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23.04.2026 / Profis

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Elversberg-Spiel

Samstagabend am Böllenfalltor, die siebte Auflage! Diesmal empfängt der SV Darmstadt 98 die SV Elversberg im Merck-Stadion. Beide Mannschaften zeigen sich in der Offensive stark und wissen auch in der Defensive zu überzeugen. Wo gibt es aber dennoch Unterschiede? Und in welcher Statistik stehen sowohl die Südhessen als auch die Saarländer an der Spitze? Alle Fakten und Zahlen zu diesem Duell haben wir hier für euch zusammengestellt.

Fraser Hornby jubelt im Hinspiel gegen Arminia Bielefeld
Foto: SV 98
Topspiel am Samstagabend

Im vergangenen Jahr stand die SV Elversberg am Ende der Saison auf dem dritten Tabellenplatz und musste damit in die Relegation, in der sie gegen den 1. FC Heidenheim verlor. Vier Spieltage vor dem Ende der diesjährigen Spielzeit steht die Mannschaft von Cheftrainer Vincent Wagner erneut auf dem dritten Platz. Im Topspiel am Samstagabend nehmen die Lilien die Verfolgerrolle ein. Denn als Tabellenfünfter haben sie fünf Punkte Abstand zu Elversberg und können bei einem Sieg auf zwei Punkte heranrücken.

Bilanz im Blick

Trotz zuletzt einem Punkt gegen Schalke und der Niederlage gegen Hannover 96 steht der SV Darmstadt 98 weiterhin auf Platz zwei der Heimtabelle. Denn die Pleite gegen die Niedersachsen war die erste vor heimischer Kulisse in dieser Saison. Nun empfangen sie die SV Elversberg, die eine ausgeglichene Saison mit ähnlichen Werten in Heim- und Auswärtspartien spielt. Allerdings konnten die Saarländer aus den vergangenen drei Partien auf fremdem Rasen nur zwei Punkte sammeln. Finden die Südhessen zu ihrer Stärker im eigenen Stadion zurück oder kommt Elversberg auch auswärts wieder in Fahrt?

Offensive Parallelen

Das Resultat aus dem Offensivverhalten beider Mannschaften ist sehr ähnlich. Sowohl die 98er als auch die Sportvereinigung beförderten den Ball bereits 52-mal ins gegnerische Tor – gemeinsam mit dem SC Paderborn ist das der Bestwert. Die Lilien kommen dabei auf 19 Stürmertore, Elversberg auf 18. Dazu legen beide Teams offensiv meist nach dem Seitenwechsel noch einmal zu. Während Darmstadt im zweiten Durchgang 32 Treffer verbucht, schoss das Team aus dem Saarland 33 Tore. Der SV 98 erspielte sich 29 seiner Tore nach Pässen heraus, kein Team tat das häufiger, Elversberg gelang das 28-mal.

Wo gibt's Unterschiede?

So viele Parallelen und dennoch gibt es Unterschiede. Der Tabellendritte traf bereits elfmal nach Flanken aus dem Spiel heraus, nur Hertha versenkte den Ball auf diese Weise häufiger im Netz. Die Lilien dagegen haben schon 17-mal per Standard getroffen. Die Südhessen starten zudem häufig furios in eine Partie, neunmal ließen sie den gegnerischen Torhüter in der Anfangsviertelstunde hinter sich greifen. Die Elversberger dagegen erzielten bereits 18 Tore in der Schlussviertelstunde – so viele wie kein anderes Team.

Was setzt sich durch?

Der Durchschnitt der Gegentore in der aktuellen Zweitliga-Saison liegt bei 44. Die 98er haben mit 37 Gegentreffern eine überdurchschnittliche Defensive, auch die SVE weist mit 32 eine sehr gute Hintermannschaft auf. Und wo liegen noch einmal die Stärken in der Offensive? Die Elversberger flanken gerne und die Darmstädter treffen gerne per Standard, auch per Ecke – hier trafen sie bereits neunmal, das ist der zweitbeste Wert der Liga. Und in der Defensive? Elversberg ließ bisher nur zwei Gegentore nach Ecken zu. Darmstadt dagegen lässt wenig nach Flanken aus dem Spiel zu. Die Zuschauer im Merck-Stadion am Böllenfalltor dürfen an diesem Samstagabend gespannt sein, welche Mannschaft ihre Stärken besser auf den Platz bringt.         

Viele Tore und trotzdem Pech?

Die SV Elversberg steht nach dem 30. Spieltag nicht umsonst unter den Top drei. Sie haben viele Topchancen (57, nur Hannover mehr (58)). Durch ihr spielstarkes Auftreten kreieren sie immer wieder Chancen und haben deshalb auch 43 Tore aus dem Spiel heraus erzielt – Ligabestwert. Und trotz dieses Tabellenplatzes und der höchsten Torausbeute belegen sie in der Statistik der Abschlusseffizienz nur den 16. Platz.

Die Lilien haben ebenfalls die höchste Torausbeute, doch auch sie hatten immer wieder Pech im Abschluss. Man entwickelt fast das Gefühl, dass in jeder Partie ein Aluminium-Treffer dazukommt. Inzwischen sind es bereits 18. Zuletzt gegen Fürth prallte ein Schuss von Isac Lidberg erneut an das Gehäuse des Gegners.

Achtung vor gelb!

Drei Lilien sahen in dieser Saison viermal den Gelben Karton. Fraser Hornby, Merveille Papela und Aleksandar Vukotic würden bei einer weiteren Gelben Karte im nächsten Spiel fehlen.

Die Bilanz
 

Spiele

Siege Unentschieden Niederlagen Tore

Heim

8 3 2 3 10:9

Auswärts

9 2 2 5 8:13

Gesamt

17 5 4 8 18:22

 

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