Ein Spiel Sperre für Pfeiffer
Das DFB-Sportgericht hat Patric Pfeiffer nach dessen Platzverweis gegen die SV Elversberg für eine Partie gesperrt.
Start ins Pflichtspieljahr 2026! Die Lilien bestreiten am Sonntag (18.1./13.30 Uhr) ihren Rückrundenauftakt beim VfL Bochum. Wie schätzt Florian Kohfeldt den kommenden Gegner ein? Wie gestaltet sich die Herangehensweise des SV 98? Und wie groß ist die Vorfreude auf die anstehende Rückrunde? Diese und weitere Fragen beantwortete der Cheftrainer des SVD am Freitagmittag (16.1.) auf der Pressekonferenz vor dem Duell im Ruhrstadion. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.
Personalupdate: Killian Corredor fehlt mit Hüftproblemen. Es ist noch nicht absehbar, wann er wieder einsatzfähig sein wird. Bartosz Bialek, der im Testspiel gegen Wehen Wiesbaden einen Schlag aufs Sprunggelenk abbekommen hat, wird ebenfalls in Bochum nicht zur Verfügung stehen. Matthias Bader fehlt den Lilien aufgrund einer Knieverletzung in den kommenden Wochen (siehe Extrameldung). Fabian Nürnberger ist wieder voll im Teamtraining. Paul Will ist ebenfalls vollständig im Training.
Es ist schon ein bemerkenswerter Effekt, den Uwe Rösler in Bochum erzielt hat – punktemäßig, aber auch mit Blick auf die Spielweise. Der VfL hat eine gute Mischung aus Erfahrung und Jugendlichkeit. Ihr Spielstil ist klar fokussiert auf das Umschaltspiel und Standards. Außerdem darf man aus dem Spiel heraus ihre frühen Flanken und extreme Boxbesetzung mit teilweise bist zu sechs Spielern nicht vergessen. Bochum strahlt insgesamt eine unglaubliche Energie aus. Das hat vor allem dazu geführt, dass dieser Umschwung stattgefunden hat. Sie punkten und spielen so Fußball, wie man sie vor der Saison erwartet hatte. Zudem ist das Ruhrstadion in Bochum ein spezielles Stadion – eng, laut, auch sehr fordernd. Ich mag es sehr. Das Spiel beim VfL ist eine sehr spezielle Aufgabe, auf die wir uns sehr freuen.
In der Vorbereitung gab es das eine oder andere Themen mit Krankheiten und Verletzungen. Wir sind trotzdem voller Selbstvertrauen. Wir wissen, was wir können. Jetzt kommt die entscheidende Phase, jetzt geht es wieder um Punkte. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe in Bochum bewusst. Wir haben großen Respekt vorm VfL. Aber wir sind selbstbewusst genug, um zu sagen: Wir haben eine Idee, wie wir in Bochum gewinnen wollen.
Wir haben mega Bock. Der Wettkampf ist das, warum wir das alles machen. Natürlich bringt der Wettkampf eine Drucksituation mit sich. Sonntag wirst du das erste Mal wieder daran gemessen, wie gut du bist. Wir freuen uns darauf und haben alle große Lust auf das Spiel und die Rückrunde.
Wir waren punktemäßig sehr zufrieden mit unserer Hinrunde und waren auch mit vielen Spielen zufrieden. Wir waren aber nicht vollständig zufrieden. In manchen Momenten haben wir die einfachen Dinge nicht immer gut gemacht. Bleibe ich bei den einfachen Dingen diszipliniert genug und setze sie um? Das haben wir nicht immer geschafft. Für uns alle gilt daher, die einfachen Dinge gut zu machen. Dann haben wir eine große Chance, Spiele zu gewinnen. Das bezieht sich übrigens nicht nur auf das Spiel, sondern auch auf die Vorbereitung. Wir müssen immer fleißig und immer gut vorbereitet sein.
Wir sind als Verein in der Struktur sehr stabil geworden, dass uns Ausfälle nicht aus der Bahn unserer Arbeit werfen. Wir sind weit entfernt von der Verletzten-Situation des letzten Jahres. Ich erinnere daran, dass wir beispielsweise nach Braunschweig mit nur elf fitten Feldspielern gefahren sind. Wir werden mit einem 20-Mann-Kader nach Bochum reisen. Und wenn ich mir den Kader anschaue, ist da eine Menge Qualität vorhanden. Uns wurden jetzt ein paar Hindernisse in den Weg gelegt. Doch die Frage ist, wie wir damit umgehen. Ich spüre an mir selbst sowie am Staff, den ich für die letzten Wochen sehr loben muss, und an der Mannschaft, dass wir über diese Hindernisse gehen und uns daraus keine Entschuldigung bauen wollen.