07.11.2026 / Profis
Lilien unterliegen in Nürnberg
Der SV 98 muss weiterhin auf seinen ersten Auswärtspunkt der Saison warten. Die Lilien unterlagen beim Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg mit 0:2 (0:0).
Wie bereits in den vergangenen drei Pflichtspielen begegneten die Lilien ihrem Gegner in einer kompakten Grundordnung. Der 1. FC Nürnberg verzeichnete dadurch viel Ballbesitz, schaffte es aber nicht, gefährlich vor dem Tor des SV 98 aufzutauchen. Die einzige Ausnahme bildete ein Eckstoß in der 16. Minute, den Hojae Lee in Richtung des eigenen Tores abfälschte und dadurch Alexander Brunst zu einer starken Reaktion zwang. Umgekehrt näherten sich die Südhessen zwei Minuten darauf dem Tor der Gastgeber an, Weißhaupts Abschluss wurde von Janisch geblockt.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte begegneten sich die Teams in zahlreichen Zweikämpfen, größere Torchancen gab es auf beiden Seiten bis zum Pausenpfiff nicht mehr.
Das änderte sich nach Wiederanpfiff. DIe Gastgeber komnbinierten sich erstmals sehenswert in den Strafraum, wo Piet Scobel nach 50 Minuten unhaltbar für Brunst in die rechte Ecke vollstreckte. Die Lilien reagierten durchaus offensiv auf den Rückstand, der eingewechselte Duijvestijn tauchte mehrfach in gefährlicher Positionen im Strafraum auf, seine Versuche wurden allerdings geblockt, landeten am Außennetz oder strichen am langen Pfosten vorbei.
Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Milan Smit in der 72. Minute, als er eine Flanke von Weißhaupt zu zantral auf Reichert köpfte. Nur wenige Sekunden später war es Marco Richter, der Reichert mit einem strammen Schuss zu einer Parade zwang.
Weiterhin blieben die Lilien auf dem Gaspedal. Allein die Chancenverwertung passte nicht: Erneut brachte Weißhaupt eine scharfe Flanke vor das Tor, Ibrahim El Kadiri scheiterte aus kurzer Distanz an Reichert. Eine dicke Möglichkeit.
Der SV 98 blieb beim offenen Visier und wurder in der 88. MInute durch die Gastgeber bestraft. Bei einem Konter reagierte Brunst zunächst noch überragend, doch Boving verwertete den Nachschuss. Gleichzeitig der Endstand.