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14.12.2025 / Profis

„Hatten in Summe die klar besseren Torchancen“

Die Lilien behalten gegen den SC Preußen Münster drei Punkte in Südhessen. Nachdem in Durchgang eins nach einigen Chancen der Ball noch nicht ins Tor wollte, wurde Corredor im zweiten Durchgang durch seinen Kopfballtreffer zum Siegtorschützen. Wie blicken die Spieler auf die letzte Heimpartie des Jahres und was sagt Lilien-Cheftrainer Florian Kohfeldt zur Begegnung? Wir haben alle Stimmen für Euch zusammengefasst.

Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 1898, Trainer) bejubelt den Sieg,
Foto: eibner Pressefotos
Florian Kohfeldt:

„Für mich ist Münster rein von Ballbesitzstruktur und vom Mut eine der besten Ballbesitzmannschaften der Liga. Sie sind mit am schwersten zu greifen. Münster war dementsprechend das harte Brett, was wir als Trainerteam unter der Woche zu bohren hatten. Es macht Spaß, Preußen Münster zuzuschauen und sie zu analysieren. Wir wollten das Zentrum verteidigen und auf Ballgewinne lauern. Das ist ziemlich gut aufgegangen. In Summe hatten wir heute die klar besseren Torchancen – insbesondere in der ersten Halbzeit, aber auch in der zweiten Halbzeit hatten wir immer wieder unsere Momente. Daher haben wir insgesamt verdient gewonnen. Wir haben heute defensiv eine hohe Disziplin und Leidenschaft entwickelt, die Momente von Preußen Münster wegzuverteidigen. Wir sind nicht hektisch geworden, sondern mannorientiert geblieben. Bis auf den Pfostenschuss von Mees haben wir nichts Dramatisches zugelassen. Das war sehr gut von uns.“

Alexander Ende:

„Wir wussten vorab, auf was für eine heimstarke Mannschaft wir treffen und mit welcher Energie das Spiel wahrscheinlich starten wird. Und so ist es auch gekommen. In der Anfangsphase hatten wir in der einen oder anderen Situation auch etwas Glück. Nach dieser Viertelstunde sind wir aber ins Rollen gekommen und haben das Spiel mit vielen Spielanteilen gestaltet, ohne die ganz zwingenden Aktionen dabei zu haben. Wir hatten unsere Momente. Wenn du so eine Vielzahl an Ballbesitz rund um die Box hast, haben wir schon Spieler, die daraus noch entscheidende Momente kreieren können. Das hat heute allerdings nicht geklappt. Am Ende fehlte die Finalisierung von aussichtsreichen Positionen und wir müssen mehr Hereingaben von interessanteren Positionen in die Box bringen. Am Ende habe ich das Gefühl, es wäre mehr drin gewesen.“

Matej Maglica:

„Spiele, die wir zu Null gewinnen, sind für Verteidiger am schönsten. Es hat heute Spaß gemacht, alles reinzuhauen, um den Dreier hier zu behalten. Wir hatten einen klaren Plan. Wir wollten Münster nicht zu hoch anlaufen, weil sie viele Spieler in den Spielaufbau integrieren und es dadurch schwer ist, sie zu pressen. Wir haben außer den Pfostenschoss nichts zugelassen. Es war heute aber nicht nur von der Defensive, sondern von allen eine Topleistung.“

Kai Klefisch:

„Wir wussten, dass das ein hässliches Spiel für uns werden könnte. Da geht’s nicht darum, schön zu spielen, sondern zu gewinnen. Das war unser oberstes Ziel und das haben wir geschafft. Deswegen sind wir überglücklich. Es ist egal, gegen welchen Gegner wir spielen, wir wollen gewinnen. Das war heute so und das ist nächste Woche auch so. Wenn wir dann nach Paderborn 35 Punkte unter dem Weihnachtsbaum hätten, wäre das schon sehr gut. Wenn man eine gute Mannschaft sein und in dieser Liga viel punkten will, dann ist es wichtig, zuhause eine Festung zu haben. Das haben wir uns in diesem Jahr mit den Fans zusammen aufgebaut. Es ist schwer, uns hier zuhause schlagen.“

Über seine Position in der Innenverteidigung:

„Es war ein guter Plan von uns, der aufgegangen ist. Es ist eine andere Positionierung als Innenverteidiger. Aber ich glaube, das ist ein probates Mittel von uns. Denn dass wir so viel ändern können, macht uns für den Gegner nicht greifbar. Wenn man Fünferkette spielt, geht das ein bisschen auf Lasten der Offensive, aber trotzdem ist es das oberste Kredo, das auszuhalten. Es gilt dann, die Zweikämpfe anzunehmen und Nadelstiche zusetzen.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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