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11.05.2025 / Profis

„Schwer zu akzeptieren“

Eine bittere Niederlage im Fritz-Walter-Stadion. Die Lilien unterliegen beim 1. FC Kaiserslautern trotz eines leidenschaftlichen Auftritts sowie einer guten Leistung mit 1:2. Wie ordnen die beiden Cheftrainer die 90 Minuten auf dem Betzenberg ein? Was sagen Torschütze Luca Marseiler und Sportdirektor Paul Fernie? Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengestellt.

Florian Kohfeldt:

„Herzlichen Glückwunsch an Torsten und den FCK zum Sieg. Inhaltlich waren wir über 90 Minuten schon die bessere Mannschaft, dafür möchte ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Für uns geht es nicht mehr um existenzielle Dinge, sondern um Plätze im Mittelfeld. Emotional und fußballerisch dann so eine Leistung zu bringen, das zeigt den Charakter dieser Mannschaft. Es ist sehr schade, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren.“

„Es gibt vielfältige Stimmen und Meinungen zu den heutigen Entscheidungen, es ist nicht notwendig, dass ich auch noch meine Meinung dazu abgebe.“

Torsten Lieberknecht:

„Wir waren heute sicherlich nicht immer perfekt. Mit der Umstellung auf die Viererkette haben wir besseren Zugriff gefunden und sind häufiger in Flankensituationen gekommen. Diese waren aber nicht präzise genug. Wir hatten dennoch eine gute Phase in der ersten Halbzeit, wobei Darmstadt immer wieder über Tiefenläufe gefährlich geworden ist. Meine Truppe hat ihr Herz auf dem Platz gelassen und hat die große Stärke, nach Rückständen zurückzukommen. Es war heute ein Abarbeiten, in dem wir in der einen oder anderen Situation auch das nötige Matchglück hatten. Das sollten wir nicht verhehlen.“

Paul Fernie:

„Grundsätzlich bin ich mit der Leistung heute zufrieden, wir waren die bessere und gefährlichere Mannschaft, obwohl auch Kaiserslautern gute Phasen hatte. Entschieden wurde das Spiel leider durch die Schiedsrichterentscheidungen, das ist schwer zu akzeptieren. Es dauert sechs, sieben Minuten, bis auf Elfmeter für Kaiserslautern entschieden wird und nach Ansicht der Bilder muss ich sagen, dass es kein Elfmeter war. Beim 1:2 ist das Positionsspiel des Schiedsrichters katastrophal, trotzdem läuft das Spiel weiter. Durch die Behinderung von Fraser Hornby sind wir total offen und kassieren ein Gegentor. Das kann ich nicht akzeptieren. Es ist schwer genug, hier vor 50.000 Leuten auf dem Betzenberg zu bestehen. Mit solchen Entscheidungen wird es dann unmöglich. Trotzdem haben wir nie aufgegeben und bis zum Ende gekämpft.“

Luca Marseiler:

„Grundsätzlich war es ein gutes Spiel von uns, obwohl wir einige Situationen noch besser hätten ausspielen können. Speziell in der ersten Halbzeit. Die Gegentore sind natürlich sehr bitter, das ist aber eine andere Geschichte. Beim Elfmeter springt der Ball vor mir auf, dann kommt es zu einem Pressschlag, bei dem ich auch einen Tick früher am Ball bin. Da kann ich nicht verstehen, dass der Elfmeter gepfiffen wurde. Aber in den zehn Minuten VAR wird dann auf jedes minimale Detail geguckt. Die Entstehungsgeschichte zum 1:2 ist ebenfalls total bitter, durch die Positionierung des Schiedsrichters bekommen wir das Gegentor. Aber ich möchte lieber auf unsere Leistung schauen und die war ansprechend. Leider nicht mit dem passenden Ergebnis.“

Marcel Schuhen (bei der ARD):

„Es gab heute einige Sachen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Den Elfmeter muss man nicht geben, insbesondere nicht, weil der Schiedsrichter den Zweikampf auf dem Feld zunächst als Pressschlag bewertet, der es meiner Meinung nach auch gewesen ist. Beim zweiten Gegentor wird unser Spieler ganz klar vom Schiedsrichter behindert. Der Schiedsrichter sagt, dass er laut Regelwerk nicht eingreifen darf, aber ich finde schon, dass er ein Gespür dafür bekommen muss, dass er unseren Spieler blockt und damit den Treffer ermöglicht. Insgesamt bin ich stolz auf die Mannschaft, die trotzdem bis zum Ende alles gegeben hat. Dieses Spiel ist ganz schwer zu bewerten, aber unsere reine Leistung lässt mich positiv nach vorne gucken.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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