Foto: SV 98 08.12.2024 / Profis
Ein mehr als verdienter Auswärtspunkt
Die Lilien bleiben auch im achten Liga-Spiel in Serie ungeschlagen: Beim Hamburger SV landete der SV 98 ein 2:2 (1:2). Für die spielstarken Gäste trafen Vukotic (33.) und Corredor (63.). Die Südhessen hatten über die meiste Zeit der Partie die Spielkontrolle, doch der Gastgeber zeigte sich bei seinen Gelegenheiten maximal effektiv.
Im Auswärtsspiel beim Hamburger SV kratzten die Lilien bereits nach acht Minuten an der Führung: Isac Lidberg setzte sich stark gegen seinen Gegenspieler durch, versuchte es aus spitzem Winkel und scheiterte nur knapp am langen Pfosten. Die Gastgeber machten es zwei Minuten später besser und nutzten ihre erste Chance direkt, als Königsdörffer vor Marcel Schuhen präzise einnetzte (10.). Ein Treffer, der nicht unbedingt das Spielgeschehen in der Anfangsphase widerspiegelte, denn die Südhessen hatten deutlich mehr Ballbesitz und kamen auch zu mehr Abschlüssen.
Die 98er blieben auch im weiteren Verlauf die deutlich aktivere Mannschaft und spielten geduldig nach vorne, schafften es dabei auch nur selten in gute Abschlusspositionen zu kommen. Nach 33 Minuten war der Bann dann gebrochen: Im Anschluss an einen Freistoß flankte Killian Corredor den Ball in die Mitte und der aufgerückte Aleksander Vukotic köpfte zum Ausgleich ein.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff verpassten Lidberg und Andreas Müller die Führung nur knapp, ehe die Gastgeber – erneut wie aus dem Nichts – in Führung gingen: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß traf Karabec unhaltbar zum 2:1 (45.). Wenige Sekunden später hatte Corredor noch die große Chance auf den Ausgleich, schoss den Ball aber über den Kasten und so ging es mit einer glücklichen Führung für die Hamburger in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren ihre beste Phase der Partie und zwangen Schuhen zweimal zu Paraden, doch mit den Schüssen von Muheim (48.) und Mikelbrencis
(54.) hatte der Schlussmann keine Probleme. Die Lilien kamen selbst auch immer wieder in die gefährliche Zone, fanden aber meist nicht die letzte Lücke für den Torerfolg.
Nach etwas mehr als einer Stunde wurde eine schöne Kombination endlich belohnt: Sergio López flankte an den zweiten Pfosten, da nahm Corredor den Ball mit der Brust aus der Luft und schob den Ball überlegt an Heuer Fernandes vorbei in die Maschen (63.). Sieben Minuten später kam Vukotic nach einem Freistoß erneut zum Kopfball, diesmal köpfte er aber über die Querlatte (70.). Auch die Gastgeber wurden mit dem Kopf gefährlich, doch die Lilien hatten Glück und der Versuch von Elfadli klatschte an die Latte (75.).
In den Schlussminuten versuchten beide Teams noch, als Sieger vom Platz zu gehen. Fünf Minuten vor dem Schluss parierte Schuhen einen Kopfball von Selke (85.). Wenig später legte der eingewechselte Oscar Vilhelmsson den Ball knapp am Kasten vorbei (87.). Auch die Doppelchance von Fabian Nürnberger per Freistoß und Vilhelmsson per Nachschuss brachte keinen Torerfolg (88.). In der Nachspielzeit entwickelte der HSV nochmal eine kleine Druckphase, ein Treffer sollte aber keinem Team mehr gelingen und so endete die Partie 2:2.