Dass das nur Zufall ist, wäre mir zu einfach. Aber ich bleibe zu 100 Prozent dabei, dass wir im Bereich Medizin und Performance große Schritte nach vorne gemacht haben. Unser Outcome ist dennoch, wenn man die nackten Zahlen betrachtet, nicht so gut. Trotzdem muss man schauen, was passiert ist. Mey geht beispielsweise aus dem KSC-Spiel und sagt, es ist alles gut und am nächsten Morgen hat er ein dickes Knie. Das hat nichts mit Behandlung oder Steuerung zu tun.
Was wir weiter voranführen müssen, ist, dass wir in allen Bereichen Hand in Hand arbeiten. Viele von den Dingen waren Pech. Aber sollte es auch nur eine Verletzung geben, die kein Pech war, müssen wir versuchen, dass sie nicht wieder auftritt. Der ganze Apparat Darmstadt 98 hat über Paul und auch mit mir andere Arbeitsweisen lernen müssen, da haben wir schon sehr viel von umgesetzt. Wir müssen weiter lernen, Prozesse zu optimieren.
Wir haben dieses Jahr aber auch sehr viele Spieler auf ein sehr robustes Niveau gebracht. Wenn ich mir in diesem Hinblick die Entwicklung von Hiroki Akiyama angucke, dann sind das Schritte, die wir letztes Jahr nicht in der Lage waren zu gehen.