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19.04.2026 / Profis

„Fußball kann manchmal unfassbar grausam sein“

Ohne Zählbares zurück nach Südhessen. Der SV Darmstadt 98 unterliegt auswärts bei Greuther Fürth mit 2:3. Besonders bitter: Die Lilien führten zweimal in Franken, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Wie ordnen die beiden Cheftrainer die 90 Minuten ein? Was sagen Kapitän Marcel Schuhen und Kai Klefisch zur Niederlage? Wir haben alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengestellt.

Florian Kohfeldt enttäuscht nach Abpfiff
Foto: SV 98
Florian Kohfeldt:

„Herzlichen Glückwunsch an Fürth zum Heimsieg. Fußball kann manchmal wunderschön und manchmal unfassbar grausam sein. Es war ein sehr entscheidendes Spiel für beide Mannschaften. Die erste Halbzeit war durchwachsen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Dann schießen wir das Tor und kriegen den Elfmeter. In der zweiten Hälfte habe ich uns bis zum 2:1 sehr stark gesehen. Wir hatten Spielkontrolle, eine gute Raumaufteilung. Wir waren geduldig und haben auf die richtigen Momente gewartet. Schön, dass Furu das Tor schießt. Er hat eine super Entwicklung genommen. Wir führen zu diesem Zeitpunkt verdient mit 2:1. Was danach passiert ist, ist sachlich nicht erklärbar. Es tut sehr, sehr weh. Wir werden trotzdem versuchen, die weiteren Spiele in dieser Saison zu gewinnen. Es wird aber immer schwerer, am Ende der Saison auf den ersten drei Plätze zu stehen.“

Heiko Vogel:

„Aus meiner Sicht war es die Vorbereitung auf ein Spiel, die ich mit dem größten Respekt bisher angegangen bin. Denn ich habe die Darmstädter als besten Klub der Big Five gesehen. Sie haben eine gute Spielanlage und vorne ihre Individualisten. Wir drehen das Spiel in der Nachspielzeit, schöner geht’s aus meiner Sicht nicht. Das ist ein Sieg, der weit mehr als drei Punkte, sondern auch viel Energie gibt. Wir werden von Woche zu Woche besser. Es gibt nur ein Wort, was meiner Mannschaft gerecht wird: Stolz.“

Marcel Schuhen:

„Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt, gehen aber trotzdem ein bisschen glücklich in Führung. Fürth macht den Ausgleich durch einen klaren Elfmeter. Wir spielen dann eine bessere zweite Hälfte. Hintenraus haben wir es aber aus der Hand gegeben. Wie speziell das 2:2 fällt, ist bitter für uns. Wir hatten heute defensiv nicht die Stabilität, welche uns heute abhanden gekommen ist. Offensiv hat Fürth sehr viel Qualität und Erfahrung. Das hat man in den vielen Situationen und anhand ihrer Abschlüssen auch gemerkt. Bei uns sah es offensiv bis in die Zwischenräume gut aus. Wir haben bis dahin ordentlich gespielt, aber dann hat es am Punch gefehlt.“

Kai Klefisch:

„Wir hatten das Spiel in der zweiten Halbzeit gefühlt unter Kontrolle. Vielleicht haben wir uns zu sehr von diesem Gefühl treiben lassen, denn Fürth hat so gute Offensivspieler, bei denen immer was passieren kann. Nichtsdestotrotz darfst du hier niemals noch zwei Tore kassieren, nachdem du 2:1 in Führung gehst. Aktuell haben wir diese Delle und da ist es aktuell schwierig, rauszukommen. Wir haben dennoch alles dafür gegeben, am Ende hat es dafür heute nicht gereicht. Wir haben noch vier Spiele, in denen wir alles raushauen werden.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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