Menschen für Bewegung und Gemeinschaft im Sport zu begeistern.“ Auch Geschäftsführer Michael Weilguny hebt die hohe Relevanz der Kooperation für Verein und Region hervor. Ruben Döring, Referent für Breiten- und Behindertensport beim SV Darmstadt 98, betont insbesondere die positiven und nachhaltigen Effekte für die Teilnehmenden.
Ein besonderes Highlight der Kooperation war zuletzt der Besuch der HBRS-Hessenauswahl ID im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Auf Einladung des SV Darmstadt 98 verfolgte die gesamte Mannschaft das Zweitliga-Topspiel gegen die SV Elversberg, das in einem spannenden 3:3-Unentschieden endete.