Sascha Hildmann und Preußen Münster – eine große Love-Story? In einer Zeit, in der Trainer oft nur kurz bei einem Verein verweilen, feiert Hildmann bald sein fünfjähriges Jubiläum an der Seitenlinie der Münsteraner und hat in dieser Zeit über 200 Spiele der Adler gecoacht. Für den 52-Jährigen hängt die gute Zusammenarbeit an drei wichtigen Säulen: „Vertrauen, Wertschätzung und Menschlichkeit.“
Sein vermeintlich größter Triumph als Trainer gelang ihm in der Saison 2022/23, als Preußen Münster als Meister der Regionalliga West in die 3. Liga aufstieg. Wirklich der größte Triumph? Nein. Hildmann und seine Truppe setzten noch einen drauf, die Erfolgsgeschichte endete nicht: Denn in der folgenden Drittligasaison spielte sein Team eine unglaubliche Rückrunde, blieb von Ende Januar bis Mitte März ungeschlagen und erkämpfte sich als Tabellenzweiter nach 33 Jahren die Rückkehr in die 2. Bundesliga.
„Wir haben über den Aufstieg gar nicht nachgedacht“, erinnerte sich Hildmann im Gespräch mit Sport1 zurück. „Dann legen wir eine unfassbare Rückrunde hin, gewinnen sieben Spiele in Folge und ziehen das durch. Die Mannschaft hat sich toll gefunden. Für mich ist dieser Aufstieg das Größte ever. So viele glückliche Menschen habe ich noch nie gesehen“, schwärmte der Preußen-Coach im Rückblick auf eine magische Saison.