Ich durfte Fabi in allen Facetten eines Profifußballers kennenlernen. Als ich gekommen bin, war er verletzt und in der Reha. Und häufig zu Zeiten am Bölle, wo noch nicht viele andere Spieler da waren. Wir haben viele gute Gespräche über die Mannschaft und das Mannschaftsklima geführt, was ihm stets unglaublich wichtig war. Wir haben aber auch viel über Fußball und darüber gesprochen, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Zudem wohnen unsere beiden Familien nicht weit auseinander. Fabis Sohn ist ein guter Freund meines Sohns geworden. Über Fabis Verletzungszeit war die Beziehung intensiver als mit einem Spieler, bei dem es ab Tag eins darum geht, ob er spielt oder nicht. Im zweiten Teil unserer Arbeitsbeziehung war Fabi dann wieder einsatzfähig und hat in hohem Maße gezeigt, dass er seine Werte auch dann gelebt hat, wenn es nicht zu seinem Vorteil war. Eine herausragende Eigenschaft eines Spielers und Menschen ist es, Charakterzüge und Werte nicht nur dann zu zeigen, wenn es einem gut geht. Sondern auch, wenn mal nicht alles in seine eigene Richtung läuft. Das weiß ich an Fabi sehr zu schätzen.