Unentschieden bei der Generalprobe
Der SV Darmstadt 98 und der englische Zweitligist FC Portsmouth haben sich bei der Generalprobe vor dem offiziellen Saisonstart mit einem torlosen Remis getrennt.
Am Sonntag (25.8./13.30 Uhr) empfängt der SV 98 im ausverkauften Merck-Stadion den 1. FC Nürnberg. Wie sieht Torsten Lieberknecht den kommenden Gegner? Welches Personal steht zur Verfügung? Und wie bewertet der Cheftrainer die Kadersituation nach der Leihe von Guille Bueno? Diese und weitere Fragen wurden am Freitag auf der Pressekonferenz vor der Partie beantwortet.
Personalupdate: Alexander Brunst, Fabian Holland, Othmane El idrissi fehlen aus den bekannten Gründen. Zudem fallen Sergio Lopez (individuelles Training nach Oberschenkelproblemen) und Guille Bueno (kleiner, aber mittlerweile nahezu vollständig kurierter, Muskelfaseriss aus der Zeit beim BVB) aus, beide sollen nächste Woche in das Mannschaftstraining einsteigen. Matze Bader hat sich eine Prellung zugezogen, bei ihm entscheidet sich beim Abschlusstraining, ob er grünes Licht für den Sonntag geben kann.
Es war ein Sieg, der gutgetan hat. Mehr aber auch nicht. Aber es ist immer schön, wenn man gewinnt. Wir haben es seriös abgearbeitet und nun warten die 2. Bundesliga und der 1. FC Nürnberg.
Nürnberg spielt im 4-3-3, wechselt im Aufbau aber auch mal in ein 4-2-3-1, das sind fließende Übergänge. Sie bringen viel spielerisches Know-how ein, kombinieren das aber auch mal mit langen und tiefen Bällen. Sie haben Stärken im fußballerischen Bereich und im Umschaltverhalten, wir glauben aber auch, dass wir Schwächen entdecken konnten.Grundsätzlich haben wir uns aber sehr stark auf uns selbst fokussiert.
Ich habe Bueno in seinem ersten Spiel für die U23 des BVB in Wiesbaden gesehen. Ich bin seitdem ein großer Fan von ihm und haben seinen Weg verfolgt. Unser Fokus war früh auf ihn ausgerichtet, um die letzte offene Position zu besetzen. Nun gab es den Zeitpunkt für uns, um den Kader zu vervollständigen.
Solange ein Transferfenster offen ist, kann natürlich immer in beide Richtungen noch etwas passieren. Es ist aber so, dass alle Positionen in unserem Kader nun doppelt besetzt sind und vor allem wirklich gut besetzt worden sind. Wir haben jetzt einen Kader, der zeigt, was es bedeutet, eine Konkurrenzsituation zu haben. Diese Situation macht auch die Spieler besser, weil sie eine Schippe drauflegen müssen.
Wir haben mit Luca Marseiler einen Spieler, der dem Profil von Marvin ähnelt. Marvin wird fälschlicherweise oftmals als Zehner gesehen, wobei es interessant ist, sich mit Leuten darüber auszutauschen, was sie unter einem Zehner verstehen. Unsere Zehner sind beispielsweise am ehesten unsere Sechser. Wir haben aber mit Marseiler oder auch Hornby Spieler, die eine offensivere Position im Zentrum ausfüllen können. Auch Killian Corredor ist nicht unbedingt ein klassischer Stürmer, sondern er kann auch auf dem Flügel oder hinter den Spitzen spielen. Klar ist aber, dass sowohl er als auch Isac Lidberg deutlich offensivere Spieler sind, als es Marvin war.
Für einen Pfälzer und für jemanden, der dem 1. FC Kaisersluatern nahe steht, ist Miro natürlich ein sehr bekannter Spieler gewesen. Seine sportlichen Leistungen und seine Karriere stehen außerhalb jeder Frage. Nun ist er Trainer eines sehr renommierten Vereins.