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20.05.2026 / Profis

Dreiviertelmehrheit

Mit dem Heimspiel des SV 98 gegen den SC Paderborn endete die Spielzeit 2025/26 für die Lilien. Eine Saison, die mit Blick auf die Endplatzierung, die Punktzahl und viele Momente weiterhin das Prädikat „bemerkenswert gut“ verdient. Betrachtet man die komplette Wegstrecke des Jahres aus der Vogelperspektive, so fällt das Fazit für den Großteil absolut positiv aus. Dennoch gehören selbstverständlich auch die abschließenden Wochen der Runde, die sich durchaus beschwerlich gestalteten, zum gesamten Resümee. Wir blicken in unserer Saisonanalyse noch einmal zurück.

Foto: SV 98

„Besser zu werden als letzte Saison – mit der Hoffnung auf einen einstelligen Tabellenplatz.“ So antwortete Paul Fernie Anfang September auf die alljährlich wiederkehrende Frage nach einem konkreten Saisonziel. Die vorausgegangene Spielzeit hatten die Lilien auf dem 12. Tabellenplatz und mit 42 Zählern abgeschlossen. Der Zeitpunkt der Verkündung des eigenen Anspruchs war damals bewusst gewählt worden, Fernie formulierte ihn wenige Tage nach Ende der Sommertransferperiode.

Während des Wechselfensters hatte der SV 98 ein Hauptaugenmerk daraufgelegt, seine Leistungsträger an Bord zu behalten und mit einer gewissen Achse in die Spielzeit zu gehen. Das gelang. Und die kommende Hinrunde bewies eindrucksvoll, dass sich diese Herangehensweise auszahlen sollte. Die Saison startete mit einem Paukenschlag. 4:1 besiegte das Team von Florian Kohfeldt am ersten Spieltag den Bundesliga-Absteiger VfL Bochum. Der Auftakt einer Hinserie, in der sich die Lilien variabel in Spielsystem und Herangehensweise zeigten, teilweise spektakuläre Siege (Düsseldorf, Hannover, Karlsruhe, Fürth) einfuhren, auf der anderen Seite aber auch bereit waren, Begegnungen (Münster, Paderborn) aus einem eher tieferen Block zu gestalten und damit zum Erfolg zu kommen.

Diese Flexibilität war eine der größten Stärken der Hinrunde, die Südhessen paarten sie zudem mit einem gehörigen Portion Resilienz und sammelten an den ersten 17 Spieltagen beeindruckende 12 Punkte nach Rückstand. „Die Mannschaft hat eine Überzeugung. Sie lassen sich von Situationen nicht schocken oder zurückwerfen“, bilanzierte Fernie nach dem 4:2-Heimsieg gegen Greuther Fürth am 13. Spieltag.

Auf ebendieses 4:2 gegen die Franken folgte ein torloses Remis am 14. Spieltag bei der SV Elversberg. Ein Spiel, das auch ohne Treffer verdeutlichte, welche tiefe Überzeugung beim SV 98 im Laufe der ersten Saisonhälfte entstand. Cheftrainer Kohfeldt hob im Nachgang des Unentschiedens die „sehr gute Struktur“ seiner Mannschaft hervor, die an diesem Tag beachtliche 54 Prozent Ballbesitz im Saarland verzeichnete und durchaus auch alle drei Zähler hätte entführen können. 

In den drei verbleibenden Partien bis zur Winterpause sammelten die Lilien weitere sieben Zähler, Kohfeldt sprach nach dem 2:2 in Paderborn völlig zurecht von einer „herausragenden Hinrunde“.

Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: Stefan Holtzem
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Foto: SV 98
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Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98

Und der 43-Jährige sagte an diesem Abend in Ostwestfalen einen Satz, der viele aufhorchen ließ: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Sie hat mir die Freude am Trainerberuf zurückgegeben.“

Angesprochen auf diese Aussage erläuterte der Fußballlehrer im März 2026: „Ich habe ein unglaubliches Vertrauen der Spieler in unsere Idee, Fußball zu spielen, gespürt. Außerdem hat sich eine Hierarche in der Kabine entwickelt, die meinem Idealbild einer Mannschaft sehr nahekommt. Die Jungs tragen Konflikte offen aus, sind meinungsstark, wollen immer gewinnen und sind dabei unglaublich respektvoll untereinander. Das Gefühl bei dieser Mannschaft war so stark, dass ich für das Team alles geben wollte.“

Gegenseitiges Vertrauen, eine funktionierende Achse und ein besonderer Zusammenhalt. Das Rezept für Platz drei in der Winterpause. Dazu gesellte sich eine hohe Spielerverfügbarkeit in der Hinrunde, die einen großen Teil dazu beitrug, dass die Lilien als eingespielte Einheit ihre Spielprinzipien Woche für Woche auf den Platz bringen konnten.

Die erste Saisonhälfte bewies: Wenn alles nahezu perfekt läuft, dann kann der SV 98 zur Spitzengruppe der zweiten Liga gehören.

Und für einen gewissen Zeitraum sind die Lilien sogar in der Lage, Widerstände zu bekämpfen und Situationen auszugleichen, in denen nicht mehr alles reibungslos funktioniert. Womit wir beim Winter-Trainingslager angekommen wären.

„Das Jahr hat nicht gut begonnen“. Das Kohfeldt-Fazit nach den Tagen im spanischen El Saler war ein deutliches. Zwar waren die Bedingungen vor Ort erneut „hervorragend“, doch fehlten den Lilien teilweise neun Akteure im Trainingsbetrieb. „Es waren zu viele Spieler dabei, die das Programm nicht ansatzweise durchziehen konnten.“

Umso bemerkenswerter lesen sich die Ergebnisse des Rückrundenauftaktes der Lilien. Acht Punkte sammelte der SV 98 an den Spieltagen 18 bis 21, nach einem berauschenden 4:0 über den 1. FC Kaiserslautern grüßten die Südhessen von der Tabellenspitze. Es ist nur logisch, dass Ansprüche wachsen und Träumereien und eine gewisse Sehnsucht entstehen, wenn der eigene Verein nach knapp zwei Dritteln einer Saison auf dem ersten Platz steht. Zumal die Darmstädter zu diesem Zeitpunkt elf ungeschlagene Spiele in Serie verzeichneten und diese Bilanz in der Folge auf 13 ausbauen konnten.

Im Rückblick auf diese Phase erklärte auch Florian Kohfeldt, dass sich nach dem 2:2 der Lilien bei der Hertha am 20. Spieltag die Ansprache im Mannschaftskreis nach Abpfiff ein wenig veränderte: „Da haben wir auf dem Platz gesagt: Wenn man in der Lage ist, so ein Spiel auswärts noch zu drehen, dann hat man auch die Grundqualität aufzusteigen. Aber es ging für uns weiter Spiel für Spiel.“

Foto: SV 98

Und zwar erfolgreich. Sieben Punkte holte der SV 98 aus den drei Spielen nach dem Unentschieden im Olympiastadion – Tabellenplatz zwei am 23. Spieltag. Wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass gleich fünf Teams über Wochen hinweg konstant ihre Punkte sammelten, sodass die Tabellenplätze eins bis fünf nur vier Punkte auseinanderlagen. Deutlich wichtiger als die reine Platzierung waren daher die drei Punkte der Südhessen gegen Fortuna Düsseldorf am 23. Spieltag. Ein später Treffer von Matej Maglica sicherte den 2:1-Erfolg, Kohfeldt bilanzierte im Anschluss: „Wir hatten bis zuletzt den Glauben an den Sieg.“

Die Lilien schafften es wöchentlich, Punkte einzusammeln. Auch in Spielen, in denen sie nicht immer ihr Leistungslimit erreichten. Und es gelang in dieser Phase auch, bereits bestehende Verletzungsthematiken zu kompensieren. Zwar fehlte einigen Akteuren zu diesem Zeitpunkt ein konstanter Trainingsrhythmus, doch am Wochenende konnte Cheftrainer Kohfeldt zumeist auf den Großteil der Akteure zurückgreifen.

Die Niederlage in Dresden bedeutete auch in dieser Hinsicht einen kleinen Wendepunkt. Nach zuvor 13 Spielen ohne Niederlage verlor der SVD bei Dynamo erstmals wieder ein Fußballspiel, das von einem umstrittenen Platzverweis gegen Patric Pfeiffer geprägt wurde. Zudem fehlten den Südhessen an diesem Tag die verletzten Leistungsträger Nürnberger und Hornby sowie der gesperrte Richter.

Wer nun aber glaubte, dass die Lilien in ein Tal stürzen würden, der sah sich bereits einen Spieltag später eines Besseren belehrt. Trotz der Ausfälle von Nürnberger, Hornby, Corredor, Pfeiffer, Bader und Bialek siegte die Mannschaft mit 2:0 gegen Holstein Kiel und überzeugte dabei insbesondere in der zweiten Halbzeit vollends. Marcel Schuhen nahm die Begegnung als Anlass, um nach dem Spiel folgenden Satz zu sagen: „Wir sind nicht einzelne Spieler, sondern Darmstadt 98.“

Allein anhand der bisherigen Chronologie der zweiten Saisonhälfte wird deutlich, dass es vollends falsch wäre, ein negatives Gesamtfazit für die Rückrunde zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt (25. Spieltag) standen die Lilien auf dem zweiten Platz. Nicht nur im Gesamttableau, sondern auch im Ranking der Rückrunde. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Der Heimsieg über Kiel sollte der letzte Erfolg der Saison bleiben.

Bis zur Länderspielpause im März folgten die Unentschieden in Magdeburg und gegen Schalke, wobei insbesondere das Remis gegen den späteren Zweitliga-Meister mit einer bemerkenswerten Leistung einherging. Die Lilien kamen trotz des Verletzungsschocks um Luca Marseiler und einem Rückstand zurück und waren in der zweiten Halbzeit einem Sieg sogar näher als die Königsblauen. Mit Blick auf die Partie, die nachfolgende Länderspielpause und die verbleibende Restsaison erklärte Kohfeldt: „Positiv nehmen wir mit, dass alle Zutaten angemischt waren, dass wir dieses Spiel verlieren. Das haben wir aber nicht. Jetzt habe ich Bock auf eine Woche ohne Matchplan-Sitzung. Danach habe ich Bock auf den Endspurt und sieben Wochen Vollgas.“

Die Ausgangssituation in der Länderspielpause?

Platzierung Mannschaft Punkte
1. FC Schalke 04 52
2. SV Elversberg 51
3. SC Paderborn 51
4. SV Darmstadt 98 50
5. Hannover 96 49

Deutschlandweit wurde sich die Frage gestellt, welche Mannschaft nach der Pause vielleicht federn lassen könnte oder ob sich der Fünfkampf bis zum letzten Spieltag ziehen würde?

Heute wissen alle, dass es die Lilien waren, die „zur falschen Phase der Saison zu viele Punkte liegen gelassen haben“, wie es ihr Cheftrainer richtigerweise bilanzierte. In eine ähnliche Kerbe schlägt Fernie: „In den letzten neun Spielen haben wir unsere PS nicht auf die Straße gekriegt. Das tut weh, weil sogar noch mehr drin war diese Saison.“

Zwei Punkte sammelte der SV 98 in den sieben Spielen nach der Länderspielpause. Zu wenig, um ganz oben dranzubleiben. Nahezu jedes dieser Spiele hatte dabei seine eigene Geschichte. Einen „Totalausfall“ in Bielefeld, eine überragende zweite Halbzeit in Unterzahl gegen Elversberg, eine dominante Leistung in Fürth mit einer allerdings unerklärlichen Schlussviertelstunde. Die (bittere) Gemeinsamkeit aller Partien: Es gab keinen Sieg für die Darmstädter.

Die Erklärungsansätze für diese „Delle“ sind durchaus breit gefächert, die Verantwortlichen am Böllenfalltor stecken bereits tief in der Analyse. „Am Ende müssen wir reflektieren, ob wir die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Konzentration gefunden haben“, sagt Kohfeldt. Fernie merkt an, dass die Spielerverfügbarkeit zwar insgesamt besser geworden sei, in der entscheidenden Phase, aber das Fehlen von Schlüsselspielern dem SV 98 in dieser Phase „zu schaffen“ machte.

Kohfeldt präzisiert diesen Punkt noch einmal: „Wir konnten eigentlich vom Januar an im Trainingslager in Valencia durchgehend nur mit zwölf bis 13 Spielern trainieren. Da leidet Trainingsqualität. Dann kannst du gewisse Dinge nicht mehr machen. Dann leidet auch ein Stück weit der Konkurrenzdruck. Und dieses Thema muss man natürlich auch hinterfragen.“

Auch gelang es nicht unisono, Spieler nach überstandenen Verletzungen wieder an ihr Top-Leistungsniveau heranzuführen. Fernie: „Wir werden analysieren, ob wir alle zusammen die richtigen Entscheidungen in der Risikoabwägung getroffen haben.“

Foto: SV 98
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Foto: Jana Delp
Foto: Jana Delp
Foto: SV 98

Zudem kassierten die Südhessen in der Endphase der Saison immer wieder Tore nach „Chaos-Situationen“ (Kohfeldt), also bei abgefälschten Hereingaben oder nach zweiten oder dritten Bällen. Unter dem Strich stehen zu wenig Zähler im Schlussspurt, um auch am Ende noch auf einem der ersten drei Plätze zu stehen. Dazu kommen satte 13 Unentschieden, die meisten aller Zweitligisten. Ein Indiz dafür, wie schwer die 98er in dieser Saison zu schlagen waren. Aber eben auch dafür, dass sie es zu häufig (insbesondere auswärts) verpassten, die volle Punktzahl einzufahren.

Das Gesamtfazit dieser Spielzeit muss dennoch absolut positiv ausfallen. „Insgesamt war es eine tolle Saison, wir haben in vielen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht“, verdeutlicht Fernie, dessen Resümee von vielen Momenten, aber auch von nackten Zahlen gestützt wird. Darmstadt sammelte zehn Punkte mehr als in der Vorsaison. Nur Schalke und Hannover verloren seltener als die Südhessen, am Bölle setzte es nur zwei Niederlagen in dieser Saison. Mit 57 Toren hat das Kohfeldt-Team die viertbeste Offensive der Liga, 19 Punkte nach Rückstand sind der zweitbeste Wert in der Liga. Darüber hinaus erfolgte bei zahlreichen Spielern in dieser Runde einen großer Schritt in ihrer Entwicklung.

Florian Kohfeldt gab der Spielzeit auf Nachfrage die Schulnote „2+“. Seine damit einhergehende Begründung könnte alleinstehend als Saisonfazit herhalten: „Spielstil, Spielidee, Erlebnisfaktor – das war herausragend. Teamgeist, Zusammenhalt, Innenleben – herausragend. Ergebnisse: Bis März herausragend. Danach schlecht.“ Weiter erklärte er nach dem Spiel gegen Paderborn: „Wir sind im Ergebnissport. Wenn du neun Spiele nicht gewinnst, war nicht alles gut. Aber aufgrund unserer Grundentwicklung und unseren Leistungen gemessen an dem, was in allen Phasen der Saison möglich war, bleibe ich dabei und komme ich bei einer zwei raus.“

Teilt man die Saison in einen prozentualen Wert zwischen positiv und eher negativ auf, so würde man mit Sicherheit eine Dreiviertelmehrheit erzielen. Auf der positiven Seite, logischerweise. Ein derart hoher Wert wird meist nur bei besonders wichtigen Entscheidungen wie beispielsweise einer Verfassungsänderung verlangt. Wenn eine Gesamtsaison ebenfalls diesen Wert aufweist, darf man also getrost von einer guten Saison sprechen. Auch wenn nachvollziehbar ist, dass alle, die es mit den Lilien halten, Anfang März noch von der hundertprozentigen Zufriedenheit geträumt haben.

Wir schließen unsere Analyse daher mit den Worten von Fernie: „Eine Top-6-Platzierung ist für Darmstadt immer eine Erfolgssaison. Daher sollte das auch die Überschrift bleiben.“

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