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14.08.2023 / Profis

„Können uns nur bei den Fans entschuldigen“

Nein, es sollte nicht sein. Die Lilien scheiden bereits in der 1. Runde aus dem DFB-Pokal aus. Beim Regionalligisten aus Homburg musste der SV Darmstadt 98 eine bittere 0:3 hinnehmen. Dementsprechend enttäuscht zeigten sich die südhessischen Protagonisten an den Mikrofonen. sv98.de hat die Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.

DFB-Pokal: FC 08 Homburg vs. SV Darmstadt 98
Foto: SV 98
Torsten Lieberknecht:

„Glückwunsch an den FC 08 Homburg zu einem auch in der Höhe verdienten Sieg. Am meisten schmerzt heute, dass wir unsere Fans so enttäuscht haben. Wir haben von Beginn an nicht erkannt, was die Homburger vorhatten: Wir kriegen ein Konter-, ein Standard- und noch ein Kontertor. In unserem eigenen Ballbesitz waren wir dagegen zu unpräzise – sowohl bei Flanken als auch bei Abschlüssen. Zudem hatte der gegnerische Torhüter die Momente seines Lebens. Insgesamt sind wir verdient ausgeschieden. Zum ersten Mal in meinen zwei Jahren bei den Lilien muss ich sagen: Wir können uns nur bei unseren Fans für diese Leistung und das Ausscheiden entschuldigen. Dennoch müssen wir weiter zusammenstehen. Das Spiel werden wir nun aufarbeiten, die Niederlage abschütteln und dann geht’s in der 1. Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt.“

Danny Schwarz:

„Uns war vorher klar, dass heute viel zusammenkommen muss, damit wir bestehen können. Wir konnten nicht auf Augenhöhe das Spiel angehen, daher wollten wir über Konter kommen. Man wünscht sich natürlich, dass es dann auch so funktioniert. Nach der Führung ist der Glaube in der Mannschaft gewachsen, das Publikum war da – das sind Dinge, die den Pokal ausmachen. Die Truppe hat sich in alles reingeworfen und es dann auch verdient gewonnen. Auch wenn ich weiß, dass die Partie jeder Zeit hätte kippen können. Daher war ich zu keiner Sekunde beruhigt, aber für uns kam heute alles zusammen. Diesen Moment können wir jetzt genießen.“

Marcel Schuhen:

„Dem frühen 0:1 sind wir quasi das ganze Spiel hinterhergerannt. Wir hatten in der ersten Halbzeit allerdings nur ein paar Halbchancen. Zur Halbzeit haben wir dann taktisch umgestellt, kommen super raus und haben gleich mehrere Großchancen. Direkt im Anschluss bekommen wir aber durch einen Standard das 0:2. Dann wird’s eklig in Homburg, die ein hervorragendes Spiel gemacht haben. Dennoch haben wir es weiter probiert, kriegen aber durch einen Umschaltmoment das 0:3 und verschießen auch noch einen Elfmeter. Es lief nichts für uns. Jetzt müssen wir bei jedem den Finger in die Wunde legen und hinterfragen, was wir besser machen können. Nach dem Spiel konnten wir uns daher nur bei den Fans entschuldigen, die sehr respektvoll mit uns umgegangen sind und uns direkt auf den Bundesliga-Start eingestimmt haben.“

Fabian Holland:

„Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt. Die Fans sind zurecht sauer, natürlich sind wir ebenfalls sauer. Wir haben die Konter schlecht verteidigt, haben ein Standardgegentor bekommen und generell darfst du hier natürlich keine drei Gegentore fressen. Vorne hätten wir noch gefühlte Stunden spielen können, ohne einen Treffer zu erzielen. Über 90 Minuten haben wir nicht das gezeigt, was uns ausmacht. Wir hatten durchaus unsere Chancen, aber sicherlich wollen wir uns deutlich mehr zwingende Aktionen herausspielen. Und spätestens nach dem 0:2 wird es dann extrem schwer gegen eine Mannschaft, die tief steht und es gut verteidigt. Insgesamt war es heute ein Schlag ins Gesicht. Aber wir können mit Rückschlägen gut umgehen und nächste Woche wartet nun ein ganz anderes Spiel. In dem wir aber auch ein ganz anderes Gesicht zeigen müssen.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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