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28.11.2025 / Profis

„Ein Spiel auf Augenhöhe“

Vor dem Auswärtsspiel im Saarland blickt Florian Kohfeldt auf die Stärken von der SV Elversberg, den eigenen Ansatz und spricht über die Stimmung innerhalb des Teams. Am Sonntag (30.11./13.30 Uhr) reist der SV Darmstadt 98 zur SV Elversberg. Wir haben die wichtigsten Informationen aus der Pressekonferenz vor dem Spiel für Euch zusammengefasst.

Personalupdate: Nach aktuellem Stand gibt es keine Ausfälle.

... zum Personal:

Mit Blick auf das Personal sind es diese Woche sehr gute Nachrichten. Matej steht auf jeden Fall im Kader. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er die kommende Woche drei Spiele durchspielt, aber es kann gut sein, dass er am Sonntag in der Startelf steht. Er steht im Kader, aber den Rest werden wir uns überlegen.

Fabi Nürnberger hat mit dem Fürth-Spiel seinen perfekten Einstieg gehabt. Er hat die diese Woche weiterhin problemlos  trainiert und ich sehe ihn auf dem Stand wie vor seiner Verletzung.

… zum Duell:

Ich erwarte ein ziemlich geiles Fußballspiel. Das sind zwei Mannschaften, die sich in der Art und Weise des offensiven Positionsspiels sehr ähneln. Beide haben einen flexiblen, aber zielstrebigen Ansatz mit dem Ball. Elversberg hat eine flexible Spieleröffnung und mutige Außenverteidiger. Sie suchen immer wieder den spielerischen Ansatz und haben einen Top-Stürmer vorne drin. Es ist eine Mannschaft, die ihr Spiel in der Partie immer wieder anpasst. Von diesen Dingen kann man aber auch Vieles über uns sagen. Ich erwarte nicht nur tabellarisch, sondern auch qualitativ ein absolutes Top-Spiel der zweiten Liga.

… zu Isac Lidberg und Younes Ebnoutalib:

Meistens stehen die im Fokus, die am Ende das Tor schießen. Das ist bei uns oft Isac Lidberg und bei Elversberg eben Younes Ebnoutalib. Die beiden Stürmertypen unterscheiden sich etwas. Isac ist meiner Meinung nach noch etwas wuchtiger und der, der in der Box ein wenig mehr Zug hat. Ebnoutalib ist sehr beweglich, hat sehr viel Tiefe und bringt eine gute Technik mit. Sie werden nicht direkt aufeinanderprallen, aber es dürfte ein spannendes Duell werden. 

… zur taktischen Herangehensweise:

Wir müssen in der Lage sein, unser Spiel dort aufzuziehen. Elversberg hatte die bislang meisten Probleme gegen tiefstehende Gegner. Das wird in einer gewissen Phase des Spiels eine Sache sein, vor der wir uns nicht scheuen dürfen. Sie für 90 Minuten zu dominieren, halte ich für unrealistisch. Deshalb müssen wir auch diese andere Phase beherrschen. Das können wir, das haben wir schon gezeigt. Es wird sowohl von der physischen als auch von der kognitiven Seite sehr wichtig, wach zu sein. Das sind mit die Hauptfaktoren, die darüber entscheiden, wer am Ende als Sieger vom Platz geht.

… zur Bilanz gegen Elversberg:

Zwischen dem letzten Spiel liegt eine Sommerpause. Das sind völlig unterschiedliche Mannschaften. Wenn man die Namen durchgeht, mit denen Elversberg hier war, dann sind das einige Spieler, die jetzt Stammspieler bei Bundesligisten sind. Es ist eine Verführung, einen scheinbar etwas kleineren Verein wie Elversberg als Underdog darzustellen. Das wird ihnen nicht gerecht. Weder im letzten noch in diesem Jahr. Sie machen herausragende Arbeit und es ist alles andere als ein Zufall, dass sie da stehen, wo sie stehen. Im Team steckt eine Menge individueller Qualität.

... zur eigenen Einstellung:

Insbesondere die offensive Spielidee von Elversberg wurde vom neuen Trainer seit dem Sommer noch verfeinert. Trotzdem fahren wir nicht dahin, um uns auf den Rücken zu legen. Wir haben eine klare Idee, mit der wir dort auftreten wollen. Ich sehe das als Spiel auf absoluter Augenhöhe, das ist ein Top-Duell. Auch taktisch treffen dort zwei der besten Teams der Liga aufeinander.

… zur Stimmung der Mannschaft:

Insgesamt herrscht in der Mannschaft eine sehr coole Stimmung, die ein Stück angespannt ist, aber im positiven Sinne. Vor Sonntag, aber auch vor der ganzen Woche. Wir haben bis Weihnachten nur noch Top-Spiele. Man merkt das richtig. Wir wissen, was für Brecher auf uns warten, aber wir wissen auch, dass wir sehr konstant — mit Ausnahme von zwei Wochen — über Monate gezeigt haben, dass wir ein sehr schwer zu schlagender Gegner und sehr unangenehm zu bespielen sind. Dementsprechend ist das dieses Prickeln, du willst jetzt diesen Wettkampf. Wir wollen gegen die absolute Spitze zeigen, dass wir mithalten können.

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