Nicht zwingend genug
Keine Punkte in Dresden. In einer chancenarmen Partie unterlagen die Lilien der SG Dynamo Dresden mit 0:1. In unserer Analyse blicken wir noch einmal auf die 90 Minuten zurück.
Torsten Lieberknecht über das Personal, die Stimmung im Team und die Herangehensweise für den Sonntag: Auf der Pressekonferenz am Freitag (15.9.) beantwortete der Cheftrainer der Lilien vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach (17.9./17.30 Uhr) die Fragen der anwesenden Journalisten. Wir haben für Euch die wichtigsten Lieberknecht-Aussagen zusammengefasst.
Mir geht es gut, ich habe mich gut von dem Eingriff erholt. Ich bin in dieser Woche wieder eingestiegen, habe mich reingefuchst und bin wieder voll auf Spannung. An dieser Stelle auch noch einmal an großes Dankeschön an alle, die bei der Operation im Vorfeld beteilgt waren.
Fraser Hornby (muskuläre Probleme), Braydon Manu (Mandelentzündung), Christoph Zimmermann (Rückenprobleme) und Fabio Torsiello (Oberschenkelverletzung) fallen definitiv aus. Alle anderen – auch Fabian Nürnberger und Fabian Holland nach ihrem Zusammenprall – sind nach aktuellem Stand einsatzbereit.“
In der vergangenen Woche ist mein Fehlen hervorragend aufgefangen worden und ich habe sehr positive Rückmeldungen zum Training und dem Test gegen Mannheim bekommen. In dieser Woche bin ich nun auch Zeuge davon geworden, dass die Mannschaft die Intensität und das Trainingsniveau gesteigert hat. Die Einheiten in dieser Woche waren mit die besten, die wir seit Beginn der Vorbereitung überhaupt hatten. Die Jungs lassen sich von den bisherigen Ergebnissen nicht erschüttern. Sie wissen, dass wir weiterhin hart arbeiten müssen. Die Mannschaft nimmt Rückschläge hin, kann diese aber auch einstecken.
Natürlich wollen wir gegen die Borussia gewinnen. Über die Favoritenrolle muss ich in dieser Saison an keinem Spieltag etwas sagen, aber wir wollen uns auch nicht kleiner machen und auch kein Mitleid. Wir wollen punkten. Wir haben in den bisherigen Spielen immer wieder gute Phasen gezeigt und diese Phasen wollen wir nun länger auf den Platz bringen.
Gladbach ist eine Qualitätsmannschaft, die zuletzt gegen die Bayern lange geführt hat. Sie haben in den bisherigen Spielen gezeigt, dass sie eine sehr gute Kontermannschaft sind und diese Stärke auch hervorzuheben ist.
Den haben wir. Aber für uns geht es jetzt darum, etwas respektloser an manche Geschichten heranzugehen. Die Gegner wollen uns Punkte klauen, da geht es darum, giftig und gallig zu sein uns sich über die komplette Spielzeit zu wehren.
Wir haben nach dem Liverpool-Test dieselbe Startelf in Homburg aufgestellt, aber kein Ergebnis geliefert. Die Jungs können natürlich selbst dafür sorgen, dass es keine großen Personalwechsel gibt. Dafür haben die bisherigen Ergebnisse nicht gesorgt. Aber wir wollen langfristig natürlich einen gewissen Stamm an Spielern auf dem Feld haben, dennoch werden wir jeden Spieler in dieser Saison brauchen. Dazu kommen verschiedene Verletzungen oder Spieler, die nach längeren Ausfällen noch eine gewisse Zeit benötigen.