Ein Spiel Sperre für Pfeiffer
Das DFB-Sportgericht hat Patric Pfeiffer nach dessen Platzverweis gegen die SV Elversberg für eine Partie gesperrt.
Die Lilien entscheiden ein packendes Spiel gegen den KSC für sich. Trotz zwischenzeitlichen Rückstands ließ sich der SV 98 nicht beirren und drehte die Partie. Was sagen die Spieler zu diesem Heimsieg und wie blickt unser Cheftrainer Florian Kohfeldt auf die Begegnung? Wir haben alle Stimmen zusammengefasst.
„Wir waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Wir hatten viele Torchancen, die wir zu wenig genutzt haben. Des Weiteren haben wir auch sehr ordentlich verteidigt. Allerdings kriegen wir zwei Tore, gefühlt beide aus dem Nichts. Insbesondere das zweite war völlig unnötig. Das ist auch die einzige Phase, die ich stärker kritisiere bei meiner Mannschaft. Nach dem 2:1 hatte ich so das Gefühl, dass dieser Habitus sich einschleicht „wir spielen das jetzt weg“ und das geht nicht. Da müssen wir konsequent bleiben. Wir müssen jede Situation, die sich bietet, nach vorne nutzen und vor allen Dingen auch konsequent verteidigen. Dass wir am Ende 3:2 gewinnen, spricht für uns und den Spirit, den wir in der Gruppe haben.“
„Das war ein verdienter Sieg für Darmstadt. Wir waren sehr gut vorbereitet. In den ersten sechs Minuten, waren Szenen da, die wir oft vorher besprochen haben. Darmstadt ist sehr ballsicher und kommt zielorientiert ins letzte Drittel. In der Phase, in der wir uns befinden, brauchst du ein Tor, wie wir es geschossen haben. Das ist so ein Moment, wo du hoffst, dass ein Schuss Energie auf den Platz fällt, der in den letzten drei bis vier Wochen nicht da war. Wir haben dann dem Gegner über drei bis vier Aktionen einen Freistoß angeboten. Nach der Pause fällt direkt das 2:1, Darmstadt holt uns dann wieder ins Spiel und wir drücken dem Gegner die Führung wieder über die Linie. In Summe geht der Sieg für Darmstadt in Ordnung.“
„Bei meinem Eigentor passiert es einfach unglaublich schnell, dass der Ball auf meinen Kopf kommt und ich dann versuche, den Ball noch irgendwie zu klären. Wenn ich den durchlasse, weiß ich auch nicht, was dann passiert wäre. Aber das Spiel geht 90 Minuten, das ist das Gute am Fußball. Man kann immer seine Fehler gutmachen. Und auch ich habe mich mit meinem Tor vorne belohnen können. Ich glaube, das Einzige, was wir uns heute vorwerfen können, ist, dass wir viele Torchancen liegen gelassen haben. Ich kann jetzt nicht alle aufzählen, aber wir hatten sicher fünf Hundertprozentige, aus denen wir einfach mehr daraus machen müssen. Nicht fünf, aber zwei müssen rein und dann hätten wir ein einfacheres Spiel hinten haben können.“
„Ich bin sehr glücklich über die gesamte Teamleistung. Wir gehen als verdienter Sieger aus dem Spiel. Das ist ein richtig geiler Spirit vom Team. Ich habe im Spiel schon ein gutes Gefühl bei Standards gehabt und dann war der Freistoß ideal für einen Rechtsfuß. Ich freue mich, dass ich endlich getroffen und mein erstes Tor für die Lilien erzielt habe. Ich bin froh über die drei Punkte, denn das war ein richtig spannendes Spiel. Wir hatten noch die eine oder andere hochkarätige Chance, über die wir reden müssen. Aber in der Kabine wird jetzt gute Musik laufen und jeder ist einfach froh, dass wird dieses Topspiel gewinnen konnten. Wir haben es am Ende richtig tut wegverteidigt. Es freut mich auch für Matej, dass er nach der unglücklichen Aktion noch getroffen hat. Es zeichnet uns aus, dass wir uns gegenseitig aufbauen. Ich gebe immer mein Bestes. Und heute war ein richtig geiler Abend. Das Tor und der Assist fühlen sich gut an. Die drei Punkte sind sehr wichtig. Ich will genau so weiter machen.“