Ich bin ganz ehrlich: Bei Vuko habe ich mit dieser Entwicklung nicht gerechnet. Dafür gebührt ihm ein großes Lob, in diesem Alter noch so eine Lernkurve zu haben. Er spielt das erste Mal in seinem Leben eine solche Art der Spieleröffnung und auch des Verteidgens, aber er hat sich voll darauf eingelassen und es funktioniert. Das nötigt mir Respekt ab. Für Clemens und Vuko ist die Konstanz im Zusammenspiel wichtig, auch mit den Außenverteigern. Clemens hat es geschafft, den Fokus auf die eigene Leistung zu legen und übernimmt gleichzeitg Verantwortung in der Mannschaft. Seine Entwicklung ist vielleicht nicht so spektakulär aufällig wie bei Vuko, aber ich sehe sie trotzdem.
Ich möchte aber auch Matej Maglica nennen, der in Fürth herausragend und in Bremen sehr gut gespielt hat. Ich hätte keinerlei Bedenken, ihn für einen der beiden anderen oder in einer Dreierkette spielen zu lassen. Das spricht für den Ehrgeiz von allen drei Spielern. Sie verteigen im Training, als wäre es ein Pokalfinale. Das ist genau die richtige Einstellung.