Lee wechselt nach Darmstadt
Der SV 98 hat die gesuchte Verstärkung für die Mittelstürmerposition gefunden. Hojae Lee wechselt vom südkoreanischen Erstligisten Pohang Steelers an das Böllenfalltor.
Keine Punkte zum Heimauftakt 2025. Der SV Darmstadt 98 unterliegt im Merck-Stadion am Böllenfalltor mit 0:1 gegen den SC Paderborn. Enttäuscht über den Spielausgang und auch nicht zufrieden mit der eigenen Leistung zeigten sich die Darmstädter Protagonisten nach Abpfiff an den Mikrofonen. Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.
„Glückwunsch an Lukas und den SC Paderborn zu den drei Punkten – verbunden mit den besten Genesungswünschen an Felix Platte. Es war ein Spiel, in dem beide Mannschaften über 90 Minuten gut verteidigt haben. Positiv ist, dass wir aus dem Spiel heraus kaum etwas zugelassen haben. Trotzdem hatten wir gegen den Ball vor allem bei Standards unsere Probleme. Selbst sind wir offensiv leider nicht erfolgreich gewesen. Eine wichtige Erkenntnis heute ist, die sich die letzten Wochen schon aufgedrängt hat: Wenn wir Zeit im Spiel haben, eigene Entscheidungen zu treffen, verharren wir zu lange im Ballbesitz und werden dadurch nicht gefährlich. Zudem haben wir es dann auch nicht geschafft, das Spiel über Standards zu drehen. Wir müssen uns weiterentwickeln und es schaffen, auch in solchen Spielen mehr Tempoaktionen zu kreieren. Die abgezocktere und standardstärkere Mannschaft hat heute gewonnen.“
„Über die 90 Minuten gesehen müssen wir uns nicht für die drei Punkte schämen. Ab der ersten Minute hatten wir guten Zugriff aufs Spiel. Wir hatten ordentliche Ballgewinne, zu Beginn der Partie hat uns aber noch das Quäntchen Glück gefehlt. Die Mannschaft hat sich dennoch nicht beirren lassen. Nach einem Standard machen wir dann das 1:0. Beide Mannschaften hatten insgesamt Probleme, aus dem Spiel heraus den Gegner im letzten Drittel zu stressen. Die Halbzeitführung war aus meiner Sicht verdient, weil wir keine Aktion der Darmstädter zugelassen haben. Auch in der zweiten Halbzeit hatte ich nicht das Gefühl, das eine Torchance die nächste jagt. Deswegen haben wir unsere Spielweise mit mehr Spielern in unserer letzten Verteidigungsreihe und einem kompaktem Block im zweiten Durchgang dann so beibehalten. Wir hatten heute das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Dementsprechend fahren wir glücklich nach Hause.“
„Wir haben heute gegen einen wirklich guten Gegner gespielt, der extrem viele Kilometer abspult. Das war auf dem Feld spürbar, wir mussten sehr viel Aufwand betreiben, um in den gegnerischen Sechzehner zu kommen. Uns hat das eine oder andere Mal die richtige Idee gefehlt, die Besetzung in der Box war teilweise nicht optimal und wir sind nicht richtig gefährlich geworden. Solche Spiele gibt es. Heute war so eine Partie, die dann eine Standardsituation entscheidet. Die Ecken der Paderborner waren gut geschlagen, wir haben trotzdem den Großteil gut verteidigt. Eine allerdings nicht. Und das hat dieses Spiel entschieden.“
„Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr guten Gegner. Wir waren gut vorbereitet, aber haben es speziell in der ersten Halbzeit nicht geschafft, unser Spiel durchzuziehen. Und nach Ballgewinnen haben wir nicht konsequent genug nach vorne gespielt. Ingesamt gab es auf beiden Seiten nicht wirklich große Chancen, es war eher ein 0:0-Spiel. Leider hat dann ein Standard das Spiel entschieden. Das war der Knackpunkt heute. Das Tor fällt auch zu einfach, das müssen wir uns ankreiden. Ansonsten haben wir wenig zugelassen, allerdings auch wenig nach vorne kreiert. Nach der Pause haben wir es ganz gut geschafft, den Gegner in die eigene Hälfte zu drücken. Wir haben es aber nicht geschafft, gefährlich in die letzte Ebene zu kommen. Wir müssen weiter daran arbeiten, gegen so ein Bollwerk zu Chancen zu kommen.“