Unentschieden bei der Generalprobe
Der SV Darmstadt 98 und der englische Zweitligist FC Portsmouth haben sich bei der Generalprobe vor dem offiziellen Saisonstart mit einem torlosen Remis getrennt.
Lange nicht gesehen! Erstmals seit 2013 treffen der SV Darmstadt 98 und die SV Elversberg wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Können die Lilien nach ihrem ersten Punkt nun auch den ersten Sieg einfahren? Vor dem Anpfiff der anstehenden Auswärtspartie am Samstag (31.8./ 13 Uhr) in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde versorgen wir Euch in unseren Top Facts mit den wichtigsten Zahlen und Fakten zum Spiel.
Lang ist’s her. Doch nach elf Jahren kreuzen sich die Wege des SV Darmstadt 98 und der SV Elversberg mal wieder in einem Pflichtspiel – allerdings erstmals in der 2. Bundesliga. Beide Teams trafen letztmals unter Wettbewerbsbedingungen in der Drittliga-Saison 2013/14 aufeinander. Während es in der Hinrunde ein 0:0 im Merck-Stadion am Böllenfalltor gab, haben die Lilien sehr gute Erinnerungen an das Stadion an der Kaiserlinde. Mit 3:0 siegten die Darmstädter damals im Dezember 2013 dank der Treffer von Sandro Sirigu, Hanno Behrens und einem Eigentor der Elversberger.
Hoffentlich hat das Warten bald ein Ende… Das gilt sowohl aus Darmstädter als auch aus Elversberger Sicht. Beide Mannschaften haben in der laufenden Zweitliga-Saison noch nicht gewonnen, beide Mannschaften brennen also auf den ersten Saisonsieg und die damit verbundenen drei Punkte. Während die Lilien zuletzt gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) ihren ersten Zähler sammelten, hat die SVE bereits zwei davon auf dem Konto. Elversberg spielte gegen Magdeburg (0:0) sowie Köln (2:2) jeweils Remis und verlor am vergangenen Spieltag mit 2:3 beim Karlsruher SC. Damit starteten die Saarländer zwar sieglos, haben aber bereits einen Zähler mehr auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison.
Das trifft zu einhundert Prozent auf den SV Darmstadt 98 zu. Denn die beiden Zweitliga-Saisontore der Lilien sind beide schwedischen Ursprungs. Oscar Vilhelmsson, geboren in Åsa, netzte gegen Paderborn. Isac Lidberg, geboren in Stockholm, traf am vergangenen Wochenende gegen Nürnberg. Letzterer feuerte dabei fünf Torschüsse ab – allesamt im gegnerischen Sechzehner. Kein anderer Zweitliga-Spieler kam am letzten Spieltag so oft im Strafraum des Gegners zum Abschluss.
Die SV Elversberg ließ an den ersten drei Spieltagen ligaweit die meisten gegnerischen Torschüsse zu – 55 an der Zahl. Doch kassierten die Saarländer gemessen an ihrer defensiven Anfälligkeit nur fünf Gegentore. Das lag vor allem an Torhüter Nicolas Kristof: Der gebürtige Heidelberger, der seit 2021 bei der SVE unter Vertrag steht, konnte starke 76 Prozent der Bälle parieren, die auf seinen Kasten flogen.
Luca Schnellbacher steht auf Platz 3 in der ewigen Rekordtorjägerliste der SV Elversberg. Insgesamt 60 Tore erzielte der Angreifer in seinen 146 Pflichtspielen für die Saarländer. Seit 2020 trägt der in Höchst im Odenwald geborene 30-Jährige das Trikot der SVE. Seine fußballerische Ausbildung genoss Schnellbacher unter anderem bei den Lilien. Bis 2012 kickte er im Nachwuchs des SV Darmstadt 98.
| Spiele | Siege | Unentschieden | Niederlagen | Tore | |
| Heim | 7 | 3 | 2 | 2 | 10:6 |
| Auswärts | 7 | 2 | 1 | 4 | 8:9 |
| Gesamt | 14 | 5 | 3 | 6 | 18:15 |