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05.03.2026 / Profis

„Wir werden sehr bei uns bleiben“

Was erwartet die Lilien mit Holstein Kiel für einen Gegner? Welche Lehren hat der SV 98 aus der Niederlage gegen Dresden gezogen? Und was wird am Samstagmittag (7.3./13 Uhr) wichtig werden? Diese und weitere Fragen beantwortete Cheftrainer Florian Kohfeldt auf der PK am Donnerstag (5.3.). Wir haben die wichtigsten Aussagen unseres Cheftrainers aus der Pressekonferenz für euch zusammengefasst.

Florian Kohfeldt auf der PK vor der Partie gegen Holstein Kiel
Foto: SV 98

Personalupdate: Fabian Nürnberger, Matthias Bader, Bartosz Bialek und Patric Pfeiffer (Rotsperre) stehen nicht zur Verfügung.

... zu Fraser Hornby:

Bei Fraser wollen wir die beiden Tage bis zum Spiel abwarten und dann schauen, was das Wochenende für ihn bringt. Er ist kein sicherer Ausfall, aber auch kein sicherer Kader- oder Startelfkandidat. Er ist wieder belastbar, wir müssen nicht drum herumreden, was Fraser für ein wichtiger Spieler für uns ist. Final kann ich dazu aber noch nichts sagen.

... zur Sperre von Patric Pfeiffer:

Wir haben mit Paddy, Matej und Vuko drei Top-Innenverteidiger. Jetzt wird Vuko Paddy ersetzen. Wir freuen uns, wenn Paddy wieder dabei ist, weil er eine unglaublich stabile und wichtige Rolle in unserem Team spielt. Aber mein Vertrauen in Vuko ist vollkommen ungebrochen. Dass wir in der Lage sind, Paddy eins zu eins durch Vuko zu ersetzen, spricht für die Kaderplanung von Paul Fernie. Das ist eine der Personalien, die mich als Trainer komplett ruhig schlafen lassen.

... zu Holstein Kiel:

Dass Kiel tabellarisch nicht da steht, wo sie sein wollten und wo sie auch hingehören, kann man nicht wegdiskutieren. Mit Tim Walter ist jetzt ein neuer Trainer da, der für eine spezielle Art und Weise von Fußball steht. Ich freue mich sehr, ihn kennenzulernen. Es ist ein spannender Ansatz von Fußball, den er hat. Im Spiel gegen Elversberg wurde schon deutlich, dass er im Gegensatz dazu, wie er früher mit seinen Mannschaften gespielt hat, deutlich aggressiver gegen den Ball angelaufen ist und sehr viel mehr Intensität gefordert hat. Mit Ball waren aber auch Elemente zu sehen, die er in seinen Stationen vorher auf den Platz gebracht hat – zum Beispiel die Positionswechsel und ein mutiges Offensivspiel.

… zur Herangehensweise:

Eine Mannschaft wie Elversberg bei 46,5 Prozent Ballbesitz zu halten, wie Kiel es am vergangenen Wochenende getan hat, ist nicht so einfach. Tim Walter ist ein spannender Trainer, gepaart mit einer Mannschaft, die von der Grundqualität nichts damit zu tun hat, wo sie aktuell steht. Dennoch ist es eine Woche, in der ich am wenigsten fundiert etwas über die Mannschaft von Kiel sagen kann, weil wir aktuell nur das eine Spiel in der Symbiose zwischen Tim Walter und Holstein Kiel haben. Deshalb werden wir sehr bei uns bleiben. Wir haben auch unsere Abläufe und eine klare Systematik. Die sollten uns helfen, eine gute Chance zu haben, dieses Heimspiel zu gewinnen. Holstein Kiel ist eine harte Aufgabe, die am Samstag auf uns wartet.

… zu den Spielansetzungen:

Sonnenschein überm Bölle, leichter Bratwurstgeruch in der Luft: Dem kann ich eine Menge abgewinnen. Es gibt schlechtere Momente, um Fußball zu spielen (grinst). Ob das Flutlicht brennt oder nicht: Die externen Faktoren dürfen keinen Fußballer beeinflussen. Trotzdem: Wenn man so häufig für das 20.30-Uhr-Spiel ausgesucht wird, sagt das etwas über die Strahlkraft, die wir über die Saison entwickelt haben, und die Attraktivität unserer Spiele aus. Viele Spiele von uns waren mitreißend und rasant. Deshalb freuen wir uns darüber, das ist auch ein Lob für unseren Standort.

... zur Niederlage gegen Dresden:

Bei einer Serie von 13 ungeschlagenen Spielen liegt es in der Natur der Sache, dass man auch mal verliert. Wir haben am Freitagabend noch in der Kabine in Dresden darüber gesprochen und das Spiel beendet. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen, wie man die Balance zwischen Akiyama, Schmidt und Klefisch, die das erste Mal zusammen gespielt haben, im Ballbesitz aber auch defensiv zusammenbekommt. In den vier bis fünf Minuten vor der Halbzeit hatten wir kein gutes Game-Management, da sind wir hektisch geworden. Wir haben zudem eine sehr gute Kenntnis über Raoul Petretta bekommen, der eine gute erste Halbzeit gespielt hat. Dann haben wir uns sehr gut auf das Spiel am Samstag vorbereitet. Unser voller Fokus lag diese Woche auf Kiel. Die Mannschaft war schon zu Beginn der Woche super fokussiert. Wir haben sehr gut trainiert und freuen uns auf unser Heimspiel.

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