Entstanden ist die Idee im Frühjahr aus einer Initiative der Fanszene, das Konzept selbst wurde in Abstimmung mit dem SV 98 und der Familie Heimes ausgearbeitet. Mit dem Projekt schafft der Verein eine zentrale Gedenk- und Begegnungsstätte für den verstorbenen Anhänger. Die Südtribüne wird daher künftig wieder unter ihrer ursprünglichen Bezeichnung geführt.
Markus Pfitzner, Präsident des SV 98: „Jonathan Heimes war ein Kämpfer, Vorbild und Brückenbauer. Sein Wirken und Motto prägen den Verein bis heute. Und Johnnys Mut, seine Lebensfreude und sowie unerschütterlicher Kampfgeist sind bis heute eine Inspiration für viele Menschen. Daran soll der Platz auf unserem Stadiongelände erinnern. Wir sind sehr glücklich, mit der Gedenkstätte diesen besonderen Menschen zu ehren.“
Martin Heimes, Vater von Jonathan: „Wir freuen uns sehr, dass ein angemessener Ort gefunden wurde, um Johnnys Geschichte zu würdigen und allen Stadionbesuchern zugänglich zu machen. Wir hoffen, dass er als Begegnungsstätte rege genutzt wird und auch anderen Kraft und Inspiration gibt.“
Der SV Darmstadt 98 bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dazu beigetragen haben, dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Außerdem bedanken sich die Lilien bei Merck, das Impulsgeber bei der damaligen Umbenennung der Südtribüne in die Jonathan-Heimes-Tribüne war, sowie ENTEGA, das wie Merck im Jahr 2017 im Zuge der Umbenennung auf Werbeflächen am Dachkranz verzichtet hat.
Zuvor hatte Merck zudem auf seine Namensrechte verzichtet, sodass das Merck-Stadion am Böllenfalltor in der Spielzeit 2016/17 den Namen „Jonathan-Heimes-Stadion“ trug. Auch die Lilien waren in der Vergangenheit bereits in speziellen Sondertrikots mit dem Aufdruck „Du musst kämpfen“ aufgelaufen, um „Johnny“ zu gedenken und gleichzeitig auf die von ihm gegründete Initiative, die krebs- und schwerstkranke Kinder und Jugendliche unterstützt, aufmerksam zu machen.