Widget
12.03.2024 / Profis

Der FC Bayern München im Gegnercheck

Was für ein Drama am letzten Spieltag der Saison 1999/00! Im Fernduell kämpften Bayern München und Bayer Leverkusen um die Deutsche Meisterschaft. Der Vorteil lag ganz klar bei der Werkself, die mit drei Punkten Vorsprung an der Ligaspitze thronte. Doch der wurde von den Münchnern am 34. Spieltag schnell egalisiert. Legten sie im Heimspiel gegen Werder Bremen doch los wie die Feuerwehr und führten bereits nach 16 Minuten mit 3:0. Die bei Aufsteiger Unterhaching gastierenden Leverkusener hingegen gerieten durch ein Eigentor von Michael Ballack in der 20. Spielminute in Rückstand und sollten am Ende mit 0:2 verlieren, wohingegen sich der Rekordmeister mit 3:1 gegen die Bremer durchsetzte. In letzter Sekunde wechselte die Meisterschale noch ihren Besitzer.

FC Bayern München
Foto: DFL/Getty Images/Oliver Hardt

Ein ähnliches Szenario ist in dieser Saison wohl nicht zu erwarten. Rangieren stabil und dominant agierende Leverkusener doch schon zehn Punkte vor den Bayern. Dem Dauerabonnenten auf den Meistertitel mit elf Schalen hintereinander droht das Ende einer Serie und auch sonst befindet sich einiges im Umbruch an der Säbener Straße. So ist mit Max Eberl nun ein neuer Sportvorstand am Ruder. Zudem muss die zur kommenden Spielzeit vakante Trainerposition neu besetzt werden und auch die Zukunft einiger Akteure ist unklar.

Der Negativserie aus dem Februar mit drei Niederlagen in Folge konnten die Bayern am 23. Spieltag mit einem 2:1-Erfolg über Leipzig beenden, zudem dank eines souveränen 3:0-Siegs gegen Lazio Rom Anfang März ins Viertelfinale der Königsklasse einziehen. Im Gegensatz zum DFB-Pokal liegt der Tabellenzweite in der Champions League also voll im Soll und auch die Bilanz in der Liga ist trotz der jüngsten Schwächephase sehr stark. Hatte Bayern in der letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt 52 Zähler auf der Habenseite, sind es aktuell 57. Doch die bessere Punkteausbeute rückt etwas in den Schatten angesichts der überragenden Saison von Bayer 04 Leverkusen.

Trotz der für Münchner Verhältnisse eher unrunden Saison zählt das Team von Thomas Tuchel immer noch zum Maß aller Dinge. Das haben auch die Lilien in der Hinrunde beim 0:8 zu spüren bekommen. In der Offensive spielen Sané und Kane regelmäßig die gegnerischen Abwehrreihen schwindelig und zählen zu den absoluten Top-Scorern der Liga. Manuel Neuer ist hinten wieder der erwünschte Rückhalt geworden. In der Champions League stellte er gegen die Römer den Rekord für die meisten weißen Westen in der Königsklasse ein (57). Zudem tummeln sich in den Reihen des Rekordmeisters junge Talente, die sich in den Vordergrund drängen. Allen voran natürlich Musiala, aber auch Tel oder Pavlovic. Ein mit Superstars gespickter Kader, eine großartige Historie und ein prall gefüllter Trophäenschrank – mit dem FCB kommt einer der größten und besten Vereine der Welt ans Bölle. Wir nehmen den kommenden Gegner der Lilien vor dem Heimspiel am Samstag (16.3./15.30 Uhr) genauer unter die Lupe. Der FC Bayern München im Gegnercheck.

Der Trainer

Das Lieblingsteam von Thomas Tuchel? Wer jetzt beispielsweise an Mainz, seine erste Bundesliga-Station als Trainer, denkt oder an Augsburg und Stuttgart, die in der Nähe seines Geburtsortes Krumbach liegen, irrt sich. In der Kindheit des Coaches waren ganz andere Vereine präsent: „Gladbach und Werder waren meine Teams in der Jugend und als Kind“, erzählt Tuchel auf einer PK. Beide Mannschaften konnten Bayern damals am ehesten Paroli bieten. „Gladbach war familiär vorgegeben. Da gab es keine Wahl. Werder war immer Spektakel“, berichtet Tuchel über seine Beweggründe. Die großen Partien, Spielzüge und Tore spielte der kleine Thomas dann im Garten nach.

Dem Taktikfuchs war jedoch selbst keine lange Profi-Karriere vergönnt. Bereits im Alter von 24 musste der gebürtige Krumbacher seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Ein Knorpelschaden im Knie und Probleme an der Patellasehne zwangen Tuchel zum vorzeitigen Karriereende. Was erstmal wie ein Rückschlag aussah, sollte sich in den Folgejahren als Glück entpuppen. Bestärkt durch seinen damaligen Trainer Ralf Rangnick nahm Tuchel seine Trainertätigkeiten auf und kam über Stationen in Augsburg und Stuttgart schließlich an den Mainzer Bruchweg.

Hier gelang dem akribisch arbeitenden und ehrgeizigen Tuchel der Durchbruch. Mit der Mainzer A-Jugend und Spielern wie André Schürrle, Jan Kirchhoff oder Stefan Bell gewann er in seinem zweiten Jahr die Meisterschaft. „Er verlangt viel. Aber er gibt auch viel, wenn man sich zu einhundert Prozent der Sache verschreibt“, sagte Schürrle damals in einem kicker-Interview. In Mainz und in Dortmund trat er dann jeweils in die großen Fußstapfen von Jürgen Klopp, ehe es ihn ins Ausland zu Paris St. Germain zog. Auf die französische Hauptstadt folgte die englische – London, Chelsea. Und mit dem Sieg der Champions League mit den Blues stieg Tuchel endgültig zum Spitzentrainer auf. Im Rekordtempo formte er die junge und zusammengekaufte Chelsea-Truppe zu einer disziplinierten und funktionierenden Einheit. 2021 wurde er zum FIFA-Welttrainer des Jahres gewählt.

Nun ist es kaum ein Jahr her, da wurde Thomas Tuchel bei den Bayern vorgestellt. Voller Tatkraft und Vorfreude präsentierte sich der Schwabe hinsichtlich seiner neuen Aufgabe. Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic begrüßten den mittlerweile 50-Jährigen. „Wir sind froh, dass er da ist und haben große Hoffnungen, dass wir in den nächsten Jahren Erfolg haben werden“, hoffte Salihamidzic damals. Die Bayern-Bosse sind bereits weg und auch Tuchels Tage sind gezählt. Zum Ende der aktuellen Saison gehen er und der Rekordmeister getrennte Wege. Schied man letzte Saison vorzeitig in der Königsklasse und im DFB-Pokal aus und konnte dem BVB nur mit Glück und in letzter Sekunde noch die Meisterschale entreißen, so bietet sich in dieser Spielzeit ein ähnliches Bild. Zehn Punkte Rückstand auf den Liga-Primus aus Leverkusen, im Pokal nicht mehr vertreten. Einzige Hoffnung: die Champions League, in der die Münchner dank eines 3:0-Heimerfolgs über Lazio Rom das Viertelfinale erreicht haben. Der FC Bayern und Thomas Tuchel – was so hoffnungsvoll begann, findet bald schon wieder ein Ende.

Thomas Tuchel, FC Bayern München
Foto: DFL/Getty Images/Simon Hofmann

Offensiv-Power

Top-Torjäger Top-Vorlagengeber
Harry Kane, 30 Treffer Leroy Sané, 11 Vorlagen
Leroy Sané, 8 Treffer Harry Kane, 8 Vorlagen
Jamal Musiala, 8 Treffer Leon Goretzka, 8 Vorlagen
Mathys Tel, 4 Treffer Thomas Müller, 7 Vorlagen
Leon Goretzka, 4 Treffer Jamal Musiala, 5 Vorlagen

Prunkstück

Das 27:0 im ersten Testspiel der Saison beim FC Rottach-Egern war bereits ein Fingerzeig auf die kommenden Partien. Damals schossen sich die Münchner warm für die Saison und ihren Torhunger haben sie auch nach 25 Spielen nicht verloren. Satte 73 Buden knipste das Team von Thomas Tuchel bereits. Das macht die Offensive somit zum Prunkstück des Rekordmeisters. An diese Angriffspower haben die Lilien keine guten Erinnerungen. Ging es noch torlos in die Kabine, drehte die Sturmabteilung der Bayern in der zweiten Hälfte in Überzahl auf und markierte ganze acht Treffer. Auch der VfL Bochum kam in der Hinrunde beim 7:0 ordentlich unter die Räder. Am vergangenen Wochenende war es dann der 1. FSV Mainz 05, der die brachiale bayerische Offensivwucht beim 8:1 in der Allianz Arena ebenfalls zu spüren bekam.

Hier sticht natürlich Top-Stürmer Harry Kane heraus. Der Mann mit der Rückennummer 9 traf in 25 Spielen bereits beeindruckende 30-mal und legte zudem noch acht weitere Tore auf. Damit hat er jetzt schon 14-mal öfter eingenetzt als die Torschützenkönige der vergangenen Saison Niclas Füllkrug und Christopher Nkunku (beide 16 Tore). Neben der Torgefährlichkeit des Engländers ist als Stärke noch die Konstanz und die Anfangsviertelstunde des Rekordmeisters zu nennen: Nur in zwei Ligaspielen blieben die Bayern bisher torlos und zwölf Tore in den ersten 15 Minuten sind einsame Ligaspitze. Die Münchner legen in vielen Partien los wie die Feuerwehr. Der SV 98 sollte also von Beginn an hellwach sein. Denn geht Bayern in Führung, so gibt es meist nichts Zählbares für die gegnerische Mannschaft. Bei 21 Führungen in dieser Saison gab es 18 Siege für den FCB. Einzig Bochum konnte nach einer Führung der Tuchel-Elf noch gewinnen (3:2).

All Eyes on ...

Sich in der Profimannschaft der Bayern festzuspielen, ist für die Jugendspieler eine große Herausforderung, die häufig mit einem Leih-Geschäft erst einmal vertagt wird – wie zuletzt bei Frans Krätzig. Doch nach Jamal Musiala drängt sich nun der nächste Name auf, der die Herausforderung zu meistern scheint: Aleksandar Pavlovic. „Es war mir schon immer klar, dass ich Fußball spielen werde. Ich habe schon mit drei Jahren angefangen mit meiner Schwester in der Wohnung zu kicken“, erzählt das Eigengewächs in einer vereinseigenen Dokumentation. Im Alter von sieben Jahren wurde der damals offensiv spielende Pavlovic bei einem Hallenturnier entdeckt und durchlief fortan sämtliche Jugendmannschaften der Bayern. Doch dort taten sich Herausforderungen für den mittlerweile 19-jährigen Youngstar auf: „Von der U15 bis zur U17 war ich immer der Kleinste. Ein Baby war ich. Körperlich war es immer schwer gegen die anderen“, berichtet Pavlovic. Doch dann wuchs der Mann mit der doppelten Staatsbürgerschaft (serbisch, deutsch) in kurzer Zeit um etwa 20 Zentimeter in die Höhe und misst mittlerweile 1,88 Meter.

Nun ist der aktuelle Shooting-Star des FC Bayern München in der ersten Mannschaft angelangt. Der gebürtige Münchner feiert in dieser Spielzeit seinen Durchbruch. Der begann ausgerechnet in der Hinrunde gegen die Lilien. Beim Stand von 7:0 gab Pavlovic sein Bundesligadebüt und überzeugte. Alle seine 14 Pässe fanden ihren Mitspieler. Einen Tag später unterschrieb er seinen Profi-Vertrag bis 2027. Der Mann mit der Rückennummer 45 rechtfertigte das Vertrauen und die Vorschusslorbeeren mit einem Assist in Dortmund und einer weiteren guten Leistung bei seinem Startelf-Debüt gegen Heidenheim.

Pavlovic ist beidfüßig und hat eine gute Spielintelligenz. Zudem ist er stark im Passspiel. Mitunter tritt der feine Techniker auch die Standards. Er könnte zukünftig den benötigten Spielertyp einer „holding six“ verkörpern. Chefcoach Thomas Tuchel warnt aber hinsichtlich der Entwicklung seines Schützlings, die „Kirche im Dorf zu lassen“. Nichtsdestotrotz freut sich der Trainer über die Entwicklung des 19-Jährigen: „Ich freue mich sehr für ihn. Er ist ein feiner Fußballer und noch viel wichtiger ein super feiner Kerl. Es sind alle Voraussetzungen gegeben, dass er seinen Weg gehen wird.“ Nach einer abgesessenen Gelbsperre gegen Mainz ist der Sechser wieder zurück für das anstehende Auswärtsspiel am Bölle.

FC Bayern München, Aleksandar Pavlovic
Foto: DFL/Getty Images/Oliver Hardt

Blick in die Vitrine

  • Champions-League Sieger: 19/20, 12/13, 00/01
  • Deutscher Meister: 22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32
  • Deutscher Pokalsieger: 19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57
  • Deutscher Superpokalsieger: 22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88
  • FIFA-Club-Weltmeister: 20/21, 13/14
  • UEFA-Supercup Sieger: 20/21, 13/14
  • UEFA-Cup Sieger: 95/96
  • Deutscher Ligapokalsieger: 07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98
  • Weltpokalsieger: 01/02, 76/77
  • Europapokal der Landesmeister: 75/76, 74/75, 73/74
  • Europapokal-der-Pokalsieger-Sieger: 66/67

Ähnliche Artikel

Alle anzeigen
„Können auf dieser Leistung aufbauen“
31.10.2026

„Können auf dieser Leistung aufbauen“

Gegen den Tabellenfünften aus Magdeburg bleibt der SV 98 auch im vierten Heimspiel in Folge im Merck-Stadion am Böllenfalltor ungeschlagen. Die Stimmen zum Spiel:

Ungeschlagen aus der Englischen Woche
31.10.2026

Ungeschlagen aus der Englischen Woche

Kein Sieger am 10. Spieltag: Mit 1:1 (1:1) trennen sich die Lilien und der 1. FC Magdeburg. Smit (37.) traf auf Seiten der Südhessen, die erneut viel Einsatz und Willen in die Waagschale warfen. Durch den Zähler bleiben die Südhessen im bereits vierten Heimspiel in Folge ungeschlagen.

Die Aufstellung für Magdeburg!
31.10.2026

Die Aufstellung für Magdeburg!

Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der SV 98 den 1. FC Magdeburg. Florian Kohfeldt verändert sein Team nach dem Pokalspiel in Elversberg auf fünf Positionen. William Mikelbrencis, Noah Weißhaupt, Marco Richter, Hiroki Akiyama und Fynn Lakenmacher starten für Christopher Lannert, Florian Kleinhansl, Lance Duijvestijn, Nicolas Verkooijen und Hojae Lee.

Matchday kompakt: Alle Infos zum Spiel gegen Magdeburg
31.10.2026

Matchday kompakt: Alle Infos zum Spiel gegen Magdeburg

Nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal ruft der Liga-Alltag: Am heutigen Samstag empfangen die Lilien den 1. FC Magdeburg (13 Uhr) im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Was sagen die beiden Cheftrainer vor dem Anpfiff? Wer leitet die Partie und wo könnt Ihr das Ligaspiel live verfolgen? Alle wichtigen Infos zum Duell mit den Magdeburgern haben wir Euch wie gewohnt in unserem Format „Matchday kompakt“ zusammengestellt.

„Stehen alle in der Pflicht, Ergebnisse zu liefern“
30.10.2026

„Stehen alle in der Pflicht, Ergebnisse zu liefern“

Nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal richtet sich der Fokus für den SV 98 wieder auf den Ligaalltag. Am morgigen Samstag (31.10./13 Uhr) empfangen die Lilien den 1. FC Magdeburg im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Im Vorfeld der Partie sprach unser Cheftrainer über die sportliche Ausrichtung, die Stärken des Gegners und die Bedeutung von Leidenschaft, Kampfbereitschaft und Konstanz über die gesamte Spielzeit.

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Magdeburg-Spiel
29.10.2026

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Magdeburg-Spiel

Anlässlich des 10. Spieltag empfangen die Lilien den 1. FC Magdeburg im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Während die Lilien vor heimischer Kulisse ihre Punkte sammeln, überzeugen die Gäste vor allem mit ihrer Offensivstärke und gefährlichen Kontern. Welche Zahlen vor dem Duell besonders interessant sind und was beide Teams auszeichnet, erfahrt Ihr in unseren Zahlen & Fakten.

Magdeburg im Gegnercheck
29.10.2026

Magdeburg im Gegnercheck

Blau-weiße Fahnen, selbstgemachte Schärpen und jede Menge Leidenschaft für den eigenen Verein: Die Fans des 1. FC Magdeburg stehen ihrem Club mit großer Begeisterung zur Seite. Ende der 1970er-Jahre schlossen sich die ersten Anhänger in Fanclubs zusammen und gestalteten das Vereinsleben aktiv mit. Am Samstag (31.10.) empfängt der SV Darmstadt 98 die Magdeburger um 13 Uhr. Grund genug, einen Blick auf die Entwicklung und Besonderheiten der Magdeburger Fankultur zu werfen.

Überzeugung und Pokal-Magie
28.10.2026

Überzeugung und Pokal-Magie

Florian Kleinhansl musste ein wenig schmunzeln, als er nach dem Spiel auf die Statistiken des vorherigen Pokalfights angesprochen wurde. „Für uns hat heute nur eine Statistik gezählt. Und in der haben wir gewonnen“, so der 26-Jährige nach dem überraschenden 2:0 des SV 98 beim Tabellenachten der Bundesliga. Ein Coup, der den Lilien viel abverlangte. 18 Ecken verbuchten die Gastgeber, 26 Torschüsse und 74 Prozent Ballbesitz. Und doch prangte am Ende ein Auswärtssieg der Südhessen auf der Anzeigetafel im Saarland.

„Das war ein Sieg der Leidenschaft“
27.10.2026

„Das war ein Sieg der Leidenschaft“

Kampf, Hingabe, Effizienz, ein überragender Marcel Schuhen und auch die nötige Portion Glück. Das waren die Zutaten für den Pokal-Coup der Lilien gegen die SV Elversberg. Die Protagonisten waren hinterher überglücklich, sich gegen den favorisierten Bundesligisten das Weiterkommen erkämpft zu haben.

Achtelfinale! Lilien erkämpfen sich Weiterkommen
27.10.2026

Achtelfinale! Lilien erkämpfen sich Weiterkommen

Mit großer Hingabe das Ticket für die nächste Runde gelöst! Die Lilien belohnen sich für einen riesigen Kampf und unfassbare Defensivarbeit mit dem Achtelfinale. 2:0 (1:0) heißt es bei der SV Elversberg nach 90 intensiven Minuten, in denen die Südhessen leiden mussten, aber sich mit aller Macht gegen das Elversberger Powerplay stemmten. Kehl und Smit vergoldeten effektive Darmstädter für ihre Leistung.

Fünf Änderungen im Team
27.10.2026

Fünf Änderungen im Team

In der 2. Runde des DFB-Pokals gastieren die Lilien bei der SV Elversberg. Florian Kohfeldt verändert sein Team auf fünf Positionen. Christopher Lannert, Florian Kleinhansl, Nicolas Verkooijen, Lance Duijvestijn und Hojae Lee starten für William Mikelbrencis, Noah Weißhaupt, Hiroki Akiyama, Marco Richter und Fynn Lakenmacher. Richter fehlt mit leichten Oberschenkelproblemen im Kader.

Matchday kompakt: Alle Infos zum Pokalspiel gegen Elversberg
27.10.2026

Matchday kompakt: Alle Infos zum Pokalspiel gegen Elversberg

Am Dienstagabend gastiert der SV 98 in der 2. Runde des DFB-Pokals bei der SV Elversberg. Was sagen die beiden Cheftrainer vor dem Anpfiff? Wer leitet die Partie und wo könnt Ihr das Pokalduell live verfolgen? Alle wichtigen Infos zum Spiel gegen die Saarländer haben wir Euch wie gewohnt in unserem Format „Matchday kompakt“ zusammengestellt.