Klare Niederlage in Wolfsburg
Der SV 98 muss vor der Länderspielpause eine deutliche Niederlage hinnehmen. Beim Aufstiegsfavoriten VfL Wolfsburg unterlag der SV 98 schlussendlich mit 1:5 (1:2).
Eine klare Niederlage am Freitagabend in Wolfsburg. Die Stimmen nach dem Spiel haben wir hier für euch zusammengefasst:
„Ich finde, dass wir sechzig Minuten wirklich ein sehr ordentliches Auswärtsspiel gemacht haben, wo es definitiv Momente gab, in denen das Spiel auch auf unsere Seite hätte kippen können. Nach einer schwierigen Anfangsphase gleichen wir dann durch ein schönes Tor durch Milan aus. Dann haben wir durchaus noch die Chance, auf 2:1 zu stellen. Danach kriegen wir das Gegentor, was dann auch einfach für die Qualität des VfL spricht. Trotzdem kommen wir noch mal gut raus aus der Pause. Wir haben die zwei Chancen von Patric Pfeiffer, wo er zunächst frei zum Kopfball kommt und dann den Doppelpfosten-Treffer. Und dann kriegen wir das 1:3.
Dann beginnt die Phase, wo ich einfach ehrlicherweise sagen muss, da waren wir dann nicht mehr gut und ein wenig naiv. 1:5 ist ist nie ein Ergebnis, wo man mit einem guten Gefühl nach Hause fährt. Ich habe trotzdem ein paar Situationen gesehen, die mir Mut machen. Die ersten sechzig Minuten auf jeden Fall. Und wir müssen diese Strukturentwicklung der Mannschaft weiter vorantreiben. Dass wir mehr Spieler auf dem Platz haben, die dann einfach sagen: ‚So, jetzt machen wir alle zusammen genau das‘.“
„Ich fand das Spiel, vor allem die erste halbe Stunde, unfassbar gut. Wir machen das 1:0 und haben viele Momente, in denen wir auch das 2:0 oder 3:0 hätten machen können. Dann macht es der Gegner einen Ticken besser. Und du merkst, dass das Gesamtgerüst noch nicht so stabil ist. Das hast du dann auch den Jungs angemerkt. Trotzdem fand ich, dass die Jungs sich treu geblieben sind und dann nicht auch irgendwie durchgedreht sind. Dann tut uns das 2:1 vor der Halbzeit allerdings gut.
Die ersten Minuten nach der Halbzeit fand ich uns nicht so gut. Da war Darmstadt viel in unserer Hälfte, viel auch in unserer Box und wir haben unfassbar Glück beim Doppelpfosten. Danach hast du wieder die Kontrolle gehabt und hattest unfassbar gute Positionierungen, dass du immer wieder den freien Spieler gefunden hast. Wir haben es einfach unfassbar seriös auch zu Ende gespielt. Und somit kommt dann auch ein 5:1 zustande. Deswegen muss ich der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen.“
„Ich finde nicht, dass das Ergebnis unbedingt das Spiel widergibt. Wir haben 60 Minuten Paroli geboten, aber haben am Ende nicht die Zweikämpfe gefunden, die man gegen so eine Mannschaft braucht. Dann haben sie auch individuelle Qualität und da war gefühlt jeder Schuss drin. Letzte Woche haben wir uns reingekämpft, das wollten wir hier auch. Und ich finde, wir können hier viel mehr Positives mitnehmen, als hier jetzt mit gesenktem Kopf rauszugehen. Wir nehmen das mit. Wir wissen, was wir können. Trotzdem wollen wir das nicht schönreden. Das sind jetzt im Moment zu viele Niederlagen. Wir wollen mehr Siege. Wir stellen uns mehr vor und arbeiten Woche für Woche daran.“
„Grundsätzlich ist es schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Es tut weh. Das Fazit zum Spiel hat man gesehen: Wir waren zu häufig einen Schritt zu spät. Wir hatten zwar eine Phase, in der wir im Spiel waren, aber grundsätzlich war das im Großen und Ganzen zu wenig. Wir waren zu oft eine Sekunde zu spät, das wird gegen so einen Gegner bestraft. Jetzt müssen wir die Tage in der Pause nutzen.“